Der Frust-Thread
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captainbeefheart
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Re: Der Frust-Thread
Mittlerweile haben wir zwei weitere Geflüchtete aufgenommen.
Leider berichten alle dasselbe, das auch heute im Spiegel steht: https://www.spiegel.de/ausland/menschen ... 0ac8059f8b
Die Hilfsbereitschaft hier ist weiter beeindruckend, frustrierend ist, dass es solche Arschlöcher gibt.
Leider berichten alle dasselbe, das auch heute im Spiegel steht: https://www.spiegel.de/ausland/menschen ... 0ac8059f8b
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captainbeefheart
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Re: Der Frust-Thread
Am Wochenende haben die 3 Geflüchteten für uns gekocht. Es war lecker und insbesondere hatten wir ein sehr lustige Zeit :-)
Meine jüngste Tochter geht jetzt jeden Tag rüber und bringt ihnen Deutsch bei, im Gegenzug lernt sie von ihnen englisch. Wir haben darüber hinaus einen Deutschlehrer organisiert, der neben der Deutsch-Lern-App für Sprachkompetenz sorgen soll. Ein erfolgreicher C1 wäre (eine der zahlreichen) Voraussetzung(en) für eine Weiterführung des Studiums in Deutschland.
Ich hab die beiden Männer jetzt beim lokalen Fussballverein zum Training gebracht, die Frau werde ich nach den Osterferien mit zum Schwimmen nehmen.
Insofern kehrt etwas Normalität in den Alltag.
Die Aufenthaltsgenehmigung für nicht-Ukrainische-Geflüchtete wurde pauschal bis zum 31.8. verlängert und insofern bleibt ein wenig Zeit, die nächsten Schritte vorzubereiten, andererseits droht zu diesem Stichtag die Ausweisung. Meine ältetste Tochter steht dazu aktuell im regen Austausch mit den Anwälten von Pro Asyl.
Alle 3 sind hin und her gerissen. Denn einerseits würden sie gerne zurück nach Kiew und dort das Studium beenden, andererseits ist das aus aktueller Perspektive unabsehbar, ob und wann das passieren kann.
Ungewissheit hält der Mensch am wenigisten gut aus.
Meine jüngste Tochter geht jetzt jeden Tag rüber und bringt ihnen Deutsch bei, im Gegenzug lernt sie von ihnen englisch. Wir haben darüber hinaus einen Deutschlehrer organisiert, der neben der Deutsch-Lern-App für Sprachkompetenz sorgen soll. Ein erfolgreicher C1 wäre (eine der zahlreichen) Voraussetzung(en) für eine Weiterführung des Studiums in Deutschland.
Ich hab die beiden Männer jetzt beim lokalen Fussballverein zum Training gebracht, die Frau werde ich nach den Osterferien mit zum Schwimmen nehmen.
Insofern kehrt etwas Normalität in den Alltag.
Die Aufenthaltsgenehmigung für nicht-Ukrainische-Geflüchtete wurde pauschal bis zum 31.8. verlängert und insofern bleibt ein wenig Zeit, die nächsten Schritte vorzubereiten, andererseits droht zu diesem Stichtag die Ausweisung. Meine ältetste Tochter steht dazu aktuell im regen Austausch mit den Anwälten von Pro Asyl.
Alle 3 sind hin und her gerissen. Denn einerseits würden sie gerne zurück nach Kiew und dort das Studium beenden, andererseits ist das aus aktueller Perspektive unabsehbar, ob und wann das passieren kann.
Ungewissheit hält der Mensch am wenigisten gut aus.
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captainbeefheart
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Re: Der Frust-Thread
Heute großes Osterfrühstück mit den 5 Geflüchteten, die bei uns und den 2, die bei meiner Ältesten untergekommen sind. Wirklich spannend der Mix aus Marokko, Ghana und Nigeria.
