Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch
Verfasst: 18 Sep 2011 19:59
Deswegen habe ich dich nicht in der Ergebnisliste gefunden
Nächstes mal wird besser
Nächstes mal wird besser
Wie lief es bei dir? Hast ja mittlerweile ein schickes Outfitlabertäschle hat geschrieben:Deswegen habe ich dich nicht in der Ergebnisliste gefunden![]()
Nächstes mal wird besser
Schwimmen war heute eine Katastrophe, vielleicht weil ich anfangs versuchte mit den anderen mitzuhalten, die geschlossen aus dem Becken stiegen als ich noch gute 100m musstekeko hat geschrieben: Wie lief es bei dir? Hast ja mittlerweile ein schickes Outfit![]()
Wieso stehst du eigentlich in der Wechselzone rum, so wie jemand, der nicht dazu gehört? Geht das nicht ein wenig schneller und zielorientierter?
Jetzt wo du es sagst. Na ich hatte einen ganz brauchbaren "letzten". Bei der VD sind ca. 300 Männer ins Ziel gekommen, davon 8x aus der AK 40 und 7x aus der AK 45.keko hat geschrieben: Blöd ist´s trotzdem irgendwie. So wollte ich die AK40 nicht beenden.
Ich empfehle Dir dringend eine alternative Lektüre oder alternativ mehr Sport. Dann kommst Du nicht mehr auf den Gedanken, so zeugs zu lesen.keko hat geschrieben:So, nun geht es ans Wintertraining und ich freue mich schon drauf: bei kaltem und schlechtem Wetter möglichst regelmässig und viele Ausdauereinheiten für Schwimmen und Laufen und wenn das Wetter gut ist auf dem Rad. Ich bin motiviert für die AK45 und hoffe, dass ich dazu nächstes Jahr in Roth einen guten Wettkampf machen kann.
Ich hatte derweil mal wieder ein kleines psychisches Problem, da ich kürzlich ein Büchlein gelesen habe, dass zunächst im Hinduismus beginnt, im Buddhismus weiterführt und dann darüber hinaus endet. Darin wird erklärt, dass es keine Zeit gibt, sondern alles immer da ist und um uns ist und wir quasi nur darin unseren Zustand ändern (sehr verkürzt). Persönlich und philosophisch gesehen, fand ich das von Anfang an überzeugend und verlockend, wenn man mal ernsthaft darüber nachdenkt. Problematisch war die sportliche Sicht, weil ja gerade sie dann in die Irre und ins Sinnlose geführt wird. Aber das habe ich nun auch auf die Reihe bekommen.
Spannende Geschichte, auf die die Physik wohl noch keine Antwort hat, möglicherweise prinzipiell nicht:keko hat geschrieben:Darin wird erklärt, dass es keine Zeit gibt, sondern alles immer da ist und um uns ist und wir quasi nur darin unseren Zustand ändern (sehr verkürzt).
Zeit ist eine physikalische Größe. Hat ein Baum einen Durchmesser, ein Stein ein Gewicht? Nein, haben sie nicht. Ebenso wenig kennen Kinder zunächst Zeit, sie sind einfach da, sitzen stundelang rum. Es ist also durchaus möglich ohne Zeit zu leben (ein behinderter Junge im Verwandtenkreis kennt auch keine Zeit). Wir denken aber, die Zeit sei real und dadurch entstehen viele Täuschungen, mit denen wir leben. Gibt es keine Zeit, gibt es kein Anfang und Ende, kein hier und da, kein Leben und keine Ewigkeit. Hat man die Fähigkeit z.B in tiefer Meditation, die Zeit aufzulösen, sieht man alles vergangene und werdende gleichzeitig. Vielleicht - und das meine ich ganz erhlich - ist Ausdauertraining, also das lange und manchmal fast meditative Training, eine Art unbewußter, naiver Meditationsversuch, um uns dem zeitlosen Zustand näher zu bringen.Matthias hat geschrieben:Spannende Geschichte, auf die die Physik wohl noch keine Antwort hat, möglicherweise prinzipiell nicht:keko hat geschrieben:Darin wird erklärt, dass es keine Zeit gibt, sondern alles immer da ist und um uns ist und wir quasi nur darin unseren Zustand ändern (sehr verkürzt).
- Woher kommt das menschliche Zeitempfinden?
- Warum hat Zeit eine Richtung?
