bleierne_ente hat geschrieben:.... ausser das mir gerade ein Osteopath mit zweimal 10 Sek Behandlung das dreimonatige Drama eines unklaren Kloßes im Hals beendet hat. Zwei Blockaden an der Brustwirbelsäule gelöst und der Spuk war vorüber. ....
Hallo Entchen
was für ein Glück für Dich...
Osteopath ist trotzdem manchmal eine gute Idee , auch fürs Knie meine ich
Ich fange schon mal an, die Krücken zu entstauben .
Der Knorpel ist weg und er schlägt vor, mit einer Mikrofrakturierung neuen Ersatzknorpel anzusäen. Das heißt dann 4-6 Wochen Krankschreibung und 6 Wochen Null-Belastung auf Krücken. Danach langsam gesteigerte Teilbelastung, nach 3 Monaten sind die Krücken ganz weg. Ich glaube, er sagte 6 Monate bis zum Radfahren und 12 Monate bis zum Laufen. Der neue Knorpel braucht einfach Zeit zum Aushärten. Und ohne OP wird sich nicht wirklich was tun. Die anderen OP-Methoden (Knorpeltransplantation oder gezüchteten und in einer zweiten OP eingesetzten Knorpel) favorisiert er nicht so.
OP-Termin könnte am 20. oder 27. Januar sein. Ich finde ja je früher desto besser, allerdings haben wir am 22. Januar noch ein großes Firmen-Event in München, zu dem ich auch gerne hin möchte. Muss ich mir noch in Ruhe überlegen.
Damit ist 2016 eigentlich schon gelaufen, zumindest sportlich und das Frühjahr wird auch schon ganz schön krüppelig sein. Wie der Doc sagte: Das ist eine ganz andere Hausnummer als der Meniskus.
Die meisten Radwegbeschilderungen wurden von Aliens erschaffen.
Sie wollen erforschen, wie Menschen in absurden Situationen reagieren.
Thorsten hat geschrieben:Ich fange schon mal an, die Krücken zu entstauben .
Der Knorpel ist weg und er schlägt vor, mit einer Mikrofrakturierung neuen Ersatzknorpel anzusäen. Das heißt dann 4-6 Wochen Krankschreibung und 6 Wochen Null-Belastung auf Krücken. Danach langsam gesteigerte Teilbelastung, nach 3 Monaten sind die Krücken ganz weg. Ich glaube, er sagte 6 Monate bis zum Radfahren und 12 Monate bis zum Laufen. Der neue Knorpel braucht einfach Zeit zum Aushärten. Und ohne OP wird sich nicht wirklich was tun. Die anderen OP-Methoden (Knorpeltransplantation oder gezüchteten und in einer zweiten OP eingesetzten Knorpel) favorisiert er nicht so.
OP-Termin könnte am 20. oder 27. Januar sein. Ich finde ja je früher desto besser, allerdings haben wir am 22. Januar noch ein großes Firmen-Event in München, zu dem ich auch gerne hin möchte. Muss ich mir noch in Ruhe überlegen.
Damit ist 2016 eigentlich schon gelaufen, zumindest sportlich und das Frühjahr wird auch schon ganz schön krüppelig sein. Wie der Doc sagte: Das ist eine ganz andere Hausnummer als der Meniskus.
Oje, klingt gar nicht gut
Da nehm ich doch lieber das megaheikle ERP-Projekt, akzeptiere drei Dauerkranke und morgen zwei weitere Fehlende bei eh herausfordernder Lage(nur noch 3 von 8 aus dem Stammteam da ).
Dir ganz gute Nerven und passende Abwechslung , ich würde vermutlich durchdrehen
Das mit dem Durchdrehen vermute ich auch . 4-6 Wochen zu Hause rumhängen und fast nichts machen können. Andere haben ja noch familiäre Unterhaltung und Abwechslung, das fehlt einem alleine. Dafür werde ich vermutlich 10mal zwischen Küche und Esstisch hin- und herlaufen müssen, um den Frühstückstisch zu decken. Crema kann mir sicher noch Tipps geben, wie sie es mit ihrem Beinbruch und dem Wägelchen gemacht hat .