Ich weiß jetzt auch, warum u.a. ca. 60.000 Student*innen aus Drittstaaten in der Ukraine waren / sind: Es gibt darauf spezialisierte „Agencies“, sprich eine Abzocker-Mafia, die sich an dem Transfer ziemlich bereichert haben. Um die Schulden bei den Agencies abzuzahlen, haben die Student*innen dann oft in den illegalen Callcentern der Agencies arbeiten müssen.
In der aktuellen Zeit Online wird das gut beschrieben: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitge ... ssetzungen
Ich weiß jetzt auch, warum u.a. ca. 60.000 Student*innen aus Drittstaaten in der Ukraine waren / sind: Es gibt darauf spezialisierte „Agencies“, sprich eine Abzocker-Mafia, die sich an dem Transfer ziemlich bereichert haben. Um die Schulden bei den Agencies abzuzahlen, haben die Student*innen dann oft in den illegalen Callcentern der Agencies arbeiten müssen.
In der aktuellen Zeit Online wird das gut beschrieben: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitge ... ssetzungen
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captainbeefheart
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Re: Der Frust-Thread
Ich hoffe, dass der Ukraine Krieg bald zu Ende geht. Dazu sieht Fritz Simon drei Szenarien:
„1. Die eine Kriegspartei wird vernichtet.
Es mag ja in einer Schlacht funktionieren, dass man alle Gegner tötet, aber es funktioniert nicht in Bezug auf Nationen, Ethnien, Kulturen und andere, größere soziale Systeme; es bleiben immer irgendwelche Leute übrig, die entweder weiterkämpfen oder aber – nachdem sie Luft geholt haben – auf Revanche sinnen und den Krieg fortsetzen. Die Kriege „frieren“ ein, um nach einiger Zeit nicht nur aufzutauen, sondern wieder heiß zu werden.
2. Eine Kriegspartei gibt auf, zieht die weiße Fahne und kapituliert.
Diese Möglichkeit steht hinter der Idee, man könne einen Krieg gewinnen. Den anderen totrüsten, so dass er die Hoffnung aufgibt und sich der größeren Macht unterwirft. Das hat in der Geschichte schon öfter funktioniert. So wurden Imperien geschaffen, vom römischen Weltreich bis zur amerikanischen Dominanz in der westlichen Hemisphäre. Der zweite Weltkrieg wurde auf diese Weise beendet. Allerdings gilt auch hier: Der Verlierer entscheidet, ob bzw. wann der Krieg beendet ist. Wenn er nämlich nicht wirklich akzeptiert, dass er keine Chance hat, dann gilt, was unter Punkt 1 schon erwähnt wurde: Er wartet nur auf die Chance zur Revanche (s. die Folgen des „Versailler Vertrags“). Dass Westdeutschland relativ wenig derartige revanchistische Tendenzen nach dem Krieg gezeigt hat, dürfte auch mit der Demoralisierung und Selbstzweifel der (west-) deutschen Bevölkerung durch die nicht mehr zu leugnenden Gräuel, die im deutschen Namen begangen wurden, zusammenhängen (Stichwort: Auschwitz). Außerdem hat sich in den 50er Jahren dank Marshall-Plan der American Way Of Life für die bundesdeutsche Bevölkerung ungeachtet der Nostalgie von Schlesier-, Sudetendeutschen- oder anderer Flüchtlings-Treffen als sehr attraktiv erwiesen...
3.Es kommt zu einer Verhandlungslösung.
Dies dürfte der beste Weg zu einem nachhaltigen Frieden sein. Allerdings nur dann, wenn wirklich alle Kriegsparteien ja zu dem Vertrag sagen können und nicht unter Zwang irgendwelche Verträge unterschreiben (anders als beim „Minsker Abkommen“).
Das geschieht aber nur, wenn keine der Parteien mehr denkt, sie könne doch noch irgendwie oder -wann gewinnen. Bzw. – äquivalent dazu und meist kombiniert – wenn jede Seite weiß, dass sie dauerhaft verhindern kann zu verlieren.“
Leider sind wir von 3. offenbar noch weit entfernt.
