keko hat geschrieben:Der Vorteil von dem ständigen Gehpausenlaufen von Beginn an ist, dass man sich möglicherweise nie ganz kaputt läuft. Normalerweise fängt man den Marathon laufend an, schaut wie weit es geht und irgendwann ist man dann möglicherweise völlig kaputt, erholt sich davon nicht mehr und muß den Rest des Marathons gehen. Macht man von Anfang an Pausen, fällt man nie ganz runter.
Davon bin ich nicht so überzeugt. Wenn man ohne Gehpausen irgendwann völlig kaputt ist, war das Tempo einfach zu hoch. Unterm Strich ist man mit etwas langsamerem Lauftempo, aber ohne oder mit wenigen Gehpausen schneller. Und das ständige Wiederanlaufen kostet ja auch Kraft.
Versuche es einfach mal.
Wenn Du ein schneller Läufer bist, sollten diese Gehpause nicht länger als 10-15 sek sein.
Die Muskulatur lockert sich für diesen Augenblick und Du hast den Eindruck, dass wieder lockerer dein Tempo laufen kannst.
Die Vorsorgungsstationen bieten sich dafür an, weil Du auch entspannt Flüssigkeit aufnehmen kannst.
keko hat geschrieben:Der Vorteil von dem ständigen Gehpausenlaufen von Beginn an ist, dass man sich möglicherweise nie ganz kaputt läuft. Normalerweise fängt man den Marathon laufend an, schaut wie weit es geht und irgendwann ist man dann möglicherweise völlig kaputt, erholt sich davon nicht mehr und muß den Rest des Marathons gehen. Macht man von Anfang an Pausen, fällt man nie ganz runter.
Davon bin ich nicht so überzeugt. Wenn man ohne Gehpausen irgendwann völlig kaputt ist, war das Tempo einfach zu hoch. Unterm Strich ist man mit etwas langsamerem Lauftempo, aber ohne oder mit wenigen Gehpausen schneller. Und das ständige Wiederanlaufen kostet ja auch Kraft.
Versuche es einfach mal.
Wenn Du ein schneller Läufer bist, sollten diese Gehpause nicht länger als 10-15 sek sein.
Die Muskulatur lockert sich für diesen Augenblick und Du hast den Eindruck, dass wieder lockerer dein Tempo laufen kannst.
Die Vorsorgungsstationen bieten sich dafür an, weil Du auch entspannt Flüssigkeit aufnehmen kannst.
Normalerweise laufe ich komplett durch. Diesmal probiere ich es wie von Wagnerli beschrieben. Hilft vielleicht bei meinen Seitenstechen durch zuviel Luftschlucken beim Trinken während des Laufens und entlastet hoffentlich auch kurz meine Ferse, indem ich bei den Versorgungsstationen auf dem Vorfuß humpel.
Vielleicht kann ich so das Wandern etwas hinauszögern
Es gibt ein "schlaues Buch" (Titel vergessen...) in dem genau diese Taktik für einen reinen Marathon vorgeschlagen wird. Je nach Fitnesszustand werden die Gehpausen dann immer kürzer und die Dauer des Laufens immer länger. So kann im Prinzip jeder einen Marathon schaffen. Und ich halte diese Taktik auch nicht für sooo verkehrt. Mein Problem wird sein, nicht zu "schnell" los zu laufen. Die letzten Koppeleinheiten habe ich in einem sub6er Tempo angegangen. Das ist VIEL zu schnell (für mich) bei geplanten 6:45-6:50min/km. Von daher könnten mich die Gehpausen am Anfang sogar etwas einbremsen, was sicher nicht verkehrt ist. Für mich wäre es schön, wenn ich EUM5 (=7min/km) schaffe. Aber wenn nicht isses auch egal. Ankommen und danach nicht komplett tot sein, das ist das Ziel. Und vor alle: SPASS haben !!!
"Training ist kein Ponyschlecken !"
"Realität ist immer ein Kompromiss..."
