Stoffwechsel oder Ernährungsanalyse?stefan79 hat geschrieben:Ich habe dieses Jahr einmal eine Stoffwechselanalyse gemacht. Dabei wurde der Anteil von Kohlenhydrate, Fett und Eiweiss bestimmt.
Wo hast Du das machen lassen und was wurde da getestet?
Moderator: Moderator
Stoffwechsel oder Ernährungsanalyse?stefan79 hat geschrieben:Ich habe dieses Jahr einmal eine Stoffwechselanalyse gemacht. Dabei wurde der Anteil von Kohlenhydrate, Fett und Eiweiss bestimmt.
Das Problem mit dem Zunehmen kam bei mir das erste Mal mit 19. In 9 Wochen trotz fast täglichen langen Bergwanderungen und teilweise mehrtägigen harten Klettertouren fast 9 Kg zugenommen. Das ging dann zwar wieder ohne größere Probleme weg aber seitdem jeden Herbst das gleiche Problem.glaurung hat geschrieben:Und ich glaub auch drullses Variante, wobei ich in seinem offenbar hartnäckigen Fall davon ausgehe, dass seine unzähligen langen Läufe ohne KH-Zufuhr mit Sicherheit nicht förderlich waren für sein "Problem". Vermute ich jetzt einfach mal. Denn 3h-Läufe sind sicher auch eine Art von Hungern und sie haben ja genau ein Ziel: nämlich die Energieeffizienz zu erhöhen. Und das ist bei ihm offenbar "gelungen".Das soll jetzt keine Kritik oder sonstwas sein, sondern nur eine nüchterne Feststellung.
Hi Drullsedrullse hat geschrieben:Stoffwechsel oder Ernährungsanalyse?stefan79 hat geschrieben:Ich habe dieses Jahr einmal eine Stoffwechselanalyse gemacht. Dabei wurde der Anteil von Kohlenhydrate, Fett und Eiweiss bestimmt.
Wo hast Du das machen lassen und was wurde da getestet?
Das hört sich in der Tat aussergewöhnlich an und wahrscheinlich bist Du genau wegen dieser Energieeffizienz doch ein sehr guter Ausdauersportler auf den langen Sachen. Wenn Du dann halt auf einmal deutlich weniger machst (und im Vergleich zu Deiner "Jugend" ist das wahrscheinlich der Fall, oder?), dann..........drullse hat geschrieben: Das Problem mit dem Zunehmen kam bei mir das erste Mal mit 19. In 9 Wochen trotz fast täglichen langen Bergwanderungen und teilweise mehrtägigen harten Klettertouren fast 9 Kg zugenommen. Das ging dann zwar wieder ohne größere Probleme weg aber seitdem jeden Herbst das gleiche Problem.
Dann hast Du wohl den Stoffwechsel Deines Vaters. Ob das nun gut ist oder nicht, darüber kann man sich streiten.drullse hat geschrieben: Wenn ich mir meine Eltern anschaue, dann glaube ich auch nur bedingt an Ernährung als Grund. Meine Mutter ist und war immer schlank, mein Vater hat Zeit seines Lebens gegen das Übergewicht gekämpft und der hat nie "gefressen", im Gegenteil. Schon als Jugendlicher (und wer Jahrgang 39 ist, der hatte in der Jugend nicht wirklich zu viel zu essen) war das so.
Weniger eigentlich nicht (ok - die letzten zwei Jahre schon, da trainiere ich ja kaum) aber ansonsten, rechne mal: ich bin früher 5-6000 Km im Jahr gelaufen, das sind ja grade mal 100-120 die Woche, also ca. 13 Stunden die Woche. Da mache ich im ansatzweise normalen Triathlontraining sicher nicht weniger.glaurung hat geschrieben:Das hört sich in der Tat aussergewöhnlich an und wahrscheinlich bist Du genau wegen dieser Energieeffizienz doch ein sehr guter Ausdauersportler auf den langen Sachen. Wenn Du dann halt auf einmal deutlich weniger machst (und im Vergleich zu Deiner "Jugend" ist das wahrscheinlich der Fall, oder?), dann..........![]()
Das meinte ich ja weiter oben - natürlich hatten die zeitweise nix zu essen. Deine danach ausgeführte Theorie glaube ich gerne...Und das interessiert mich jetzt wirklich aus wissenschaftlicher Sicht:
Du sagst, Dein Vater ist Jahrgang 39. Hatte er oder auch seine Eltern mal eine Zeitlang aufgrund des Krieges sehr wenig zu essen?
