Das glaubst aber auch nur du. Ich bin bei Süßigkeiten sehr talentierttriahörnchen hat geschrieben:![]()
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Ich kann nicht mehr mit dir mithalten .....nur noch beim Süssigkeitenvernichten
Kleine Brötchen - gegrillt und nicht gebacken!!!
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- Thorsten
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Re: Kleine Brötchen - gegrillt und nicht gebacken!!!
Die meisten Radwegbeschilderungen wurden von Aliens erschaffen.
Sie wollen erforschen, wie Menschen in absurden Situationen reagieren.
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Re: Kleine Brötchen - gegrillt und nicht gebacken!!!
... und rechnet ihr in absoluten Mengen oder prozentuel zur Größe? In so einen Thorsten geht doch auch viel mehr rein. Da würde ja ein Hörnchen schon überlaufen.Thorsten hat geschrieben:Das glaubst aber auch nur du. Ich bin bei Süßigkeiten sehr talentierttriahörnchen hat geschrieben:![]()
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06.05.2012 Caldera Blanca
12.10.2014 - München Marathon * 12.07.2015 - Challenge Roth * 27.09.2015 - Berlin Marathon *
25.09.2016 - Berlin Marathon * 27. - 30.11.2016 Lanzarote Running Challenge * 10.12.2016 Lanzarote Marathon * 09.07.2017 Challenge Roth
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- Thorsten
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Re: Kleine Brötchen - gegrillt und nicht gebacken!!!
Pffff ... selbst schuld, wenn sie so klein und dünn ist. Natürlich geht es um Absolutwerte. Vorgaben für schwächere Spieler gibt es nur in so Sportarten wie Golf
.
Sonst hätte ich sie auf dem Schilthorn ja auch im Sack gehabt. Die paar kg da hochzuwuchten ...
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Re: Kleine Brötchen - gegrillt und nicht gebacken!!!
Du hättest das Hörnchen dann im Sack hochgewuchtet???Thorsten hat geschrieben:Pffff ... selbst schuld, wenn sie so klein und dünn ist. Natürlich geht es um Absolutwerte. Vorgaben für schwächere Spieler gibt es nur in so Sportarten wie Golf.
Sonst hätte ich sie auf dem Schilthorn ja auch im Sack gehabt. Die paar kg da hochzuwuchten ...
Bitte... davon ein Bild... und ich laß mir auch die Frage wieder gefallen "gehört Dir zu Ihnen???"
06.05.2012 Caldera Blanca
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- Thorsten
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Re: Kleine Brötchen - gegrillt und nicht gebacken!!!
Eine Woche ohne Radfahren, da ich in Luzern gearbeitet habe. Sehr ungewohnt. Dafür war ich dreimal Laufen. Dienstag früh 25 km, Mittwoch abend 20 km und Donnerstag abend 16 km. Allerdings kriegte ich zunehmend mehr eine Schnupfnase, ohne mich vollends krank zu fühlen. Dann kam noch Husten dazu und ich habe zur Erholung ein komplett sportfreies Wochenende eingelegt. Jetzt bin ich aber über den Berg und Kasterlee sehe ich nicht als gefährdet an. Den noch länger bleibenden Husten als Nachklang einer Erkältung kenne ich schon zur Genüge. Das Training soll jetzt ja eh ruhiger werden. Denke, dass ich nächste Woche (wieder in Luzern) Mo-Do nur noch kurze abendliche Läufe von etwa einer Stunde oder weniger machen werde. Freitag dann nach Hause, ab in die Sauna und Samstag nach dem Frühstück geht es los in Richtung Belgien.
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- runningmaus
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Re: Kleine Brötchen - gegrillt und nicht gebacken!!!
gut in sich reinhören ist wichtig
, das machst Du gut
(und eine Sauna zur Verfügung zu haben ist wirklich nicht doof
)
zusätzlich solltest Du Vitamin C plus Zink lutschen, denke ich

(und eine Sauna zur Verfügung zu haben ist wirklich nicht doof
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Leidenschaft meistert jede Krise. Est-ce qu'il sont fous, les français?
aktuell 2023 - und Spaß
und was davor geschah... runningmaus 2012: Kopf hoch!
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Re: Kleine Brötchen - gegrillt und nicht gebacken!!!
...oder ganz viel Ingwertee (also den richtigen, aus Wurzeln) mit frischem Zitronensaft trinken.runningmaus hat geschrieben:gut in sich reinhören ist wichtig, das machst Du gut
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Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus
flog über alle Lande
als flöge sie nach Haus...
Joseph von Eichendorff
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- Thorsten
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Re: Kleine Brötchen - gegrillt und nicht gebacken!!!
