Die Story auf dem Gefängnisdach ....

Der EMU-Stammtisch

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drullse
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Beitrag von drullse »

DragAttack hat geschrieben:http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,448826,00.html
SpiegelOnline hat geschrieben:Gewalt und Hoffnungslosigkeit in Kreuzberg, Kinderarmut in Berlin-Hellersdorf: Dass ganze Generationen in parallelen Welten aufwachsen, ohne eine berufliche oder gesellschaftliche Perspektive, scheint Politiker nicht weiter zu kümmern. Gerade flatterte dem Hellersdorfer Kinder- und Jugendhilfswerk "Arche" eine Mittelkürzung ins Haus. 18.500 Euro sollen der "Arche" im Jahr 2007 reichen - für 400 Kinder, die jeden Tag dort essen, lernen und spielen. Das ist nur die Hälfte von dem, was der "Arche" versprochen wurde. Aber den Rest könne man ja durch Spenden bekommen, hieß es.

Ja - die Politik hat schon vor vielen Jahren versagt, als sie es versäumt hat, mit Nachdruck Integration zu fordern und zu fördern. Ein Stück weit gehen ja zumindest die neuen Regelungen zum Thema geduldete Ausländer in diese Richtung.
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drullse
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Beitrag von drullse »

DragAttack hat geschrieben:Würde hierbei "Mittelschicht" rein nach finanziellen Kriterien betrachten.
Ja, dachte ich mir auch. Also: wo beginnt sie?
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Anja
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Beitrag von Anja »

Das Schichtenkonzept beeinhaltet immer Bildungsstatus, Berufsstatus und Einkommen.

Nach diesem Prinzip ist bei hohem Bildungsstatus auch immer ein hoher Berufsstatus und ein hohes Einkommen vorhanden.

Da es immer mehr Menschen und auch Familien gibt, wo das nicht so ist, gibt es zudem das Konzept der sozialen Lage, bei der eines oder mehrere der drei Bereiche unterschiedliche hoch/niedrig angesiedelt ist.

Konkrete Einkommensgrenzen für eine Mittelschicht kann ich jetzt aus dem Ärmel nicht liefern.

Anja
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DragAttack
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Beitrag von DragAttack »

drullse hat geschrieben:Ja, dachte ich mir auch. Also: wo beginnt sie?
Unwichtig!

Eine Hauptforderung an ein Steuersysthem muss sein, dass (unter gleichen sonstigen Voraussetzungen) aus mehr vor Steuer auch mehr nach Steuer folgt - hierbei betrachte ich Steuern und staatliche Hilfen als eins. Dieses ist IMO mit starren Grenzen nicht zu leisten. Vielmehr muss es so aussehen, wer wenig hat, erhält Leistung - je weniger er hat desto mehr - und wer viel hat, zahlt ein - je mehr er hat desto mehr. Bei welcher Einkommenshöhe genau der resultierende Übergang vom Nettoempfänger zum -zahler ist, richtet sich dabei eher nach Kassenlage als nach "wo beginnt Mittelschicht". Je nachdem, in welcher Form Steuern erhoben werden, kann dieser Übergangsbereich auch z.B. vom Konsumverhalten abhängen.

Gruß Torsten
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drullse
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Beitrag von drullse »

Naja, das hatten wir ja schon und da werden wir nicht auf einen Nenner kommen, denn es ist nicht einzusehen, dass ich alles mehr oder minder nivelliere auf Kosten derer, die arbeiten und zu gunsten derer, die's nicht tun.

Da hört meine soziale Ader eindeutig auf.

Aber das gehört in den anderen Thread, hier geht's um was anderes. Und das kannst Du auch nicht mit Geld lösen.
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DragAttack
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Beitrag von DragAttack »

DragAttack hat geschrieben:Eine Hauptforderung an ein Steuersysthem muss sein, dass (unter gleichen sonstigen Voraussetzungen) aus mehr vor Steuer auch mehr nach Steuer folgt
Verstehe nicht, was das mit Nivellierung zu tun hat :???:
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powermanpapa
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Beitrag von powermanpapa »

DragAttack hat geschrieben:...... Vielmehr muss es so aussehen, wer wenig hat, erhält Leistung - je weniger er hat desto mehr - und wer viel hat, zahlt ein - je mehr er hat desto mehr. ..
Gruß Torsten
Cooooool!!