„1. Die eine Kriegspartei wird vernichtet.
Es mag ja in einer Schlacht funktionieren, dass man alle Gegner tötet, aber es funktioniert nicht in Bezug auf Nationen, Ethnien, Kulturen und andere, größere soziale Systeme; es bleiben immer irgendwelche Leute übrig, die entweder weiterkämpfen oder aber – nachdem sie Luft geholt haben – auf Revanche sinnen und den Krieg fortsetzen. Die Kriege „frieren“ ein, um nach einiger Zeit nicht nur aufzutauen, sondern wieder heiß zu werden.
2. Eine Kriegspartei gibt auf, zieht die weiße Fahne und kapituliert.
Diese Möglichkeit steht hinter der Idee, man könne einen Krieg gewinnen. Den anderen totrüsten, so dass er die Hoffnung aufgibt und sich der größeren Macht unterwirft. Das hat in der Geschichte schon öfter funktioniert. So wurden Imperien geschaffen, vom römischen Weltreich bis zur amerikanischen Dominanz in der westlichen Hemisphäre. Der zweite Weltkrieg wurde auf diese Weise beendet. Allerdings gilt auch hier: Der Verlierer entscheidet, ob bzw. wann der Krieg beendet ist. Wenn er nämlich nicht wirklich akzeptiert, dass er keine Chance hat, dann gilt, was unter Punkt 1 schon erwähnt wurde: Er wartet nur auf die Chance zur Revanche (s. die Folgen des „Versailler Vertrags“). Dass Westdeutschland relativ wenig derartige revanchistische Tendenzen nach dem Krieg gezeigt hat, dürfte auch mit der Demoralisierung und Selbstzweifel der (west-) deutschen Bevölkerung durch die nicht mehr zu leugnenden Gräuel, die im deutschen Namen begangen wurden, zusammenhängen (Stichwort: Auschwitz). Außerdem hat sich in den 50er Jahren dank Marshall-Plan der American Way Of Life für die bundesdeutsche Bevölkerung ungeachtet der Nostalgie von Schlesier-, Sudetendeutschen- oder anderer Flüchtlings-Treffen als sehr attraktiv erwiesen...
3.Es kommt zu einer Verhandlungslösung.
Dies dürfte der beste Weg zu einem nachhaltigen Frieden sein. Allerdings nur dann, wenn wirklich alle Kriegsparteien ja zu dem Vertrag sagen können und nicht unter Zwang irgendwelche Verträge unterschreiben (anders als beim „Minsker Abkommen“).
Das geschieht aber nur, wenn keine der Parteien mehr denkt, sie könne doch noch irgendwie oder -wann gewinnen. Bzw. – äquivalent dazu und meist kombiniert – wenn jede Seite weiß, dass sie dauerhaft verhindern kann zu verlieren.“
Leider sind wir von 3. offenbar noch weit entfernt.
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captainbeefheart
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Re: Der Frust-Thread
Ein bei uns untergekommener ghanaischer Geflüchteter ist im August mit seinem Medizinstudium fertig. Ich hoffe für ihn, dass das mit dem Aufenthaltsrecht bis dahin noch passt.
Krass ist seine Geschichte: Er hat eigentlich in China studiert, spricht fließend Mandarin. Nach einem Heimaturlaub durfte er in China Corona-bedingt nicht mehr einreisen und das Studium dort nicht fortsetzen. So ist er in die Ukraine gekommen, wenige Monate später flüchtete mit seiner schwangeren Frau. Gut im Schlechten ist, dass er offenbar online abschließen kann. Über eine Schule (!) haben wir einen Rechner organisieren können.
Krass ist seine Geschichte: Er hat eigentlich in China studiert, spricht fließend Mandarin. Nach einem Heimaturlaub durfte er in China Corona-bedingt nicht mehr einreisen und das Studium dort nicht fortsetzen. So ist er in die Ukraine gekommen, wenige Monate später flüchtete mit seiner schwangeren Frau. Gut im Schlechten ist, dass er offenbar online abschließen kann. Über eine Schule (!) haben wir einen Rechner organisieren können.
