drullse hat geschrieben:Es ist nicht nur verantwortungslos, es ist schlicht ein Schlag ins Gesicht aller Vereinssportler, die nicht in kleinen Gruppen trainieren dürfen. Mich trifft's nicht, ich trainiere grundsätzlich alleine aber ich kann wirklich JEDEN verstehen, der da das letzte bischen Verständnis verliert.
Ja, das ist es, insbesondere mit Blick auf die damit verbundenen notwendigen Reisenotwendigkeiten. In einer Blase an einem Ort kann das ja noch einigermaßen ver-argumentiert werden, aber so ...
Wir brauchen uns nicht über mangelnde Disziplin beim Einhalten von Regeln beschweren, wenn gleichzeitig und weithin sichtbar für alle Ausnahmen gemacht werden.
drullse hat geschrieben:Es ist nicht nur verantwortungslos...
Ich finde es halt putzig, dass die mahnenden Worte wieder einmal im Zusammenhang mit populären Dingen wie einer Fußball-EM geäußert werden... während ich zu den Wintersport-Weltcup-Serien und internationalen Meisterschaften auf Skiern nichts entsprechendes von meinem Lieblingsexperten vernommen habe.
Das ist doch wie bei seiner Kritik an touristischen Reisen. Den ganzen vergangenen Winter flogen die Menschen, ohne das sich ein MdB oder MP darum geschert hat z. B. in die Dominikanische Republik oder nach Kuba. Aber als dann Malle kein Risikogebiet mehr war... da keiften sie wie alte Marktweiber.
Kann man nicht ernst nehmen.
Prinzipiell besteht kein Unterschied zwischen dem Rodel Weltcup und der Fußball EM, da stimme ich zu. Gleichzeitig ist die Sichtbarkeit der Fußball EM halt um ein vielfaches höher und der Schlag ins Gesicht damit umso heftiger.
Nach den privaten Häusern bzw. Wohnungen sind die Offices, auch wenn sie nur zu 50% besetzt sind, die größten Ansteckungsorte für Erwachsene.
In meinem Unternehmen mit 40 Mitarbeiter*innen haben wir eine Office Besetzung von 1, vielleicht mal 2 oder 3 Mitarbeiter*innen am Tag - und das selten so, dass diese Mitarbeiter*innen den ganzen Tag vor Ort sind. Wir besetzen das Office damit maximal mit 5 bis 10 Prozent und halten die AHA-L-Regeln konsequent ein. Der Rest ist ebenso konsequent im Home-Office.
Seit 5 Wochen haben wir zusätzlich die Selbsttests im Einsatz, d.h. jede*r, der ins Office kommt macht den Test. Dauert 15 Minuten und addiert weiteren Gesundheitsschutz dazu. Das stellen wir selbstverständlich kostenfrei als Unternehmen zur Verfügung. Die Selbsttests kosten zwischen 5 und 6 Euro.
Wo ist das Problem, dass wir Mitarbeiter*innen Home Office ermöglichen (geht natürlich nicht in der Produktion) und den Mitarbeiter*innen Selbsttests zur Verfügung stellen?
captainbeefheart hat geschrieben:Ich verstehe es nicht.
Nach den privaten Häusern bzw. Wohnungen sind die Offices, auch wenn sie nur zu 50% besetzt sind, die größten Ansteckungsorte für Erwachsene.
In meinem Unternehmen mit 40 Mitarbeiter*innen haben wir eine Office Besetzung von 1, vielleicht mal 2 oder 3 Mitarbeiter*innen am Tag - und das selten so, dass diese Mitarbeiter*innen den ganzen Tag vor Ort sind. Wir besetzen das Office damit maximal mit 5 bis 10 Prozent und halten die AHA-L-Regeln konsequent ein. Der Rest ist ebenso konsequent im Home-Office.
Seit 5 Wochen haben wir zusätzlich die Selbsttests im Einsatz, d.h. jede*r, der ins Office kommt macht den Test. Dauert 15 Minuten und addiert weiteren Gesundheitsschutz dazu. Das stellen wir selbstverständlich kostenfrei als Unternehmen zur Verfügung. Die Selbsttests kosten zwischen 5 und 6 Euro.
Wo ist das Problem, dass wir Mitarbeiter*innen Home Office ermöglichen (geht natürlich nicht in der Produktion) und den Mitarbeiter*innen Selbsttests zur Verfügung stellen?
drullse hat geschrieben:Es ist nicht nur verantwortungslos...
Ich finde es halt putzig, dass die mahnenden Worte wieder einmal im Zusammenhang mit populären Dingen wie einer Fußball-EM geäußert werden... während ich zu den Wintersport-Weltcup-Serien und internationalen Meisterschaften auf Skiern nichts entsprechendes von meinem Lieblingsexperten vernommen habe.