"Prepare for the worst-and enjoy every moment of it !"Col. Chris Hadfield
la_gune hat geschrieben:Es gibt ein "schlaues Buch" (Titel vergessen...) in dem genau diese Taktik für einen reinen Marathon vorgeschlagen wird. Je nach Fitnesszustand werden die Gehpausen dann immer kürzer und die Dauer des Laufens immer länger. So kann im Prinzip jeder einen Marathon schaffen. Und ich halte diese Taktik auch nicht für sooo verkehrt. Mein Problem wird sein, nicht zu "schnell" los zu laufen. Die letzten Koppeleinheiten habe ich in einem sub6er Tempo angegangen. Das ist VIEL zu schnell (für mich) bei geplanten 6:45-6:50min/km. Von daher könnten mich die Gehpausen am Anfang sogar etwas einbremsen, was sicher nicht verkehrt ist. Für mich wäre es schön, wenn ich EUM5 (=7min/km) schaffe. Aber wenn nicht isses auch egal. Ankommen und danach nicht komplett tot sein, das ist das Ziel. Und vor alle: SPASS haben !!!
Vergesst dabei die äußeren Umstände nicht. Es ist ein großer Unterschied bei 20 Grad und Wolken oder bei 30 Grad und strahlenden Sonnenschein, womöglich noch windstill, zu Laufen. Auch das wird massiv die Taktik bestimmen!
SPASS haben?? Das kommt hinterher, bzw. beim Zieleinlauf .....zumindest bei mir ist das immer so! Währenddessen, meist so bei km 20 auf der Laufstrecke frage ich mich eher was mich bloß geritten hat, mir so etwas anzutun! Wie gesagt, nach Zieleinlauf weiß ich es dann wieder!
triaking hat geschrieben:
Vergesst dabei die äußeren Umstände nicht. Es ist ein großer Unterschied bei 20 Grad und Wolken oder bei 30 Grad und strahlenden Sonnenschein, womöglich noch windstill, zu Laufen. Auch das wird massiv die Taktik bestimmen!
Stimmt ... wer geht bei kalten 20 Grad und Wolken schon gerne vor die Haustüre ... Triathlon ist ein Sommersport
la_gune hat geschrieben:Es gibt ein "schlaues Buch" (Titel vergessen...) in dem genau diese Taktik für einen reinen Marathon vorgeschlagen wird. Je nach Fitnesszustand werden die Gehpausen dann immer kürzer und die Dauer des Laufens immer länger. So kann im Prinzip jeder einen Marathon schaffen. Und ich halte diese Taktik auch nicht für sooo verkehrt. Mein Problem wird sein, nicht zu "schnell" los zu laufen. Die letzten Koppeleinheiten habe ich in einem sub6er Tempo angegangen. Das ist VIEL zu schnell (für mich) bei geplanten 6:45-6:50min/km. Von daher könnten mich die Gehpausen am Anfang sogar etwas einbremsen, was sicher nicht verkehrt ist. Für mich wäre es schön, wenn ich EUM5 (=7min/km) schaffe. Aber wenn nicht isses auch egal. Ankommen und danach nicht komplett tot sein, das ist das Ziel. Und vor alle: SPASS haben !!!
Wer hat Dir dieses Buch wohl gegeben zusammen mit einem Triathlontrainingsbuch in Herzchenumschlag ???
la_gune hat geschrieben:Es gibt ein "schlaues Buch" (Titel vergessen...) in dem genau diese Taktik für einen reinen Marathon vorgeschlagen wird. Je nach Fitnesszustand werden die Gehpausen dann immer kürzer und die Dauer des Laufens immer länger. So kann im Prinzip jeder einen Marathon schaffen. Und ich halte diese Taktik auch nicht für sooo verkehrt. Mein Problem wird sein, nicht zu "schnell" los zu laufen. Die letzten Koppeleinheiten habe ich in einem sub6er Tempo angegangen. Das ist VIEL zu schnell (für mich) bei geplanten 6:45-6:50min/km. Von daher könnten mich die Gehpausen am Anfang sogar etwas einbremsen, was sicher nicht verkehrt ist. Für mich wäre es schön, wenn ich EUM5 (=7min/km) schaffe. Aber wenn nicht isses auch egal. Ankommen und danach nicht komplett tot sein, das ist das Ziel. Und vor alle: SPASS haben !!!