- Warum erinnern wir uns an die Vergangenheit, aber nicht an die Zukunft?
- Entspringt unser Bewusstsein aus dem (scheinbaren) Fluss der Zeit?
keko hat geschrieben:Vielleicht - und das meine ich ganz erhlich - ist Ausdauertraining, also das lange und manchmal fast meditative Training, eine Art unbewußter, naiver Meditationsversuch, um uns dem zeitlosen Zustand näher zu bringen.
labertäschle hat geschrieben:keko hat geschrieben:Vielleicht - und das meine ich ganz erhlich - ist Ausdauertraining, also das lange und manchmal fast meditative Training, eine Art unbewußter, naiver Meditationsversuch, um uns dem zeitlosen Zustand näher zu bringen.
Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik. Dadurch sind viele physikalische, vor allem aber auch biologische Prozesse irreversibel. Sie funktionieren nur in die eine Richtung.Matthias hat geschrieben:Spannende Geschichte, auf die die Physik wohl noch keine Antwort hat, möglicherweise prinzipiell nicht:
- Woher kommt das menschliche Zeitempfinden?
- Warum hat Zeit eine Richtung?
Wegen des Kausalitätsprinzips, das ebenfalls auf dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik beruht. Die Zukunft kann nicht kausal auf die Gegenwart wirken. Deshalb kann sie im Gehirn auch keine Muster erzeugen, die so etwas wie eine "Erinnerung" wären.Matthias hat geschrieben:- Warum erinnern wir uns an die Vergangenheit, aber nicht an die Zukunft?
Warum? Wie kommst Du auf den Gedanken? Ich sehe da keinen ursächlichen Zusammenhang.Matthias hat geschrieben:- Entspringt unser Bewusstsein aus dem (scheinbaren) Fluss der Zeit?
Durchaus ...Matthias hat geschrieben:Spannende Geschichtekeko hat geschrieben:Darin wird erklärt, dass es keine Zeit gibt, sondern alles immer da ist und um uns ist und wir quasi nur darin unseren Zustand ändern (sehr verkürzt).
Ich denke, "die Physik" ist da zu einem gewissen Grade erstmal in ihren Ansätzen gefangen, in denen sie die Zeit gewissermaßen als eine "Arbeitsvariable" benutzt.auf die die Physik wohl noch keine Antwort hat, möglicherweise prinzipiell nicht:
Ich denke, wir haben damit "diesen Prozessen" durch unsere Modelle eine gewisse Orientierung bzgl. der (Raum-)Zeit gegeben.Klugschnacker hat geschrieben:Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik. Dadurch sind viele physikalische, vor allem aber auch biologische Prozesse irreversibel. Sie funktionieren nur in die eine Richtung.Matthias hat geschrieben:Spannende Geschichte, auf die die Physik wohl noch keine Antwort hat, möglicherweise prinzipiell nicht:
- Woher kommt das menschliche Zeitempfinden?
- Warum hat Zeit eine Richtung?
... ja eher an ein vierdimensionales, statisches (!) Modell der Raumzeit erinnert.keko hat geschrieben:Darin wird erklärt, dass es keine Zeit gibt, sondern alles immer da ist und um uns ist und wir quasi nur darin unseren Zustand ändern (sehr verkürzt).
Unter "darin" würde ich zunächst mal verstehen "in einem 4-dimensionalen (3-Raum-1-Zeit-Dimension), statischen Modell des Universums".keko hat geschrieben:Darin wird erklärt, dass es keine Zeit gibt, sondern alles immer da ist und um uns ist und wir quasi nur darin unseren Zustand ändern (sehr verkürzt).
keko hat geschrieben:Darin wird erklärt, dass es keine Zeit gibt, sondern alles immer da ist und um uns ist und wir quasi nur darin unseren Zustand ändern (sehr verkürzt).
