So, das IM-Wochenende ist vorbei und ich will mal ein paar Zeilen schreiben.
Wir haben das WK-Wochenende mit dem Nightrun eingeleutet.
Gelaufen sind wir nicht, obwohl wir gemeldet waren, aber Maultäschle und ich besuchten erst den Frankfurter Laufshop, damit ich mich hemmungslos an den Hals eines Hawaii-Siegers werfen konnte.
Auf der Messe trafen wir dann das Mädchen, Nopogo und swim+run+bike.
Maultäschle und ich habe die drei angefeuert und dann sind wir was Essen gegangen.
Samstag war ich dann am Langener Waldsee bei der Radabgabe eingeteilt.
Ich weiß nicht, wie viele Kilometer ich durch die Wechselzone gelaufen bin, aber es hat riesen Spaß gemacht.
Flo und Ann habe ich leider nicht gesehen, aber ich durfte den ein oder anderen Profi begleiten.
Die Siegerin von Sonntag kannte ich gar nicht.
Sonja Tajsich war extrem bescheiden und zurückhaltend.
Ich sah sie am Sonntag auf der Laufstrecke. Sie wurde immer langsamer und als sie vom Wendepunkt zurückkam ging sie.
Da bin ich mal hin zu ihr und sie berichtete, sie hätte überall Krämpfe.
Da mußte sie noch eine Runde.
Natasche Badmann war unglaublich nett. Ich sollte ihr zeigen, wo die Toiletten sind, weil sie nach dem Schwimmen immer muss.

Sie fand die Helfer alle unglaublich nett und ich erzählte ihr, dass uns Hörnchen sicher genauso gut in Zermatt betreut wird.
Andreas Raelert finde ich ja immer ein bisschen verspannt. Sein kleiner Bruder Michael ist wirklich sein größter Fan.
Er fiebert immer mit und strahlt, während Andreas keine Miene verzieht.
Camilla Pedderson fand ich auch ein bisschen verspannt.
TriMag wollte noch ein paar Fotos vom Rad machen und das fand sie alles ein bisschen lästig.
Ich habe das rad einfach wieder ausgepackt.
Dann kam Jan Frodeno.
Ich muss ja sagen, früher fand ich nicht sehr sympatisch. Das hat sich geändert.
Er wurde natürlich belagert. Man merkte sofort, dieser Kerl macht seine erste LD.
Er hatte alle Beutel dabei, auch seine Spezialverpflegung für den nächsten Tag.
Die Leute machten alle ihre Wirtchen und Jan sagt, sie würden ihn ganz durcheinander machen.
Ich sagte dann zu ihn, wir können ja gehen und seine Beutel aufhängen.
Dann kam er brav mit und zeigte ihn, wo sein Beutel hängt.
Leider habe ich ihn nicht gesagt, dass die Wechselzone in Frankfurt genau aufgebaut ist.
Natürlich wollten andere Athleten auch Fotos mit ihn machen und man merkte, dass ihn das gerade zu viel ist,
deshalb gibt es keine Foto von uns.
Wir brachten seinen Beutel zum LKW und er sprach in eine Kamera, dass er jetzt seine Laufbeutel abgibt und den morgen
gerne wieder hätte.
Ich verabschiedete mich und ging wieder an meinen Platz.
Mein nächster Athlet war Sebastian Kienle.
Ei, der war locker drauf. Er hatte auch eine große Tasche dabei und da fragte ich ihn, ob ich seine Beutel tragen soll.
Das wollte er aber nicht, obwohl ich ihn sagte, dass das mein Job ist.
Ich erzählte ihn, dass sein Konkurent ziemlich aufgeregt ist.
Als wir den Beutel aufhängten, war Sebi der Meinung, dass es vielleicht doch besser wäre, die Strecke durch die T1 abzugehen.
Also gingen wir los, er bedankte sich für die nette betreuung und erzählte, dass sie auch einen kleinen Triathlon hatte, sie aber nicht weitermachen konnte, weil es nicht genug Helfer gab.
Dann kam mein wichtigster Kunde: Walter vom EOSC.
Er war angetreten um die AK 75 zu gewinnnen.
Sein Konkurent war noch nicht da und ich musste Walter ein PN schicken, ob der Bursche überhaupt gekommen ist, damit Walter besser schlafen kann.
Zwei Minuten vor Ende kam keko,......nein, es war nicht Keko, aber böse Zungen behaupten, es hätte Keko sein können.
Dieser Kerl kommt wirklich zwei Minuten vor Schluss und hatte noch keine Nummer am Rad hängen.
Er öffnete an der Wechselzone zum ersten Mal den großen Umschlag.
Die Radabgabe hat wirklich Spaß gemacht, obwohl es zwischen zeitlich regnete.
Sonntag Morgen sollte ich um 4.30 Uhr da sein.
Da standen schon die ersten Athlten am Zaun

.
Dienst in der T1 am Morgen ist wirklich harte Arbeit.
Wir mussten die ganzen Radabdeckungen wegräumen und den Müll, den die Athleten hinterlassen.
Ich hätte nie gedacht, dass die Athleten sooooo viel Müll hinterlasen.
In Kanal zum See lagen Flaschen, Flipflops, Bananenschalen, Gelverpackungen, Laufschuhe und und und.
Ich zog mit einem anderen Helfer einen riesen Müllsack den Hang hoch.
Da ging alles ganz schnell und wir hatten mal nichts zu tun, ausser Athleten anfeuern.
Die Geschichte des Japaners hatte ich schon erzählt. Das war wirklich der Hammer.
Dann kam aber die richtige Arbeit.
Die Wechselzone musste abgebaut werden. Das war Knochenarbeit.
Ich weiß nicht wie viele Meter Teppich ich zusammen gefaltet habe, damit er abtransportiert werden kann.
Um 11 Uhr war mein Dienst zu Ende.
Uwe Widmann bedankte sich nochmal, dass alles so schnell erledigt war und dann bin ich nachhause gefahren, um die Mädels einzupacken.
Das Rennen war klasse.
Grillen war super und ich habe mich riesig gefreut, dass so viele nette Leute gekommen sind.
Ich konnte mir baer nicht verkneifen, Klugschnakcer mit den Worten zu begrüßen, dass ich ihn ja lieber auf der Laufstrecke beschimpft und ihn ein Wurstbrot hinterher geworfen hätte.
Es waren ja nicht nur Emus und TS-Leute in der Ecke. Auch die Leute von EOSC und vom TV Bad Orb.
Gegen 20.40 Uhr machte ich mich auf den Weg zum Ziel, weil ich Walter dort feiern wollte.
Da traf ich nochmal unseren Japaner, der wirklich tapfer die Strecke lief, aber mir klar war, dass es eng für ihn wird.
Walter kam ca. 30 min vor Zielschluss rein.
Dann wartete ich noch auf diesen Japaner, aber er kam nicht.
Es fing zu allem Überfluss an zu gewittern.
Ichh hatte meiner Tochter meine Jacke mitgegeben, aber hatte was ein Glück noch die Folie von der Radabgabe im Rucksack.
Um 23 Uhr war ich dann zuhause.
Gestern beendete ich das IM-Wochenende mit den Besuch bei der Helferparty.
Es war ein schönes Wochenende.