Ist aber empfehlenswert das zu üben! Ich mache das gerade mit Göga. Und vor meinem ersten Marathon habe ich das auch so ähnlich im Training gemacht: 5 km laufen, dann Gehpause mit Trinken und dann wieder 5 km laufen... Im wahren Leben wurden dann im Marathon die Gehpausen an den Verpflegungsstellen später etwas länger, weil ich dann immer 2 Becher geschnappt habe, aber ich habe mich so 1) nicht verschluckt und 2) war das Anlaufen danach nie ein Thema. Ich hatte das ja so geübt.
swim, bike, run, eat, drink, fun - ich liebe alles!
la_gune hat geschrieben:Es gibt ein "schlaues Buch" (Titel vergessen...) in dem genau diese Taktik für einen reinen Marathon vorgeschlagen wird. Je nach Fitnesszustand werden die Gehpausen dann immer kürzer und die Dauer des Laufens immer länger. So kann im Prinzip jeder einen Marathon schaffen. Und ich halte diese Taktik auch nicht für sooo verkehrt. Mein Problem wird sein, nicht zu "schnell" los zu laufen. Die letzten Koppeleinheiten habe ich in einem sub6er Tempo angegangen. Das ist VIEL zu schnell (für mich) bei geplanten 6:45-6:50min/km. Von daher könnten mich die Gehpausen am Anfang sogar etwas einbremsen, was sicher nicht verkehrt ist. Für mich wäre es schön, wenn ich EUM5 (=7min/km) schaffe. Aber wenn nicht isses auch egal. Ankommen und danach nicht komplett tot sein, das ist das Ziel. Und vor alle: SPASS haben !!!
Ist aber empfehlenswert das zu üben! Ich mache das gerade mit Göga. Und vor meinem ersten Marathon habe ich das auch so ähnlich im Training gemacht: 5 km laufen, dann Gehpause mit Trinken und dann wieder 5 km laufen... Im wahren Leben wurden dann im Marathon die Gehpausen an den Verpflegungsstellen später etwas länger, weil ich dann immer 2 Becher geschnappt habe, aber ich habe mich so 1) nicht verschluckt und 2) war das Anlaufen danach nie ein Thema. Ich hatte das ja so geübt.
Genau, das ist mein Buch.
Ich habe mich mit dieser Methode relativ schnell an die langen Strecken rangearbeitet.
Beim IM war das von Anfang an geplant, an den Verpflegungsstellen zu gehen.
Für mich war das wirklich gut.
Wagnerli hat geschrieben:
Genau, das ist mein Buch.
Ich habe mich mit dieser Methode relativ schnell an die langen Strecken rangearbeitet.
Beim IM war das von Anfang an geplant, an den Verpflegungsstellen zu gehen.
Für mich war das wirklich gut.
Bei ner LD kann ich das Laufen bei Verpflegungsstellen durchaus als Element in der Planung nachvollziehen ... aber das es wirklich Bücher gibt, die einen gezielt auf einen Marathon mit Gehpausen trainieren lassen finde ich schon reichlich
@Chris: Ich verlange für das Schwimmen gegen Crobi auch Schwimmpausen in denen nicht überrundet werden darf ... ich denke so alle 25 Meter ein bisschen Luft schnappen am Beckenrand sollte erlaubt sein. Und falls während dieser Phasen doch überrundet wird muss Crobi den Kasten zahlen
Wagnerli hat geschrieben:
Genau, das ist mein Buch.
Ich habe mich mit dieser Methode relativ schnell an die langen Strecken rangearbeitet.
Beim IM war das von Anfang an geplant, an den Verpflegungsstellen zu gehen.
Für mich war das wirklich gut.
Bei ner LD kann ich das Laufen bei Verpflegungsstellen durchaus als Element in der Planung nachvollziehen ... aber das es wirklich Bücher gibt, die einen gezielt auf einen Marathon mit Gehpausen trainieren lassen finde ich schon reichlich
Das hat der Typ bei mir zuhause auch gedacht und gesagt ...ausprobiert hat er es aber nicht.
