...sie laufen weiter und weiter in den Wald hinein. Hinter ihnen das Trampeln der Pferde und das Fluchen der Männer.
Der Wald wird immer dichter, schon nach kurzer Zeit müssen sie langsamer laufen, denn die Äste der Sträucher greifen in ihre Kleidung, zerren an den Beinen und mal der eine mal der andere strauchelt ein wenig.
Die Stimmen der Räuber werden leiser und leiser, sie können ihnen mit den Pferden nicht folgen.
Die beiden bleiben erschöpft stehen, Gorisnki lehnt sich an eine Baum und fragt: "Wie heißt Du mein Kleiner" der Junge antwortet etwas scheu "Andi".
"Was machst Du hier alleine im Wald?" "Ich, ich .... ich wollte nach den Fallen schauen, aber dann hab ich den Hirsch gesehen und bin ihm gefolgt und und.." die Augen des kleinen Jungen blinzeln feucht und eine Träne rinnt ihm über die Wange.
"Du hast Dich verlaufen nicht wahr?" "Hhmm"
"Na komm, hier hab ich etwas für Dich" sagt Gorisnki und zaubert einen Apfel aus seiner Tasche, die er noch immer fest umschlungen hält.
"...Wenn dein Herz auf dem Wasser liegt, musst du es ja nicht auf der Strasse quälen..."