Die meisten Radwegbeschilderungen wurden von Aliens erschaffen.
Sie wollen erforschen, wie Menschen in absurden Situationen reagieren.
Ohje... gut, daß es eine Behandlungsmethode gibt - aber die Zeit bis es wieder "ok" ist, ist lang und klingt mühseelig.
Wir legen einfach sämtliche Treffen in die Zeit in der Du krank zu Hause bist in Deine Wohnung und unterhalten Dich und schmeißen in der Zeit den Haushalt.
Es mag Dir kein Trost sein, aber vor 30 Jahren hätten sie Dir das Bein 6 Monate ruhig
gestellt ohne Garantie, dass es wieder anwächst.
Ich lege Dich über's Knie, wenn Du danach nicht die Füsse still hältst.
Thorsten hat geschrieben:Für mich war seit Montag die OP und auch die lange Zeit danach schon relativ alternativlos .
Aber
Wir können ja immerhin noch GEHEN!
Was wir wollen, ist aber LAUFEN! Und damit ist es ein Luxusproblem, für das die gesetzliche Krankenkasse mit großer Wahrscheinlichkeit nicht aufkommt.
Davon abgesehen, kann ich es mir bei unserer derzeitigen Personalsituation absolut nicht erlauben, mal eben 4-6 Wochen auszufallen. Es geht einfach nicht!
Aus dem gleichen Grund schiebe ich ja schon seit 2 Jahren meine eigentlich längst geplante Hysterektomie immer wieder vor mir her.
Wobei laufen können schon deutlich besser wär, als in meinem Alter immer noch verhüten zu müssen
Ich werde auf jeden Fall zusehen, dass ich die Füße still halte. Richtig still. Heute Abend habe ich mit Schwerpunkt "Mikrofakturierung" rumgesurft. Man muss da echt vorsichtig sein, da wächst einem im Knie was vom Typ "rohes Ei" heran, das man auch so behandeln muss. Zu früh druffgedrückt und man hat Rührei. 2017 oder 2027 werde ich froh sein, dass ich mich 2016 zurückgehalten habe.
Jobmäßig mache ich mir keinen Kopf. Ist halt so. Muss eine Firma wie unsere verkraften (kann sie auch, wir gehören zu den 10 größten IT-Konzernen der Welt) und ich habe für die Firma in den letzten 19 Jahren einen Haufen Geld verdient. Bei meinem aktuellen Kunden sieht es für nächstes Jahr eh nicht nach Vollauslastung aus, dann richte ich das Patchwork mit einer Mischung aus diesem Projekt und Krankheit (statt Zweitprojekt) ein. Die Weichen dafür werde ich morgen schon stellen. Meine persönlichen Einbußen sind auch nicht kleiner als die der Firma, ich mach das nicht aus Spaß am zu Hause Faulenzen. Glaube eh, dass mir die Decke auf den Kopf fallen wird. Mir war die letzten 5 Wochen ohne Sport schon einigermaßen langweilig und bis auf den Hausputz liegt nichts mehr auf der langen Bank.
Als Privatversicherter kommt man zum Glück über den Status "vegetieren" hinaus. Die Überlegung, mit einem einkommensdrückenden Sabbatical wieder vorübergehend in die gesetzliche Versicherungspflicht reinzurutschen, habe ich ja auch öfter im Kopf (bis 55 ginge das noch), aber andererseits sage ich mir, dass ich für die zigtausend Euro, die ich als Rentner mal extra abdrücken werde, auch eine deutlich bessere Versorgung erhalten werde.
Die meisten Radwegbeschilderungen wurden von Aliens erschaffen.
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