Kona 2014...hier wird diskutiert und mitgefiebert

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la_gune
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Re: Kona 2014...hier wird diskutiert und mitgefiebert

Beitrag von la_gune »

drullse hat geschrieben:
la_gune hat geschrieben:Wind, wohl ziemlich heft. Sonst nix besonders. :roll:
Chris Menk (eigentlich ein guter Schwimmer & Radler) hat wohl auch ziemlich gekämpft mit den Wellen ("nur" eine 53min geschwommen) und auf dem Rad wohl auch ordentlich verblasen worden (deutlich über 5h).
Angesichts des ständigen "Hawaii ist DER Mythos, das härteste IM-Rennen" etc. finde ich die Bedingungen doch angemessen...
Ich wollte auch nur zum Ausdruck bringen, dass es dieses Jahr wohl etwas windiger war als es sonst eh schon ist.
Wer da hin fährt sollte allerdings wissen, was ihn erwarten kann.
Nicht umsonst war Hawaii Jahrzehnte lang DAS Windsurfer-Paradies und ist heute bei Kitern immer noch sehr beliebt. :linus
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Wagnerli
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Re: Kona 2014...hier wird diskutiert und mitgefiebert

Beitrag von Wagnerli »

drullse hat geschrieben:
Wagnerli hat geschrieben:Wer behauptet, dass es das härteste IM-Rennen ist?
Lies mal die ganzen Zeitungsartikel. Das Gerede da kommt ja nicht von ungefähr.
Die fahren wirklich alleine und spenden sich mit gegenseitig etwas Windschatten.
Was jetzt? Alleine oder Windschatten. Sorry aber da endet mein Verständnis komplett. Ist dann auch gegenseitiges schieben an den Anstiegen auf Lanzarote erlaubt?

Sowas entwertet für mich die sogenannte "WM" jedes Mal ein Stückchen mehr.
Ach so, das ist nur die WM, der jungen dynamischen Athleten.
Ich werde Walter sagen, dass er unwürdig ist und bei einer WM in seinem Alter nicht mehr verloren hat.

Die Alten machen ihren WK alleine !!!! Sie können sich nicht in Gruppen schieben, wie die tollen schnellen Jungs es gerne machen. (Es gab ja wieder hübsche Fotos. Das habe ich mit diesen Satz gemeint).
Ich fühle mit den alten Athleten oder den Frauen, die fast vom Rad geweht werden.
Wenn auch die Strecke harmlos ist, können die Winde dort gefährlich sein.

Gestern haben die Athleten, die mit der breiten Masse unterwegs noch mehr Vorteile, als sonst.
Der Wind kam wirklich von vorne. :linus
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crema-catalana
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Re: Kona 2014...hier wird diskutiert und mitgefiebert

Beitrag von crema-catalana »

Unser Vereins-Jürgen aus der AK 70 hat auch die Zeit ziemlich ausgenutzt... :lookaroun: :pfeif Er ist ein schlechter Schwimmer (d.h. ich schwimme schneller als er... :bein-godik ), aber eigentlich guter Radler und Läufer (Mit Ü70 gut 3:30 im Solo-Marahon ist schon nicht schlecht...). Aber auch er hat über 8 h für die Radstrecke gebraucht und über 5 h fürs Laufen. :chris76 Ich bin mal auf seinen Bericht gespannt.
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drullse
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Re: Kona 2014...hier wird diskutiert und mitgefiebert

Beitrag von drullse »

Wagnerli hat geschrieben:Ach so, das ist nur die WM, der jungen dynamischen Athleten.
Blödsinn. Wenn überhaupt dann ist es die WM der Athleten, die sich qualifiziert haben. Im Altersbereich von Walter (und ich kenne ein paar Athleten in dem Bereich näher, daher weiß ich das aus erster Hand), wo sich die Athleten vorher absprechen, wer wo startet, damit keiner dem Anderen den Qualiplatz streitig macht, kann man IMHO allerdings durchaus über den sportlichen Wert diskutieren. Erst Recht, wenn es wie immer wieder gesagt auf Hawaii die Kür gibt und das Qualirennen das eigentliche Highlight war (man stelle sich mal vor, bei der Marathon-WM richten die Athleten den Fokus komplett auf das Qualirennen und die WM wird dann so gelaufen wie ich in Berlin dieses Jahr: Sightseeing. Undenkbar!).
Ich werde Walter sagen, dass er unwürdig ist und bei einer WM in seinem Alter nicht mehr verloren hat.
Noch mehr Blödsinn! Wie ich schon sagte - ich kenne ein paar Athleten in seiner AK. Ich bewundere die Menschen und ich beneide sie, in dem Alter noch so fit zu sein.

