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Verfasst: 21 Mär 2007 21:16
von tobleroneman
thilo69 hat geschrieben:tobleroneman hat geschrieben:
ich hab früher jahrelang nix anderes als
kochwein und billigscjnaps gesoffen.
heutzutage reagiere ich da ziemlich allergisch drauf

Was ist bitte Kochwein. Ich habe gehört, daß man gerade zum Kochen guten Wein verwenden sollte.
Oder gibt es in der "Großküche" tatsächlich entsprechende "Qualitäten"?
bei uns gibt es im einkaufscenter weine, literflaschen die kosten etwa 1 euro, da steht vin de cuisine drauf, also klar kochwein.
diese qualität (wobei man da schwerlich von qualität sprechen kann) die ich früher gesoffen habe (montagne)nutze ich jetzt um saucen zu machen
es sind sogar ganz genau dieselben flaschen.
zuhause würde ich mit nem wein der weniger als 3-5 euro kostet nicht mal kochen, geschweige den trinken

Verfasst: 21 Mär 2007 21:22
von vb_man
Also für Dich als Koch:
man nimmt für die Sauce den Wein, den man auch zum Essen trinkt. Man sollte das natürlich flexibel auslegen. Einen Châteaux Margaux würde ich jetzt nicht zum ablöschen verwenden. Aber wenn es zum Essen ein Bordeaux aus dem Médoc sein soll, dann sollte man der Sauce keinen Châteaux de Malheur zumuten

Verfasst: 21 Mär 2007 21:25
von kaiseravb
vb_man hat geschrieben:Châteaux de Malheur

Der Abend ist gerettet

Verfasst: 21 Mär 2007 21:55
von Newbie
Suchwort: Kochwein
aus dem Wein-Netzwerk des Internets
Kochwein
Übersetzungen in folgende Sprachen sind nur für Abonnenten verfügbar: franz., ital.
Wein wird schon seit Jahrtausenden zum Kochen als Würze verwendet. Der berühmte römische Koch Marcus Gavius Apicius (42 v. bis 47 n. Chr.), der von Plinius dem Älteren (23-79) als der „größte aller Verschwender und Prasser“ bezeichnet wurde, verwendete in seinen Saucen stets Wein. Über die Qualität eines zum Kochen bestimmten Weines gibt es auch unter Fachleuten zwei diametral abweichende Meinungen. Die eine besagt, dass dafür auch ein Wein einfachster Art ausreicht, die andere reklamiert dafür Spitzen-Qualitäten. Wenn ein Wein nicht zum Trinken taugt, sollte er aber auch nicht zum Kochen verwendet werden. Einige Weinkenner meinen jedoch, dass zum Beispiel ein Korkschmecker beim Kochen neutralisiert wird. Selbstverständlich ist aber ein hochwertiger gegenüber einem einfachen Wein b...
Verfasst: 21 Mär 2007 22:31
von Anja
kaiseravb hat geschrieben:vb_man hat geschrieben:Châteaux de Malheur

Der Abend ist gerettet

Wortschatz erweitert
Anja
Verfasst: 21 Mär 2007 23:02
von apanasana
Ich trinke normalerweise nur am Wochenende aber nicht bis zum Koma!
Verfasst: 22 Mär 2007 00:29
von tobleroneman
vb_man hat geschrieben:Also für Dich als Koch:
man nimmt für die Sauce den Wein, den man auch zum Essen trinkt. Man sollte das natürlich flexibel auslegen. Einen Châteaux Margaux würde ich jetzt nicht zum ablöschen verwenden. Aber wenn es zum Essen ein Bordeaux aus dem Médoc sein soll, dann sollte man der Sauce keinen Châteaux de Malheur zumuten

du kannst gerne 40 euro in ne sauce leeren wenn du dir das leisten kannst.
ich als koch würde privat nix zum kochen verwenden dass ich nicht auch unbeschadet trinken kann und würde.
geschäftlich nehm ich was es gibt, weil es mir ****egal ist.
ich mach altersheimküche
wenn ich zuhause ein 5 sterneessen machen würde, würde ich die sauce nit einem guten wein einreduzieren bis sie passt, und dann zum schluss, noch einen schluck vom besten was ich mir leisten mag.
weil, sind wir ehrlich, was ne halbe stunde oder länger kocht ist schlicht und ergreiffend verdampft
Verfasst: 22 Mär 2007 00:45
von Lui
Ich glaub, das letzte mal wo ich richtig besoffen war, war in Köln.
Der Abend fing beim besagten "gepflegten" Glas Rotwein in einem Kölner Café an, woraus mehrere Gläser wurden, und endete in einer Nachtbar, wo noch unendliche Mojitos dazu kamen.
Ich erinnere mich dunkel wie ich rückwärts auf meinem Wohnzimmerboden plumpste und noch im Rückwärtsflug auf mich drauf

habe.
Das war ein weniger glorreicher Abend

Verfasst: 22 Mär 2007 08:15
von QRoo
Ich trinke die Woche durch (ca 1 Bier am Abend), bin selten richtig dicht
Verfasst: 22 Mär 2007 08:26
von tobleroneman
QRoo hat geschrieben:Ich trinke die Woche durch (ca 1 Bier am Abend), bin selten richtig dicht
erdinger alkoholfrei
damit man saufen kann, ohne sich zu besaufen

Verfasst: 22 Mär 2007 08:43
von vb_man
Anja hat geschrieben:kaiseravb hat geschrieben:vb_man hat geschrieben:Châteaux de Malheur

Der Abend ist gerettet

Wortschatz erweitert
Anja
Dann ergänze ich das noch mit Châteaux Plastique
@toblerone: man muss nicht 40 Euro ausgeben für einen guten Tropfen. Man bekommt auch für < 10 Euro ganz hervorragende Stöffchen. Chick, was meinste?

Verfasst: 22 Mär 2007 09:06
von Nils
Hab nirgendwo abgestimmt, war zu besoffen dazu...

Verfasst: 22 Mär 2007 09:08
von Nils
Ich betrinke mich mittlerweile ca. 4-6 mal im Jahr. Sonst trinke ich nie Alkohol. Früher sah das etwas anders aus

Verfasst: 22 Mär 2007 09:22
von kampftreter
Bei mir ist das unterschiedlich,hab schon mal über ein Jahr gar nix wirklich null..dann gibt`s Zeiten da bin ich 3 Tage am Stück voll:censored
Fakt is ich muss nich, ich kann...mal n Wein mit der Dame beim Essen oder im Urlaub..mal mit Kollegen bis Pupillenstillstand...mal auf Modderradtreffen mit meinen Brüder Jack D+Jim B. n ganzes Wo ende durch.
Aber egal welcher Abfüllgrat ich hab noch nie das Pöbeln oder Stunk angefangen (gut- mit mir auch keiner..

)
weil wenn ich was hasse dann datt wenn die Jüngchens dicke Pullover bekommen wenn se 1 Bar auf dem Kessel haben
Hab also mit Vodka Zähneputzen gedrückt weil mir der Quartals-säufermodus fehlte...
Verfasst: 22 Mär 2007 09:27
von kletti
Ich trinke so alle 3 bis 4 Tage ein Hefeweizen.
Vor ein paar Jahren waren es mal eine zeitlang gerne mal 2-3 Weizen täglich, bei ner schöner Feier am Wochenende natürlich mehr.
Im Gegensatz zu früher, kann ich mich gar nicht mehr betrinken. Wenn ich mal 3 Biere habe (anderen Alk trinke ich fast gar nicht), schmeckt mir das vierte nicht mehr.