Ja. Ich bin mir sicher, dass da was dran ist, obwohl ich mich nicht wirklich damit auskenne. Ich hab halt diese Info mal aufgeschnappt und kann aufgrund meines Berufs zumindest gut einschätzen, ob die Sache seriös oder nur dummes Gelaber ist.drullse hat geschrieben: Das meinte ich ja weiter oben - natürlich hatten die zeitweise nix zu essen. Deine danach ausgeführte Theorie glaube ich gerne...
Drum fragte ich ja auch nach den Eltern seines Vaters.innez hat geschrieben:Soweit ich mich erinnere (), war der Krieg 1945 zu Ende. Ob man bei einem 6jährigen von "jugendlicher" Hungersnot (!) sprechen kann
das ist in der Tat erstaunlich. Und eine Untersuchung wert.glaurung hat geschrieben: Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann hatten die Nachkommen von Konzentrationslagerinsassen, die lange und extrem hungern mussten und bis auf die Knochen abgemagert waren, zu einem hohen Prozentsatz ein Leben lang massive Probleme mit Übergewicht.
Aha. Na dann kannst Du Dich ja sicher auch daran erinnern, wie die Versorgungssituation in Deutschland in den folgenden 10 Jahren war...innez hat geschrieben:Soweit ich mich erinnere (), war der Krieg 1945 zu Ende. Ob man bei einem 6jährigen von "jugendlicher" Hungersnot (!) sprechen kann
Da kriegt Dein Geschreibsel mal richtig Substanz und dann willst Du aufhören. Nix ist. Mich interessiert das. Ich hab das vor Jahren mal versucht aus soziologischer Sicht zu betrachten (den Umgang mit Essen, Übertrag von kindlichen Erfahrungen "Essenknappheit" ins Erwachsenenalter usw. aber auch das wieder aufgehört. Ich bin mir sicher es funktioniert nicht jeder Körper gleich und kann gleich einfach (z. B. weniger essen = weniger Gewicht) beeinflußt werden.glaurung hat geschrieben:Verschiedene Menschengruppen reagieren ja auch unterschiedlich auf versch. Lebensmittel. Auch wieder logisch. Denn während der Evolution des Menschen spielte natürlich auch immer die Art der Nahrung, die hauptsächlich zur Verfügung stand, eine gewichtige Rolle.
Eskimos hatten immer nur Fisch und insgesamt quasi nur Protein zur Verfügung.
Beim Afrikaner sah das schon wieder anders aus. Wäre die Evolution des Menschen noch eine zeitlang isoliert weitergegangen, hätte das in letzter Instanz sicher zur Artenaufspaltung geführt.
So. Genug kluggeschissen. Sorry.![]()
Hups. Ein Lob? Für MICH??Anja hat geschrieben: Da kriegt Dein Geschreibsel mal richtig Substanz und dann willst Du aufhören. Nix ist.
Mich interessiert das auch sehr. Aber man kann sich halt leider nicht mit allem beschäftigen.Anja hat geschrieben: Mich interessiert das. Ich hab das vor Jahren mal versucht aus soziologischer Sicht zu betrachten (den Umgang mit Essen, Übertrag von kindlichen Erfahrungen "Essenknappheit" ins Erwachsenenalter usw. aber auch das wieder aufgehört.
Das schreib ich doch immer wieder.Anja hat geschrieben: Ich bin mir sicher es funktioniert nicht jeder Körper gleich und kann gleich einfach (z. B. weniger essen = weniger Gewicht) beeinflußt werden.