Verfasst: 13 Feb 2007 13:42
FULL ACK!!!
Das der jemanden trainieren darf ist schon wirklich ein Riesenunding.
Das der jemanden trainieren darf ist schon wirklich ein Riesenunding.
Alles rund um Triathlon
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Erst denken, dann schreiben!tobi_nb hat geschrieben:Und die die vorne mitspielen sind gedopt.
Hallo Tobi,tobi_nb hat geschrieben:@stefan
auf welcher Grundlage nimmst du an, dass ich nicht erst gedacht habe, bevor ich geschrieben habe??
tobi_nb hat geschrieben:@ Stefan,
Das ist sicherlich richtig.
Mir fällt es aber leichter mit dieser Einstellung Profisport z. B. im Fernsehen zu schauen.
Mir kommen erst gar keine Zweifel auf, wenn jemand exorbitant gute Leistungen erbringt.
Ich lache nicht ironisch, wenn jemand erwischt wird, und müsse dann
meinen, die Zahnpasta ist vertauscht worden, oder die Nahrungsergänzung sei verseucht. Ich gehe gleich davon aus, dass der erwischte nur das tut, was alle tun.
Mir macht es richtig Spaß TdF zu schauen, ohne über die Sieger zu mutmaßen.
Kurz gesagt, MEINE Einstellung zum Profisport ist völlig relaxt.
Und das wichtigste Argument: Niemand beweisst mir das Gegenteil, obwohl AAAAAALLLLLLLLEEEEEE Profisportler unioso behaupten, man müsse das GRÖßTMÖGLICHE Spektrum der Dopingbekämpfung ausschöpfen. Aber den Selbstbeweis will natürlich keiner erbringen, weil der Rechtsstaat soetwas nicht vorsieht. Da gelte doch gefälligst die Unschuldsvermutung!!
Vielleicht zur Klarstellung:tobi_nb hat geschrieben:Ist schon erstaunlich, wie das subjektive Empfinden das objektive Denken und Handeln beeinflußt.
Zäck können alle leiden, also ist das Doping nicht so schlimm. Und von anfang an war er schon gar nicht gedopt.
Und natürlich ist es auch völlig legitim, dass er jetzt als Trainer eine Langdistanztruppe aufbauen will und darf.
P.S.: Mir persönlich ist es völlig egal, was Zäck macht oder gemacht hat. Für mich gibt es keine sportlichen Helden. Und die die vorne mitspielen sind gedopt. Von daher ist Zäck keine Ausnahme.
Aber um etwas gegen die Scheinheiligkeit der trotteligen Spezies Mensch zu tun, würde ich es sehr begrüßen,
wenn Zäck:
entweder von der Bildfläche des öffentlichen Sportes verschwindet (und zwar für immer und in jedem Zusammenhang)
oder die Öffentlichkeit offen akzeptiert, dass Doping cool und menschlich ist, und es jeder gemacht hat bzw. machen wird, der leistungsmäßig vorn mit dabei ist.
Wenngleich natürlich immer ein fader Beigeschmack bleibt, aber grundsätzlich sollte die Unschuldsvermutug gelten.vb_man hat geschrieben:Wenn jemand behauptet, seine Erfolge sind alle auf Doping zurückzuführen, dann soll er das bitte beweisen.
Mein letzter Stand.thilo69 hat geschrieben:Wenngleich natürlich immer ein fader Beigeschmack bleibt, aber grundsätzlich sollte die Unschuldsvermutug gelten.vb_man hat geschrieben:Wenn jemand behauptet, seine Erfolge sind alle auf Doping zurückzuführen, dann soll er das bitte beweisen.
Ich finde es übrigens auch respektabel, wenn man seine Fehler eingesteht und nicht auch noch rumeiert, wenn eigentlich schon alles bewiesen ist. Und ja! Ich denke da gerade an die eine oder andere verunreinigte Zahncremetube!![]()
Apropos! Was ist eigentlich aus Ulles Speichelprobe geworden? Wann ist da ein Ergebnis zu erwarten?

vb_man hat geschrieben:Jürgen Zäck hat eingeräumt, daß die positive Probe auf kontaminierte Lebensmittel zurückzuführen ist und hat die positive A-Probe und die Konsequenzen daraus akzeptiert. Dafür gebührt ihm Respekt.
Für mich ist es schlicht eine Unglaubwürdigkeit und eine nette Ausrede, mehr nicht.Daß ein Profi wie Zäck verseuchte Nahrungsergänzung konsumiert ist Dummheit.
Ob ich Zäck mag oder nicht, ist nicht wichtig. Er war sportlich einfach ein Vorbild und ein echtes Talent. Ich habe ihn im Frühling 84 (?) bei einem Testwettkampf das erste mal getroffen und wie locker und leicht der da abging, waren sich alle einig über das Talent Zäck. Bis zu seinem Umstieg 1989 auf die Langstrecke (auch da war er mal wieder Vorreiter) war er kaum zu schlagen. Danach kam das ganze Hawaii-Gedönse, Zäck machte bisweilen schräge Schlagzeilen, wurde auch körperlich stabiler. Naja, vielleicht ist ihm Kalifornien etwas in den Kopf gestiegentobi_nb hat geschrieben:Ist schon erstaunlich, wie das subjektive Empfinden das objektive Denken und Handeln beeinflußt.
Zäck können alle leiden, also ist das Doping nicht so schlimm. Und von anfang an war er schon gar nicht gedopt.
OK, demontiert mir meinen letzten Heldendrullse hat geschrieben:vb_man hat geschrieben:Jürgen Zäck hat eingeräumt, daß die positive Probe auf kontaminierte Lebensmittel zurückzuführen ist und hat die positive A-Probe und die Konsequenzen daraus akzeptiert. Dafür gebührt ihm Respekt.
Ich finde es irgendwie ein bisschen merkwürdig, wenn jemandem für regelkonformes Verhalten Respekt gezollt wird. Den hätte er vielleicht verdient, wenn er SOFORT nach Bekanntwerden der positiven Probe so reagiert hätte und vor allem jetzt im Nachhinein den Imageschaden erkennt und sich komplett aus dem Sport zurückzieht.
Für mich ist es schlicht eine Unglaubwürdigkeit und eine nette Ausrede, mehr nicht.Daß ein Profi wie Zäck verseuchte Nahrungsergänzung konsumiert ist Dummheit.
Beweisen kann ich's Dir nicht, aber ich kann Dich gern zu Leuten vermitteln, die aus ihrer Sicht erzählen, wie z. B. seine 4:10h in Klagenfurt zu standekam.vb_man hat geschrieben:Wenn jemand behauptet, seine Erfolge sind alle auf Doping zurückzuführen, dann soll er das bitte beweisen.