Ich habe mal gehört, eine Erkältung dauert 7 Tage, wenn man nichts dagegen tut. Wenn man was dagegen tut, dauert sie 1 Woche
.
Ist ja nicht die erste Erkältung, die ich in meinem Leben habe. Und irgendwann weiß man auch, wie sie verläuft. Außer Fr-So Sportpause, Ruhe bewahren, Naseputzen und in den letzten Tagen Ricolas gegen den Reizhusten lutschen mache ich nichts.
Und gestern bin ich wieder eine Stunde gelaufen. 12 km mit dem dritten, fünften, siebten, neunten Kilometer flott (so 4:12 - 4:27 auf dunklen Waldwegen und ich fühlte mich dabei sehr trittsicher). Keine krankheitsbedingten Leistungseinbußen feststellbar. Diese Woche ist eh tapern mit kurzen Einheiten und ab und zu flotter angesagt.
Ist ja nicht die erste Erkältung, die ich in meinem Leben habe. Und irgendwann weiß man auch, wie sie verläuft. Außer Fr-So Sportpause, Ruhe bewahren, Naseputzen und in den letzten Tagen Ricolas gegen den Reizhusten lutschen mache ich nichts.
Und gestern bin ich wieder eine Stunde gelaufen. 12 km mit dem dritten, fünften, siebten, neunten Kilometer flott (so 4:12 - 4:27 auf dunklen Waldwegen und ich fühlte mich dabei sehr trittsicher). Keine krankheitsbedingten Leistungseinbußen feststellbar. Diese Woche ist eh tapern mit kurzen Einheiten und ab und zu flotter angesagt.
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- triahörnchen
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Re: Kleine Brötchen - gegrillt und nicht gebacken!!!
Sei froh dass es so glimpflich bei dir abgeht.
Ich dacht ja auch dass ich nur ne kurze Seuche habe vor Sifi und jetzt hat mich mein Hausarzt mit besorgten Blick gestern für den Rest der Woche krankgeschrieben.
Ich wünsch dir noch viel Spass in der Schweiz !
Gibts Schnee auf dem Berg?
Ich dacht ja auch dass ich nur ne kurze Seuche habe vor Sifi und jetzt hat mich mein Hausarzt mit besorgten Blick gestern für den Rest der Woche krankgeschrieben.
Ich wünsch dir noch viel Spass in der Schweiz !
Gibts Schnee auf dem Berg?
Alles wird gut!
- Thorsten
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Re: Kleine Brötchen - gegrillt und nicht gebacken!!!
Die 2000er und höher sind weiß, aber unter 1000 - 1500 m hört es auf und hier unten auf 450 m sind es milde 7 Grad.
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- runningmaus
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Re: Kleine Brötchen - gegrillt und nicht gebacken!!!
Von Hier eine große Portion ganz dickes Daumendrücken, Thorsten!
Genieße Deinen belgischen 4. Advent in der Hell!

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Re: Kleine Brötchen - gegrillt und nicht gebacken!!!
toi, toi, toi,runningmaus hat geschrieben:Von Hier eine große Portion ganz dickes Daumendrücken, Thorsten!
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Für den Kuchen nach dem Sport 
Re: Kleine Brötchen - gegrillt und nicht gebacken!!!
Viel Spaß beim Spielen im Schlamm!
06.05.2012 Caldera Blanca
12.10.2014 - München Marathon * 12.07.2015 - Challenge Roth * 27.09.2015 - Berlin Marathon *
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- crema-catalana
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Kleine Brötchen - gegrillt und nicht gebacken!!!
Hab' Spaß! 
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- Thorsten
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Re: Kleine Brötchen - gegrillt und nicht gebacken!!!
(wer es bei Facebook schon gelesen hat: Ist copy+paste
)
Nach hartem Kampf habe ich es geschafft und bin zu einem der Teufelchen in der Hölle von Kasterlee geworden.
Nach der Anreise und Abholung der Startunterlagen am Samstag haben wir uns Teile der Strecke angesehen. Zunächst den CX-Parcours am Anfang, in dem die meisten der 430 Höhenmeter der Radstrecke stecken und sind dann weitergewandert zum Maisfeld, das aber einen durchaus befahrbaren Eindruck machte. Am Ende des Maisfeldes führt dann eine Holzplanke über einen Graben und die sollte noch eine wichtige Rolle im Rennen spielen. Den Rest des Nachmittags habe ich dann im Hotel mit einem Schläfchen, Carbo-Loading und frühem ins Bett gehen verbracht.
Check-in am Sonntag morgen war unkompliziert. Eine rosa Kabelbinder als "Marker" ans Rad bekommen, Helm und Rad mit Sichtprüfung durchgewunken und dann in die Halle, um den Klappstuhl mit der Nummer 158 zu belegen.
