Re: Neues vom Spocht
Verfasst: 08 Jun 2015 18:54
Bleibt zum Variieren noch Badewanne und Rücken altdeutsch "light" - also ohne Arme... 
Bäh, doof.chris.fall hat geschrieben:Moin,
@solo: yep, Impingement Syndrom. Ein Sammelbegriff, für die Beschwerden, die man sich einfangen kann, wenn man immer mit schlechter Haltung am Schreibtisch sitzt. In meinem Fall hat sich ein Schleimbeutel entzündet.
Munter bleiben,
Christian
Konntest du die Ursache deiner chronischen Verletzung beheben?chris.fall hat geschrieben:Moin,
@crema: Was habe ich getan, dass Du mich elendig ersäufen willst?!
@solo: yep, Impingement Syndrom. Ein Sammelbegriff, für die Beschwerden, die man sich einfangen kann, wenn man immer mit schlechter Haltung am Schreibtisch sitzt. In meinem Fall hat sich ein Schleimbeutel entzündet.
Munter bleiben,
Christian
Ich denke/hoffe schon, dass ich meinen Arbeitsplatz und meine Sitzgewohnheiten entsprechend angepasst habe. Außerdem mach' ich in jeder Pause - z.B. wenn ich auf meinen Kaffee warte - brav meine KG-Übungen.poldi hat geschrieben: Konntest du die Ursache deiner chronischen Verletzung beheben?
chris.fall hat geschrieben:Die Bottom-Five der Kollegen im Großraumbüro
-5.) Der Nobrainer
nutzt die kurzen Kommunikationswege des Großraumbüros ausgiebig und gerne. Das Motto dabei ist "Lieber fünfmal nachgefragt als einmal nachgedacht". Er oder Sie hat zwar erfolgreich studiert, ist aber trotzdem nicht (mehr?) in der Lage selbst die einfachsten Fachfragen ohne mündliche Kommunikation zu beantworten. Fragen wie "Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Planeten und einem Stern?" oder "Was heißt eigentlich Höhenmeter auf Englisch?" werden ausgiebig mitten in der Fläche erörtert (siehe dazu auch -1.) Das Schaf). Es sollen ja schließlich alle von dem neuen Wissen profitieren! Kein Grund sich also mit komplizierter und unverständlicher Fachliteratur oder diesem neumodischen Internet-Gedöns herumzuquälen.
-4.) Der frühe Vogel
quält sich schon um sechs ins Büro! Das hat zum einen den Vorteil, dass es im - leider etwas zu klein geratenen Parkhaus - noch einen Platz gibt. Und zum anderen verleiht es die Aura von Selbstüberwindung, Strebsamkeit und Fleiß. Auch für Nachteulen, die am Parkpatzrennen nicht teilnehmen, weil sie einfach mit dem Rad kommen, ist der frühe Vogel sehr leicht am Feierabend-Tirilieren zu erkennen. Bis zu einer Stunde vor dem Feierabend um 15:00 Uhr fängt der frühe Vogel lautstark an zu tirilieren, es wurden auch einzelne Exemplare beobachtet, die damit schon um 13:30 Uhr anfangen. Der Grund für das Feierabend-Tirilieren konnte von der Forschung bisher noch nicht geklärt werden. Die drei wichtigsten Erklärungstheorien sind:
a) Der frühe Vogel singt damit gegen sein Fresskoma an, das bei ihm wegen des frühen Aufstehens sehr ausgeprägt ist.
b) Der frühe Vogel singt um die Anerkennung der faulen Nachteulen. Alle Langschläfer sollen es wissen: Ich habe jetzt schon Feierabend und den Wurm gefangen!
c) In der kurzen Zeit bis zum Feierabend kann man ohnehin nichts vernünftiges mehr erledigen. Aber ein wenig Teambuilding geht immer.
Themen für das Feierabend-Tirilieren findet der unermüdliche frühe Vogel leicht: Ein Kommunikatiönchen ist immer gut für den Teamgeist! Alle sollen von den Schwierigkeiten bei der Lieferung des neuen Sofas erfahren, oder von der Farbe der Küche. Damit hat man das Stündchen bis zum Feierabend doch noch sinnvoll genutzt!
-3.) Der Klugscheißer
ist schon im normalen Leben eine Plage. Aber im Großraumbüro lebt er in unheilvoller Symbiose mit dem Nobrainer. Er hat immer viel zu sagen und vermehrt den Wissenschatz durch synergetische Verknüpfungen zu allen Themen die auch nur entfernt etwas mit der eigentlichen Fragestellung zu tun haben: "Sag mal, weißt Du, wie man bei Lotus einenen Besprechungsraum bucht?"... "Äh, Moment mal, das habe ich... Wo das war doch noch?... In meiner alten Firma hatten wir ja Outlook, da war das ganz einfach! Obwohl die Lokalisierung natürlich grottenschlecht war. Das haben die bei Excel viel besser hinbekommen. Wusstest Du zum Beispiel, dass man damit auch bla bla bla (mindestens 15 Minuten so weiter...)
-2.) Der Macher
ist schon so weit aufgestiegen, dass er über ein Diensthandy, ein Headset oder sogar über beides verfügt. Diese Insignien der Macht und Bedeutung müssen dem Fußvolk natürlich immer wieder vorgeführt werden. Keinesfalls darf man sie in der Telefonkabine verstecken. Sonst muckt der Pöbel irgendwann doch mal auf. So wandert man getrieben vom unmenschlichen Stress, dem man als Führungskraft ausgesetzt ist, ruhelos telefonierend durch die weiten Flächen des Büros.
Die Götter in den Einzelbüros können durch das Kabel des Hörers an ihren Olymp gebunden nur die Tür öffnen, um das Volk am Gewitterdonner der Besprechungen mit der Werksleitung(!) oder dem Finanzvorstand(!!) teilhaben zu lassen.
-1.) Das Schaf
fühlt sich in der Herde am wohlsten. Diese versammelt sich vorzugsweise an Aktenschränken, die eigentlich als Schall- und Sichtschutz zwischen den Schreibtischgruppen angeordnet sind. Denn bei stundenlangem Fachgeblöke braucht das Schaf einen Platz für den Kaffeebecher und eine Stütze zum Anlehnen. Verlorene Schafe blöken quer durch den ganzen Raum über mehrere Tischgruppen hinweg, um die Herde wieder zu versammeln. Da das Schaf ein geselliges Tier ist, lässt es alle im Büro an allen Facetten seines Privatlebens, die telefonisch besprochen werden, teilhaben: Planungen von Familienfeiern, alle Schwierigkeiten mit dem DSL-Anbieter, der richtige Kies für die Auffahrt zum Carport, ja sogar Arztermine zur Warzenbehandlung werden lautstark der Herde mit zugeblökt. Das schweißt zusammen!
Viel Erfolg!chris.fall hat geschrieben: .... Und ein paar "wichtige Schreiben" verfassen
Ich bin (noch) bei einem Ingenieurdienstleiter angestellt. Das wardrullse hat geschrieben:Warum genau hast Du den Job gewechselt...?