Die Zeit t ist eine Rechenvariable, mit der man mit Hilfe der Mathematik Vorgänge beschreibt, so wie wir sie sehen oder erkennen. Damit bestätigen wir sozusagen unser eigenes Naturbild. Leider wirft jede Beschreibung oder Berechnung neue Probleme und Ungeklärtheiten auf. Spätestens nach dem 5. oder 6. "Und warum?" ist der Physiker am Ende. Liegt das etwa daran, dass wir immer nur eine Seite der Wahrheit sehen oder beschreiben können? Jemand überholt dich kurz vorm Ziel -- für dich ein Leid, für den anderen eine Freude. Jede Wahrheit hat eine Gegen-Wahrheit. Können wir das Ganze sehen? Die Einheit hinter allem? Das Alles, was hinter dem Ich ist und uns alle vereint? Könnten wir das, würden wir alles auf einmal sehen, alle Zustände, die Vergangenheit und die Zukunft und das jetzt. Befreien wir uns von uns, von umserem Ich, von unserem Denken, von unserer Physik, die ja nur eine Lehre ist und so zwangsläufig verfälscht, da eine Lehre in Worte und Sprache gefasst wird und so nie das Ganze erfassen kann, sind wir im Zeitlosen. Wir sind im Fluß, der immer und überall gleichzeitig ist und doch jeden Augenblick eine andere Gestalt hat.Flow hat geschrieben: Ich denke, "die Physik" ist da zu einem gewissen Grade erstmal in ihren Ansätzen gefangen, in denen sie die Zeit gewissermaßen als eine "Arbeitsvariable" benutzt.
Eine "objektive physikalische Definition" der "Zeit an sich" scheint mir da vielleicht auch etwas schwierig ...
Yes............... meine "Lichtmaschine" müsste die Tage ja geliefert werden und ich finde das auch lustig der "einzige Vollidiot" zu sein, der abends im Stockdunkeln die Wildtiere erschreckt!glaurung hat geschrieben:Ich empfehle Dir dringend eine alternative Lektüre oder alternativ mehr Sport. Dann kommst Du nicht mehr auf den Gedanken, so zeugs zu lesen.keko hat geschrieben:So, nun geht es ans Wintertraining und ich freue mich schon drauf: bei kaltem und schlechtem Wetter möglichst regelmässig und viele Ausdauereinheiten für Schwimmen und Laufen und wenn das Wetter gut ist auf dem Rad. Ich bin motiviert für die AK45 und hoffe, dass ich dazu nächstes Jahr in Roth einen guten Wettkampf machen kann.
Ich hatte derweil mal wieder ein kleines psychisches Problem, da ich kürzlich ein Büchlein gelesen habe, dass zunächst im Hinduismus beginnt, im Buddhismus weiterführt und dann darüber hinaus endet. Darin wird erklärt, dass es keine Zeit gibt, sondern alles immer da ist und um uns ist und wir quasi nur darin unseren Zustand ändern (sehr verkürzt). Persönlich und philosophisch gesehen, fand ich das von Anfang an überzeugend und verlockend, wenn man mal ernsthaft darüber nachdenkt. Problematisch war die sportliche Sicht, weil ja gerade sie dann in die Irre und ins Sinnlose geführt wird. Aber das habe ich nun auch auf die Reihe bekommen.![]()
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Im Ernst: Wegen des Wintertrainings: Bist Du klamotten- und lichttechnisch ausgerüstet? Das kann nämlich durchaus Spass machen, im Stockdunkeln und gut eingepackt zu radeln, wenn sich sonst keine Sau mehr raustraut. Das gibt einem irgendwie das Gefühl von Freiheit und Souveränität, quasi a la "Mir kann weder Wetter noch Wind was..............".![]()
Mir gefällt's, Sport zu machen, wenn das sonst keiner mehr tut. Probier's aus.
Gibt es denn zwangsläufig dieses Ganze und die Einheit überhaupt? Und warum könnten wir in die Zukunft blicken, wenn das "Ganze" sehen könnten? Nach allem was wir bisher über die Welt wissen, scheint es sich dabei um etwas zu handeln, das sich entwickelt.keko hat geschrieben:Können wir das Ganze sehen? Die Einheit hinter allem? Das Alles, was hinter dem Ich ist und uns alle vereint? Könnten wir das, würden wir alles auf einmal sehen, alle Zustände, die Vergangenheit und die Zukunft und das jetzt.
Verstehe ich nicht. Warum sind wir im Zeitlosen, wenn wir uns vom Denken und von der Physik (die ja eine Mischung aus Denken und Nachprüfen ist) verabschieden?keko hat geschrieben:Befreien wir uns von uns, von umserem Ich, von unserem Denken, von unserer Physik, die ja nur eine Lehre ist und so zwangsläufig verfälscht, da eine Lehre in Worte und Sprache gefasst wird und so nie das Ganze erfassen kann, sind wir im Zeitlosen.