Re: Der Frust-Thread
Ich vermisse nach wie vor von beiden Seite (zu der Ukraine zähle ich den Westen dazu) sichtbare Versuche dahingehend. Momentan sieht es für mich nach einer Eskalation aus.captainbeefheart hat geschrieben:....
3.Es kommt zu einer Verhandlungslösung.
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Leider sind wir von 3. offenbar noch weit entfernt.
Warum schicken die USA Waffen und keine Diplomaten?
Die Muße ist die Schwester der Freiheit.
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captainbeefheart
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Re: Der Frust-Thread
Sind doch gerade welche in Kiew.keko hat geschrieben:Ich vermisse nach wie vor von beiden Seite (zu der Ukraine zähle ich den Westen dazu) sichtbare Versuche dahingehend. Momentan sieht es für mich nach einer Eskalation aus.captainbeefheart hat geschrieben:....
3.Es kommt zu einer Verhandlungslösung.
Dies dürfte der beste Weg zu einem nachhaltigen Frieden sein. Allerdings nur dann, wenn wirklich alle Kriegsparteien ja zu dem Vertrag sagen können und nicht unter Zwang irgendwelche Verträge unterschreiben (anders als beim „Minsker Abkommen“).
Das geschieht aber nur, wenn keine der Parteien mehr denkt, sie könne doch noch irgendwie oder -wann gewinnen. Bzw. – äquivalent dazu und meist kombiniert – wenn jede Seite weiß, dass sie dauerhaft verhindern kann zu verlieren.“
Leider sind wir von 3. offenbar noch weit entfernt.
Warum schicken die USA Waffen und keine Diplomaten?
Aber die Voraussetzung für ernsthafte Verhandlungslösungen fehlen, weil beide Seiten noch an Kriegserfolge denken. Eine Scheisse.
Re: Der Frust-Thread
Ja, so ist es wohl. Derweil sterben täglich Menschen.captainbeefheart hat geschrieben:...
Aber die Voraussetzung für ernsthafte Verhandlungslösungen fehlen, weil beide Seiten noch an Kriegserfolge denken. Eine Scheisse.
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Re: Der Frust-Thread
Putin denkt doch bei Verhandlungen nur an die Erfüllung seiner Maximalforderungen, also eine komplette Kapitulation. Dass die Ukraine da nicht sagt, das sei ein toller Vorschlag, ist irgendwie nachvollziehbar. Vielleicht wären sie damit einverstanden, wenn es mit einem Kriegsende zu beiderseitig zu respektierenden Volksentscheiden über die östlichen Regionen käme.
Die meisten Radwegbeschilderungen wurden von Aliens erschaffen.
Sie wollen erforschen, wie Menschen in absurden Situationen reagieren.
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Re: Der Frust-Thread
Ich denke, dieses Bild spricht Bände. Längst haben wir es mit einem Stellvertreterkrieg zu tun. Geopolitik in Reinform.Thorsten hat geschrieben:Putin denkt doch bei Verhandlungen nur an die Erfüllung seiner Maximalforderungen, also eine komplette Kapitulation. Dass die Ukraine da nicht sagt, das sei ein toller Vorschlag, ist irgendwie nachvollziehbar. Vielleicht wären sie damit einverstanden, wenn es mit einem Kriegsende zu beiderseitig zu respektierenden Volksentscheiden über die östlichen Regionen käme.
Die Frage ist für mich eigentlich nur, ob wir aktiv mit in den Krieg hineingezogen werden oder nicht. Momentan sieht es für mich danach aus. Indirekt ist Deutschland längst Kriegspartei gegen Russland.
