Das stimmt, das fand ich damals auch teilweise hässlich und weltfremd. Aber bei 500.000 größtenteils muslimischen Zuwanderern, die dazu auch noch jung sind und unsere geburtenstarken 60er Jahrgänge wohl überleben, wird diese "Gefahr" für mich bzw. zukünftige Generationen aber nun plötzlich real.Klugschnacker hat geschrieben:Die ganze Nation hat nach dem Erscheinen von Sarrazins Buch monatelang über nichts anderes gesprochen. Ebenfalls ein Bestseller: "Neukölln ist überall" von Heinz Buschkowsky. Dort werden ernste und zum großen Teil reale Probleme angesprochen, denen man sich stellen muss.keko hat geschrieben:Es ist völlig weltfremd und naiv zu meinen, wir setzen die Leute mal kurz in einen Deutsch- oder Integrationskurs und schwupp sind sie alle integriert. Ganz im Gegenteil: ebenfalls Frankreich lehrt uns, dass die gemeinsame Religion und Kultur der zuwandernden Flüchtlinge für sie enorm wichtig ist als ein (das?) identitätsstiftendes Element. Das ist aber ein massives Integrationshindernis. Diese Diskussion findet in den Medien gar nicht statt.
Sicher wird demnächst mal jemand diese Zahlen verwenden und hochrechnen. Da bin ich mal gespannt, wie das die rechten Parteien für sich ausschlachten.