Allerdings sollte man auch realistisch sein und sich fragen, wo Schluß ist. Würde Walter sagen, er startet in Embrun, hätten sicher nicht Wenige bedenken, ob das nicht zu hart ist. Oder gar beim Altriman. Auf Hawaii jedoch soll das nicht gelten? Wenn schon wesentlich jüngere Athleten deutliche Probleme bekommen - dann in dem Alter doch erst Recht und verständlicherweise.
Die Alten machen ihren WK alleine !!!! Sie können sich nicht in Gruppen schieben, wie die tollen schnellen Jungs es gerne machen. (Es gab ja wieder hübsche Fotos. Das habe ich mit diesen Satz gemeint).
Ich fühle mit den alten Athleten oder den Frauen, die fast vom Rad geweht werden.
Wenn auch die Strecke harmlos ist, können die Winde dort gefährlich sein.
Also ist sie eben NICHT harmlos, zumindest nicht an so einem Tag. Anderswo werden Wettkämpfe abgebrochen, hier wird weitergemacht. Ok - aber das ist dann halt unter Umständen für manche Athleten zuviel. Und Du möchtest doch bitte nicht den Massenbetrug weiter vorne als Entschuldigung gelten lassen. Dann kann man ja auch fragen, ab welcher AK denn das Windschattenfahren bei welcher Windstärke zuzulassen ist. Oder ab welchen Steigungsprozenten die Ü70 geschoben werden darf etc.
Gestern haben die Athleten, die mit der breiten Masse unterwegs noch mehr Vorteile, als sonst.
Der Wind kam wirklich von vorne. :linus
Aber was hat das mit Walter zu tun? Ist nicht sein AK, er will finishen, er hat sich durchgebissen, dafür alle Achtung! Aber ob die vorne nun lutschen oder nicht ist doch für ihn egal.
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Flow
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Re: Kona 2014...hier wird diskutiert und mitgefiebert

Beitrag von Flow »

Wagnerli hat geschrieben:Ich leide mit den Leute im hinteren Feld. Die fahren wirklich alleine und spenden sich mit gegenseitig etwas Windschatten.
Wie ist dieser (zweite) Satz zu verstehen ?
Wagnerli
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Re: Kona 2014...hier wird diskutiert und mitgefiebert

Beitrag von Wagnerli »

Flow hat geschrieben:
Wagnerli hat geschrieben:Ich leide mit den Leute im hinteren Feld. Die fahren wirklich alleine und spenden sich mit gegenseitig etwas Windschatten.
Wie ist dieser (zweite) Satz zu verstehen ?
Es wurde schon mehrfach erzählt. Z.B. auch von aims letztes Jahr, dass er mit so einer fetten Gruppe aus dem Wasser kam
und er es nicht hinbekam regelkonform zu fahren.Er hat auch ein Zeitstrafe bekommen.
Wenn sich einer vor ihn einsortiert hat und er sich zurückfallen lies, hing der nächste in der Lücke.
Rausfahren konnte er nicht.

Leute, wie Walter sind ganz alleine auf der Strecke. Ich war in Frankfurt auch ganz alleine unterwegs.
An mir ist die Spitzengruppe vorbeigejagt, aber den Windschatten von Timo Bracht konnte ist nicht für mich nutzen.

Was will ich sagen:
Walter fährt da wirklich alleine im Wind. Wir müssen uns jetzt nicht darüber unterhalten, dass bei starkem Wind ( und den hatten sie. Jeder hat die Bilder gesehen)auch kleine Gruppen, ein Vorteil sein können.