Nach dem Start wurde gemütlich losgetrabt und auf den Gegenwindstücken habe ich mich ganz sicher nicht vorgedrängelt. Locker machen war angesagt. Die 14,4 km gingen dann in knapp 1:10 weg. Unangestrengter 4:50er-Schnitt, gefolgt von einem Wechsel mit komplettem Klamottenwechsel, um trocken loszuradeln.
Am Anfang machten die Höhenmeter im CX-Parcours noch Spaß, das sollte sich noch ändern. Erste Runde war dann auch unter einer Stunde. In der zweiten Runde nahm das Unglück am Ende des Maisfeldes seinen Lauf: An der Holzplanken-Brücke, auf die ich in der ersten Runde noch locker-flockig draufgefahren bin, hat es mich irgendwie verrissen (keine Ahnung wie und warum) und ich bin mit Rad einmal komplett in den Graben geflogen und habe ein Vollbad genommen. Wieder rausgekrabbelt, das Rad rausgezogen, kurz geschüttelt, das F-Wort gerufen und weiter ging es. Nach 17 km in klitschnassen Klamotten habe ich am Rundenende das Rad abgelegt und bin zum nächsten kompletten Umziehen in die Halle. Hat 8-9 Minuten gekostet. Von da an habe ich vor der "Brücke" angehalten und rüber geschoben. Die Kuhle vor dem Absatz wurde auch immer tiefer. Ab der 4. Runde stellten sich auch die ersten Krämpfe in einigen Bein-Abschnitten ein. Also bewusst noch mehr rausgenommen. Aber einfach locker kann man die Runde einfach nicht fahren, es braucht in den matschigen Abschnitten eine gewisse Mindestkraft. Der Rücken fing zu allem Überfluss auch noch an weh zu tun. Nach 5:31 war der Rad-Part dann auch geschafft und ich fragte mich, wie ich noch laufen sollte. So angeschossen bin ich noch nie vom Rad gestiegen. Es gabe halt keinerlei Passagen, wo man sich mal erholen konnte. Immer treten, treten, treten ...
Also bin ich einfach losgelaufen, immer bemüht, das ganze knapp unter der Krampfgrenze zu halten. Die ersten 8 km gingen aber im 5er-Schnitt weg (plus einmal an der Verpflegung stehen), die Gegenwind-Passage immerhin in 5:10, nach der nächsten Verpflegung mit 5:12ern weiter, so dass die erste Runde in 1:14 beendet war. Von jetzt an ging es "nach Hause". Das Tempo nahm etwas ab, aber ich sammelte weiterhin Läufer ein. Die letzte halbe Stunde war es dann schon recht dunkel, so dass ich noch einmal in eine tiefe Pfütze getapst bin. Nach gut 2:33 war ich dann im Ziel - und völlig am Ende. Meine zweite Laufzeit war Platz 54, während erster Lauf und Rad so um Platz 160 lagen (von gut 230 gestarteten). Also loslaufen und radfahren können die Flamen wie die Sau, beim zweiten Lauf, geht es dafür mächtig in den Keller.
Anschließend ging es wieder auf meinen Klappstuhl, auf dem ich erstmal einige Zeit sitzen blieb. Irgendwann mal Sachen zusammengeräumt, mit Klamotten und Rad zum Auto und mit Duschzeug wieder zurück. Da ich das Finisher-Shirt haben wollte, musste ich bis nach der Siegerehrung um 20 Uhr bleiben, was sich aber gelohnt hat.
Heute bin ich immer noch ziemlich platt, das Gehen fällt einigermaßen schwer. Das Fazit: An diesem Wettkampf sollte man nur teilnehmen, wenn man gut trainiert ist. Für "mal eben so" ist das nichts. Und recht viele haben sich lieber gar nicht erst angemeldet. Während ich bei sowas wie Rüssel-Cross oder Nikolaus-Duathlon auf Platz paarundzwanzig von 200 ankomme, lag ich hier auf Platz 125, also Anfang der zweiten Hälfte von allen gestarteten.
http://connect.garmin.com/modern/activity/654955542
Nach hartem Kampf habe ich es geschafft und bin zu einem der Teufelchen in der Hölle von Kasterlee geworden.
Nach der Anreise und Abholung der Startunterlagen am Samstag haben wir uns Teile der Strecke angesehen. Zunächst den CX-Parcours am Anfang, in dem die meisten der 430 Höhenmeter der Radstrecke stecken und sind dann weitergewandert zum Maisfeld, das aber einen durchaus befahrbaren Eindruck machte. Am Ende des Maisfeldes führt dann eine Holzplanke über einen Graben und die sollte noch eine wichtige Rolle im Rennen spielen. Den Rest des Nachmittags habe ich dann im Hotel mit einem Schläfchen, Carbo-Loading und frühem ins Bett gehen verbracht.