Wagnerli hat geschrieben:
Genau, das ist mein Buch.
Ich habe mich mit dieser Methode relativ schnell an die langen Strecken rangearbeitet.
Beim IM war das von Anfang an geplant, an den Verpflegungsstellen zu gehen.
Für mich war das wirklich gut.
Bei ner LD kann ich das Laufen bei Verpflegungsstellen durchaus als Element in der Planung nachvollziehen ... aber das es wirklich Bücher gibt, die einen gezielt auf einen Marathon mit Gehpausen trainieren lassen finde ich schon reichlich
Das hat der Typ bei mir zuhause auch gedacht und gesagt ...ausprobiert hat er es aber nicht.
Warum auch? Ich habe meine bisherigen Gehpausen immer ganz gut ohne vorheriges spezifisches Training hinbekommen ... vom Laufen kann ich das leider nicht sagen
Voldi hat geschrieben:Bei ner LD kann ich das Laufen bei Verpflegungsstellen durchaus als Element in der Planung nachvollziehen ... aber das es wirklich Bücher gibt, die einen gezielt auf einen Marathon mit Gehpausen trainieren lassen finde ich schon reichlich
Weil?
Lauffreund von mir ist seine Bestzeit (2:38) mit Gehpausen an den Verpflegungsstellen gelaufen - so konnte er nämlich vernünftig trinken, was im Laufen nicht geklappt hat.
Voldi hat geschrieben:Bei ner LD kann ich das Laufen bei Verpflegungsstellen durchaus als Element in der Planung nachvollziehen ... aber das es wirklich Bücher gibt, die einen gezielt auf einen Marathon mit Gehpausen trainieren lassen finde ich schon reichlich
Weil?
Lauffreund von mir ist seine Bestzeit (2:38) mit Gehpausen an den Verpflegungsstellen gelaufen - so konnte er nämlich vernünftig trinken, was im Laufen nicht geklappt hat.
Und das hat er so trainiert?
Run-walk-run ratio should correspond to the pace used (Runners).
8 min/mi—run 4 min/walk 35 seconds
9 min/mi— 4 min run-1 min walk
10 min/mi—-3:1
11 min/mi—2:30-1
12 min/mi—-2:1
13 min/mi—-1:1
14 min/mi—30 sec run/30 sec walk
15 min/mi—30 sec/45 sec
16 min/mi—30 sec/60 sec
Voldi hat geschrieben: Bei ner LD kann ich das Laufen bei Verpflegungsstellen durchaus als Element in der Planung nachvollziehen ... aber das es wirklich Bücher gibt, die einen gezielt auf einen Marathon mit Gehpausen trainieren lassen finde ich schon reichlich
VORSICHT! Gehpausen können extrem schädlich sein - fürs Ego.
Ohne Mist - ich laufe auch gerne durch. Da ich aber dazu tendiere, mir mit Getränken in Bechern Nasen- und Augenspülungen zu verpassen, habe ich das Gehen an der Verpflegung für den Marathon eingeplant und bin damit gut gelaufen. Auch bei meinem bislang "schnellsten" Marathon (3:48) habe ich an manchen Verpflegungsstellen Gehpausen gemacht - nämlich da, wo ich Cola gegriffen habe. Wasser fassen kann ich gut im Laufen und da sind auch Spülungen diverser Art akzeptabel.
swim, bike, run, eat, drink, fun - ich liebe alles!
Voldi hat geschrieben:Und das hat er so trainiert?
Natürlich nicht. Er kam auf die Idee, nachdem ich ihm erzählt habe, dass ich in Zofingen mit der Taktik meine Zeit beim Laufen deutlich verbessern konnte, da ich so endlich genug trinken konnte. Und ich habe genau DAS im Training geübt: lange Runden mit Hügeln und nach 2 Stunden mehrfach für 20 Sekunden stehenbleiben. Das tut anfangs ordentlich weh beim Loslaufen aber irgendwann geht's und dann geht es auch im Wettkampf.