@Drullse:
Ich weiß manchmal nicht, wie Du zu solchen Aussagen kommst und damit die Leistung der alten Athleten schmällerst.
Walter hat sich das erste Mal in der Schweiz qualifiert, da waren drei Männer gemeldet.
Dann in Frankfurt...er war nur auf Platz 4, aber die anderen Herren wollten nicht.
Jetzt war noch ein Russe in der AK75 in FFM gemeldet und ich möchte Dir nicht erzählen, wie aufgeregt Walter deswegen war.
Er konnte den Kerl und seine Leistung nicht einschätzen. Ich musste ihn abends noch anrufen, ob der Kerl sein Rad in T1 geschoben hat.Er wollte immer die Abstände zum anderen Athleten, während des WK.
Walter fährt nicht zu Veranstaltungen, wo keiner gemeldet ist.Das kann ja auch gar nicht funktionieren, wenn die Anmeldung ratzfatz wieder zu ist und teilweise erst viel später die Starliste einsehen kannst.

Jürgen von der Eintracht aus der AK70 hatte sich auf Hawaii auch ein anderes Rennen gewünscht.
Er hoffte, dass er vielleicht eine Stunde langsamer, als im Qualirennen ist. Er kam kurz vor Zielschluss noch nach Walter rein.
Es war ein hartes Rennen für die Alten, die ihren Sport uach sehr ernst nehmen. :keko
Wagnerli
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Re: Kona 2014...hier wird diskutiert und mitgefiebert

Beitrag von Wagnerli »

crema-catalana hat geschrieben:Unser Vereins-Jürgen aus der AK 70 hat auch die Zeit ziemlich ausgenutzt... :lookaroun: :pfeif Er ist ein schlechter Schwimmer (d.h. ich schwimme schneller als er... :bein-godik ), aber eigentlich guter Radler und Läufer (Mit Ü70 gut 3:30 im Solo-Marahon ist schon nicht schlecht...). Aber auch er hat über 8 h für die Radstrecke gebraucht und über 5 h fürs Laufen. :chris76 Ich bin mal auf seinen Bericht gespannt.
Oh, das hatte ich gar nicht gesehen.
Jürgen hatte gehofft, eine Stunde langsamer zu sein, als im Qualirennen zu sein.
http://tri-mag.de/aktuell/langstrecke/m ... laub-79129
Walter ist ja auch fast 26 min langsamer geschwommen, als in Frankfurt.
Wenn Strömung und Welle ist, leiden vorallem die schlechten Schwimmer, dass sie kaum von der Stelle kommen.

Hannes Hawaii Tours hatte bei FB ein schönes Filmchen, der zeigte, wie der WInd aus Hawi kam.
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Thorsten
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Re: Kona 2014...hier wird diskutiert und mitgefiebert

Beitrag von Thorsten »

Aber es gibt in der Tat gerade bei den alten Herren, wo nur noch 2-4 Teilnehmer am Start sind, auch Informationsaustausch untereinander, wer wo am Start ist und wenn man weiß, dass der vermeintlich stärkere dort an den Start geht, sucht man sich gerne auch ein anderes Rennen aus.

Es ist nicht pauschal so, aber gerade bei den "zweitbesten" etwas häufiger. In der AK rechnen sich 50% und mehr eine potenzielle Quali-Chance aus, das beeinflusst das Verhalten. Früher waren auch die Ehefrauen dieser AK'ler gerne noch schlimmer. Die haben genau aufgepasst, dass der Konkurrent des Gatten keinen Vorteil kriegte.
Die meisten Radwegbeschilderungen wurden von Aliens erschaffen.
Sie wollen erforschen, wie Menschen in absurden Situationen reagieren.
Wagnerli
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Re: Kona 2014...hier wird diskutiert und mitgefiebert

Beitrag von Wagnerli »

Das trifft aber nicht aus Walter zu, weil er eigentlich immer die WK vor der eigenen Haustür macht.
Schweiz war ne Ausnahme.
Es macht dann auch 70.3 in Wiesbaden.

Als er Platz 4 in Frankfurt machte, hat er sich nur geärgert, weil Platz3 drin war.
Mit Kona hatte er nie gerechnet.
Ich muß aber seine Leistung in Kona nochmal auf den Punkt bringen.
Es waren 9 Leute am Leute am Start und nur drei sind überhaupt ins Ziel gekommen.
Das lag eindeutig an den Bedingungen.

Ich habe mal bei der Award-Paty neben einen Herren gesessen, der den Swimcut nicht geschafft hat.
Mit traurigen Augen hat er den Finishern gratuliert.
Ich habe ja auch mit den alten Kerl aus Neuseeland gelitten, der 1.42min zu spät ins Ziel kam.
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