Check-in am Sonntag morgen war unkompliziert. Eine rosa Kabelbinder als "Marker" ans Rad bekommen, Helm und Rad mit Sichtprüfung durchgewunken und dann in die Halle, um den Klappstuhl mit der Nummer 158 zu belegen.
Nach dem Start wurde gemütlich losgetrabt und auf den Gegenwindstücken habe ich mich ganz sicher nicht vorgedrängelt. Locker machen war angesagt. Die 14,4 km gingen dann in knapp 1:10 weg. Unangestrengter 4:50er-Schnitt, gefolgt von einem Wechsel mit komplettem Klamottenwechsel, um trocken loszuradeln.
Am Anfang machten die Höhenmeter im CX-Parcours noch Spaß, das sollte sich noch ändern. Erste Runde war dann auch unter einer Stunde. In der zweiten Runde nahm das Unglück am Ende des Maisfeldes seinen Lauf: An der Holzplanken-Brücke, auf die ich in der ersten Runde noch locker-flockig draufgefahren bin, hat es mich irgendwie verrissen (keine Ahnung wie und warum) und ich bin mit Rad einmal komplett in den Graben geflogen und habe ein Vollbad genommen. Wieder rausgekrabbelt, das Rad rausgezogen, kurz geschüttelt, das F-Wort gerufen und weiter ging es. Nach 17 km in klitschnassen Klamotten habe ich am Rundenende das Rad abgelegt und bin zum nächsten kompletten Umziehen in die Halle. Hat 8-9 Minuten gekostet. Von da an habe ich vor der "Brücke" angehalten und rüber geschoben. Die Kuhle vor dem Absatz wurde auch immer tiefer. Ab der 4. Runde stellten sich auch die ersten Krämpfe in einigen Bein-Abschnitten ein. Also bewusst noch mehr rausgenommen. Aber einfach locker kann man die Runde einfach nicht fahren, es braucht in den matschigen Abschnitten eine gewisse Mindestkraft. Der Rücken fing zu allem Überfluss auch noch an weh zu tun. Nach 5:31 war der Rad-Part dann auch geschafft und ich fragte mich, wie ich noch laufen sollte. So angeschossen bin ich noch nie vom Rad gestiegen. Es gabe halt keinerlei Passagen, wo man sich mal erholen konnte. Immer treten, treten, treten ...
Also bin ich einfach losgelaufen, immer bemüht, das ganze knapp unter der Krampfgrenze zu halten. Die ersten 8 km gingen aber im 5er-Schnitt weg (plus einmal an der Verpflegung stehen), die Gegenwind-Passage immerhin in 5:10, nach der nächsten Verpflegung mit 5:12ern weiter, so dass die erste Runde in 1:14 beendet war. Von jetzt an ging es "nach Hause". Das Tempo nahm etwas ab, aber ich sammelte weiterhin Läufer ein. Die letzte halbe Stunde war es dann schon recht dunkel, so dass ich noch einmal in eine tiefe Pfütze getapst bin. Nach gut 2:33 war ich dann im Ziel - und völlig am Ende. Meine zweite Laufzeit war Platz 54, während erster Lauf und Rad so um Platz 160 lagen (von gut 230 gestarteten). Also loslaufen und radfahren können die Flamen wie die Sau, beim zweiten Lauf, geht es dafür mächtig in den Keller.
Anschließend ging es wieder auf meinen Klappstuhl, auf dem ich erstmal einige Zeit sitzen blieb. Irgendwann mal Sachen zusammengeräumt, mit Klamotten und Rad zum Auto und mit Duschzeug wieder zurück. Da ich das Finisher-Shirt haben wollte, musste ich bis nach der Siegerehrung um 20 Uhr bleiben, was sich aber gelohnt hat.
Heute bin ich immer noch ziemlich platt, das Gehen fällt einigermaßen schwer. Das Fazit: An diesem Wettkampf sollte man nur teilnehmen, wenn man gut trainiert ist. Für "mal eben so" ist das nichts. Und recht viele haben sich lieber gar nicht erst angemeldet. Während ich bei sowas wie Rüssel-Cross oder Nikolaus-Duathlon auf Platz paarundzwanzig von 200 ankomme, lag ich hier auf Platz 125, also Anfang der zweiten Hälfte von allen gestarteten.
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Die meisten Radwegbeschilderungen wurden von Aliens erschaffen.
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