aber sonst biste noch ganz gesund?

naklar, können wir ja doppelt so lange arbeiten, damit jedes faule Schwein sich auf unsre Kosten die Eier schaukeln kann
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DragAttack
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Beitrag von DragAttack »

powermanpapa hat geschrieben:naklar, können wir ja doppelt so lange arbeiten, damit jedes faule Schwein sich auf unsre Kosten die Eier schaukeln kann
hab ich nirgends geschroben
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drullse
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Beitrag von drullse »

DragAttack hat geschrieben:
DragAttack hat geschrieben:Eine Hauptforderung an ein Steuersysthem muss sein, dass (unter gleichen sonstigen Voraussetzungen) aus mehr vor Steuer auch mehr nach Steuer folgt
Verstehe nicht, was das mit Nivellierung zu tun hat :???:
Das nicht, aber der Satz der danach kam. Aber wie gesagt: falscher Fred.
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DragAttack
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Beitrag von DragAttack »

drullse hat geschrieben:Aber wie gesagt: falscher Fred.
http://www.emu5.com/forum/viewtopic.php?p=196084#196084
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Beitrag von DragAttack »

Im Prozess um die Entführung und Vergewaltigung der Dresdner Schülerin Stephanie hat das Landgericht Dresden den Angeklagten Mario M. zu einer Haftstrafe von 15 Jahren verurteilt. Anschließend kommt er in Sicherungsverwahrung.
http://www.mdr.de/nachrichten/3/3885914.html

Hat ihm nicht viel gebracht seine Kletterei - der Rechtstaat war stärker :newwer
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Beitrag von drullse »

Ich bin positiv überrascht. Hoffen wir mal, dass er auch wirklich Zeit seines Lebens weg von der Straße ist und nicht irgendein Psychater auf die glorreiche Idee kommt "Ist doch alles gar nicht so schlimm...".
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beeste
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Beitrag von beeste »

drullse hat geschrieben:Ich bin positiv überrascht. Hoffen wir mal, dass er auch wirklich Zeit seines Lebens weg von der Straße ist und nicht irgendein Psychater auf die glorreiche Idee kommt "Ist doch alles gar nicht so schlimm...".

Wikipedia sagt:

"Dauer
Die Unterbringung in der Sicherungsverwahrung ist grundsätzlich unbefristet, was nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 5. Februar 2004 auch im Einklang mit der Verfassung steht.

Mindestens alle zwei Jahre, beginnend mit dem ersten Tag der Unterbringung, muss geprüft werden, ob weiterhin die Gefahr besteht, dass der Täter außerhalb des Vollzugs rechtswidrige Taten begehen wird. Wird dies verneint, dann wird die weitere Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt und es tritt Führungsaufsicht ein. Erfolgt während der Bewährungszeit kein Widerruf der Entscheidung, gilt die Unterbringung endgültig als erledigt. Lehnt das Gericht die Aussetzung ab, läuft die Frist erneut an.

Nach zehn Jahren muss die Unterbringung beendet werden, sofern nicht die Gefahr besteht, das vom Untergebrachten infolge seine Hanges erhebliche Straftaten begangen werden, durch welche die Opfer seelisch oder körperlich schwer geschädigt werden. Dann tritt für mindestens zwei Jahre Führungsaufsicht ein. Dies ist der Regelfall, nur besonders gefährliche Straftäter können länger als zehn Jahre, mitunter bis an ihr Lebensende, verwahrt werden."

Da hat sie doch gute Chancen, ihm mit 40 noch mal über den Weg zu laufen. Nach meiner Meinung ein Unding.
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meggele
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Beitrag von meggele »

beeste hat geschrieben:Da hat sie doch gute Chancen, ihm mit 40 noch mal über den Weg zu laufen. Nach meiner Meinung ein Unding.
Mach Deine Hervorhebung anders und Du kannst genauso gut zu einem anderen Schluss kommen.
Es endet immer gleich.
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beeste
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Beitrag von beeste »

meggele hat geschrieben:Mach Deine Hervorhebung anders und Du kannst genauso gut zu einem anderen Schluss kommen.
wikipedia hat geschrieben:Dies ist der Regelfall,...
Nicht wirklich... :(
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