Eine schnelle diplomatische Lösung wäre nicht nur im Interesse der Menschen in der Ukraine, sondern auch in umserem. Die USA betreibt knallharte Geopolitik in ihrem Interesse (Russland natürlich auch, das ist klar)
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Re: Der Frust-Thread
Ich meine, mich zu erinnern, dass die Ukraine das in Betracht gezogen hat. Es wird daran scheitern, dass beide Seiten eine unabhängige Überwachung der Plebiszite akzeptieren müssten und damit auch ein Ergebnis, dass der eigenen Lesart widerspricht. Das gespaltene Verhältnis verschiedener Kriegsparteien zu Wahlen, die in Sachen Kandidatur- und Wahlberechtigung OSZE-Vorstellungen entsprechen, lässt mich ahnen, dass es dazu nicht kommen kann.Thorsten hat geschrieben: Vielleicht wären sie damit einverstanden, wenn es mit einem Kriegsende zu beiderseitig zu respektierenden Volksentscheiden über die östlichen Regionen käme.
Nachdem mir das Kriegsziel über die öffentlichen offensichtlich blödsinnigen Verlautbarungen hinaus nach wie vor nicht wirklich klar ist, finde ich es aber auch schwierig, einzuschätzen, ob so etwas überhaupt gewünscht ist. Mir fällt dazu außer einem Klassiker - durch außenpolitische Eskalation von innenpolitischen Problemen ablenken - nicht viel ein, was jemanden dazu motivieren könnte, die europäische Entwicklung um 100 Jahre zurückzusetzen.
"Das geht schon" bedeutet:
a) irgendwas ist gleich kaputt
b) irgendwer ist gleich mittel- bis schwer verletzt
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- Thorsten
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Re: Der Frust-Thread
Das Bild sagt für mich nur aus, auf welcher Seite die USA stehen. Von dem anderen nicht wirklich was und Bände eigentlich auch nicht. Mit Sicherheit hätten die USA die Ukraine lieber an ihrer Seite als an der anderen Seite. Aber nun ist es doch deutlich mehr Verteidigungsunterstützung für den kleinen, der vom viel größeren mal eben ziemlich attackiert worden ist.keko hat geschrieben:Ich denke, dieses Bild spricht Bände. Längst haben wir es mit einem Stellvertreterkrieg zu tun. Geopolitik in Reinform.
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Re: Der Frust-Thread
Ich möchte mich nicht über seine Körpergröße lustig machen, dafür kann er nichts: aber ich finde, symbolisch gesehen ist er auf dem Bild sogar noch zu groß. Dass er von hohen US-Politikern eingerahmt wird, passt ebenso hervorragend.Thorsten hat geschrieben:Das Bild sagt für mich nur aus, auf welcher Seite die USA stehen. Von dem anderen nicht wirklich was und Bände eigentlich auch nicht. Mit Sicherheit hätten die USA die Ukraine lieber an ihrer Seite als an der anderen Seite. Aber nun ist es doch deutlich mehr Verteidigungsunterstützung für den kleinen, der vom viel größeren mal eben ziemlich attackiert worden ist.keko hat geschrieben:Ich denke, dieses Bild spricht Bände. Längst haben wir es mit einem Stellvertreterkrieg zu tun. Geopolitik in Reinform.
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Re: Der Frust-Thread
Das ist vollkommen okay! Längst haben wir good guys und bad guys ausgemachtCogi Tatum hat geschrieben:....
Überraschung! Nicht.
Vong Geopolitik her.
Schlagzeile in der "New York Times": US-Geheimdienste helfen der Ukraine dabei, russische Generäle zu töten.
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Re: Der Frust-Thread
Struktureller Rassismus: in den Behörden gibt es offenbar die Anweisung, zumindest aber die Praktik, seit langem bestehende Anträge von z.B. Syrer*innen nach hinten zu schieben, um Anträge von Ukrainer*innen sofort zu bearbeiten.
Was uns in der Betreuung von PoC sonst in den Ämtern an Rassismus begegnet, hätte ich 2022 auch nicht für möglich gehalten. Krass.
Was uns in der Betreuung von PoC sonst in den Ämtern an Rassismus begegnet, hätte ich 2022 auch nicht für möglich gehalten. Krass.