Guten Morgen zusammen,
am Donnerstag steigen wir in den Flieger nach Wales und es gibt noch vieles zu erledigen.
Am Samstag Morgen klingelte der Wecker und wir (meine Große und ich ) machten uns auf den Weg nach Erfurt.
Natürlich hat er mal wieder gekracht auf der Autobahn und standen wir schön im Stau.
Unsere Ankunft in Erfurt war etwas hektisch.
Erfurt ist aber wirklich schön !!!
Ich war richtig begeistert.
Gegen 19 Uhr konnten wir uns dann endlich auf den Heimweg machen.Wir waren schon fast zuhause, da eröfnneten Sie auch sder A5 eine schöne Baustelle.
Der Verkehr mußte von drei auf eine Fahrspur.
Das kostete uns ca. 45 min.Zuhause angekommen bin ich nur noch ins Bett gefallen.
Am Sonntag klingelte der Wecker wieder.
Auf meinem Plan stand HM in Bad Vilbel in 2.03 h.
Ich ging erst Mal zum Bäcker und mußte feststellen, dass die Sonne schon war war.
Der Lauf startete um 10.30 Uhr, also Mittagssonne bei angekündigten 30°C.
Es half nichts, ich mußte los.
Ich lief los und merkte, dass mir die Erfurt Aktion ganz schön in den Knochen hing.
Und wie das so ist, wenn ich anfange mich selbst zu bemitleiden, überlegt ich mir, ob ich überhaupt auf die 2. Runde gehen sollte. Mein Tempo war gut, aber ich fühlte mich ziemlich platt.
Der Veranstalter kennt mich wohl, deshalb durfte man nicht an der Wasserburg, wo mein Auto stand, auf die 2. Runde.
Sie habe mich schon vorher abgefangen und auf die 2. Runde geschickt....clever.
Die zweite Runde ging besser. Ich war super auf Kurs.
Und dann passierte es.....an der einen Verpflegungsstelle, wo ich mein Gel reinhauen wollte, waren die Getränke ausgegangen.

Es war richtig warm und es traf natürlich wieder die langsamen Leute, die bei diesen Temperaturen
dringend Flüssigkeit brauchten. 4,5km vorm Ziel war eine Verpflegung und sagte ihnen, dass das wirklich nicht geht.
Ich nahm mein Gel, trank einen vollen Becher, schüttete einen über Kopf und wollte nur noch ins Ziel.
Kurz nach der Verpflegung tauchte so ein junges Ding neben mir auf.
Die hatte einen guten Zug drauf und ich lief mit ihr.
Es gnig richtig gut, aber dann hatte jemand den Stecker gezogen.2 Kilometer vorm Ziel ging nichts mehr.
Da war kein Saft mehr in Wagnerli...ich war ausgetrocknet.
SO kam ich erst nach 2.06 ins Ziel, obwohl ich bis Kilometer 19 auf 2.03-2,03h-Kurs war.
Bei der Zielverpflegung sagte ich der Dame, sie möge mir bitte eine ganze Flasche geben.
"Nein, das dürfen wir nicht"
Ich so:"Ich nehme sie nicht mit.Ich trinke sie hier."
Nö, wollte sie nicht.Ei,dann hat sie halt mehr Arbeit.
Danach ging ich zur Massage.
Ich sagte der jungen Dame, dass sie mich ein bisschen lockern soll, weil ich um 16 Uhr zum 10km-Lauf will.
Sie fand das schon etwas komisch, aber so sind sie die Sportler.
Ich fuhr nachhause, lege mich für 45 min um und dann ging es in die große Stadt zum "Lauf für mehr Zeit"
Da war die Hölle los.
Über 2000 Läufer auf den 5km und über 1000 Läufer auf den 10 km und eine handvoll Walker.
Über 3000 Läufer versuchten gleichzeitig loszurennen, was natürlich nicht funktionierte.
Ich hatte eine Bekannte im Schlepptau, aber bei ihr lief es ganz schlecht.
Irgendwann tauchte Crema neben mir auf.

Ich wußte ja, dass sie kommen will, aber das geht ja nur, wenn genug Leukos mitkommen.Die Bekannte baute Richtung 2. Runde noch mehr ab und so liefen Crema und ich schwätzend weiter.
Ich war überrascht, dass noch relativ locker 10 km gelaufen bin.
Hazel hat ein paar schöne Fotos gemacht, aber ich bekomme die nicht klein genug,
um Euch den grünen Blitz zuzeigen.
Gestern bin ich fast 31 km gelaufen...der 10er war ein bisschen zu kurz.
Heute merke ich die Beine.