Das ist doch wie bei seiner Kritik an touristischen Reisen. Den ganzen vergangenen Winter flogen die Menschen, ohne das sich ein MdB oder MP darum geschert hat z. B. in die Dominikanische Republik oder nach Kuba. Aber als dann Malle kein Risikogebiet mehr war... da keiften sie wie alte Marktweiber.
Kann man nicht ernst nehmen.
Hier würde ich aber insofern zu differenzieren versuchen, als dass Fussball irgendwo eine Kontaktsportart mit vielen Menschen auf einem Fleck ist (15 Feldspieler, die sich bei einer Ecke direkt am Tor knubbeln) vs. auf der anderen Seite zB Rodel- oder Langlauf-Zeitläufe, auf denen die Individualsportler gewisse Abstände zueinander haben.
Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus
flog über alle Lande
als flöge sie nach Haus...
crazy hat geschrieben:Hier würde ich aber insofern zu differenzieren versuchen, als dass Fussball irgendwo eine Kontaktsportart mit vielen Menschen auf einem Fleck ist (15 Feldspieler, die sich bei einer Ecke direkt am Tor knubbeln) vs. auf der anderen Seite zB Rodel- oder Langlauf-Zeitläufe, auf denen die Individualsportler gewisse Abstände zueinander haben.
Das liegt wahrscheinlich am Objektiv. Aber wenn die neue Mutante tatsächlich so gefährlich ist und man über Ausgangsbeschränkungen nachdenkt, dann habe ich kein Verständnis, dass professioneller Sport ausgetragen wird.
captainbeefheart hat geschrieben:
Wo ist das Problem, dass wir Mitarbeiter*innen Home Office ermöglichen (geht natürlich nicht in der Produktion) und den Mitarbeiter*innen Selbsttests zur Verfügung stellen?
Was genau ist Deine Frage?
Wo ist das Problem, dass deutsche Unternehmen Mitarbeiter*innen Home Office ermöglichen (das machen in etwa nur die Hälfte der Unternehmen, in denen es möglich ist)! und den Mitarbeiter*innen Selbsttests zur Verfügung stellen (das machen bisher nur ganz wenige Unternehmen!)?
captainbeefheart hat geschrieben:Wo ist das Problem, dass deutsche Unternehmen Mitarbeiter*innen Home Office ermöglichen (das machen in etwa nur die Hälfte der Unternehmen, in denen es möglich ist)! und den Mitarbeiter*innen Selbsttests zur Verfügung stellen (das machen bisher nur ganz wenige Unternehmen!)?
Schon klar. Wir haben auch Tests im Büro stehen und der größte Teil arbeitet zu Hause.
Ich verstehe nur den Zusammenhang nicht bzw war um Du diese Frage stellst...
captainbeefheart hat geschrieben:Wo ist das Problem, dass deutsche Unternehmen Mitarbeiter*innen Home Office ermöglichen (das machen in etwa nur die Hälfte der Unternehmen, in denen es möglich ist)! und den Mitarbeiter*innen Selbsttests zur Verfügung stellen (das machen bisher nur ganz wenige Unternehmen!)?
Schon klar. Wir haben auch Tests im Büro stehen und der größte Teil arbeitet zu Hause.
Ich verstehe nur den Zusammenhang nicht bzw war um Du diese Frage stellst...
Weil ich nicht verstehe, dass die Hälfte der deutschen Unternehmen nach 1 Jahr Corona noch immer kein Home-Office ermöglicht, obwohl Offices neben dem Wohnzimmer das größte Ansteckungspotenzial haben??
Und weil ich nicht verstehe, dass kaum ein Unternehmen die Möglichkeit zu Selbsttests nutzt, obwohl damit auch in nicht-Home-Office-fähigen Arbeitsplätzen ein wirksamer Infektionsschutz gewährleistet wird??
In der Tat ist das nicht zu verstehen. Aber wenn ich mir so die Berliner Verwaltung anschaue, dann wundert mich halt auch nichts mehr, da ist es ja auch nicht besser.
In r'heim sind sehr viele Arbeitsplätze, daher auch viel Bewegung der Menschen
Eine Bekannte segelt seit Ende ihrer beruflichen Tätigkeit mit ihrem Mann durch die Welt, sie ist Grad auf den Bahamas, und verfolgt Segler Blogs :
....Kleine Geschichte zum Impfen aus einer anderen Welt.
In "France Metropole" sieht es wohl noch anders aus, aber http://www.atanga.de/tanga/ in Papeete so.
... genial. Das wollen wir auch.