Lasst Euch belügen!

Der EMU-Stammtisch

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drullse
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Beitrag von drullse »

Rhoihesse hat geschrieben:Na dann mal Licht aus..
Ja - letztlich geht es genau darum.

Kampa und Linus haben natürlich Recht. Man sollte erstmal das kleinere Übel fördern, nur ist eben gar nicht sicher, WAS denn genau das kleinere Übel wirklich ist.

Für den Anfang wäre daher auch in meinen Augen, das größtmögliche Energiesparen die sinnvollste Variante bei gleichzeitiger deutlich ausgebauter Forschung im Bereich der neuen Energien.
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Osso
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Beitrag von Osso »

Kampa hat geschrieben: DAS ist nicht MEIN Job die Alternativen zu bieten. Ich weiß nur, dass es kaum einen großen Antrieb für die Energieriesen gibt, vernünftige bzw. bessere, effizientere Methoden zu entwickeln, wenn sie mit den herkömmlichen doch derart viel "Kohle" scheffeln können.
Ich bin weder Physiker noch Chemiker, doch ich versteh die Naturwissenschaft soweit, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt Energie zu gewinnen oder aber vorhandene Energie effizient zu nutzen

Ich nehme das mal ein bissel als Aufhänger.


Also, Es ist Niemandens Job Alternativen zu bieten, weil es diese prinzipiell nicht gibt. Das bezieht sich jetzt auf die Frage nach dem ökologischen "Energieerzeuger". Ihr wisst doch alle noch aus der Schule, das Energie nicht erzeugt, sondern lediglich von einer Form in eine andere umgewandelt werden kann. Es gibt kein technisches System, welches uns ohne mit der Erde wechsel zuwirken Energie liefert.

Mehr muss ich dazu eigentlich nicht sagen.

Wenn jemand mal was nettes lesen will, kann er ja mal nach dem Begriff der Energiesklaven schauen, was er dazu findet. Kannte das bisher noch nicht, ist aber eh ungefähr meine eigene Meinung/Anschauung

http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/druck_artikel.asp?artikelid=1944
relativ lesenswert. Ist zwar ein Artikel einer absolut unwissenschaftlichen Zeitung, aber der Artikel ist mal vernünftig. Hab zur Kernenergie zwar leicht andere Ansichten, aber insbesondere die Aussagen zur Verträglichkeit mit der Biosphäre habe ich selber ja in der Energiediskussion welche wir bereits hatten anklingen lassen.
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Kampa
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Beitrag von Kampa »

Netter Artikel - kommt gut rüber und ist auch für nen Laien verständlich.

Es ist aber auch hierbei wieder zu bedenken, was ich will.
Will ich mich um kurzfristige, mittelfrisitge oder langfristige Lösungen bemühen.

Seine Ansichten beziehen sich meiner Meinung nach auf ein langfristiges Umdenken, das viel mehr beinhaltet als nur die Frage nach dem Handling des eigenen Energiebedarfs. Es fängt an mit der Bedürfnisdefinition des Einzelnen. Was sind seine ursprünglichen Bedürfnisse und welche werden von der Gesellschaft generiert. Stichwort: Geld / Macht macht glücklich - oder doch nicht - hin und her gewackelt, ein paar alte philosophische Therorien ausgepackt landet man wieder beim Lieblingsthema, nämlich der Suche nach dem Goldenen Schnitt, etc...

Mittelfristig würde ich persönlich die Verbesserung der Energienutzungsmöglichkeiten ansehen, mit allem was dazu gehört.
z.B. ein Energielieferant, der gleichzeitig die gängigsten Haushaltsenergiegeräte wie Waschmaschine, Kühlschrank, Fernseher, Staubsauger, etc.. mit höchts energieeffizienten Bedarf anbietet und Gewinnüberschüsse in diese Forschung steckt.

Kurzfrisitig für mich: wie ich oben schon schrieb, NEIN sagen zu den benannten Kraftwerken und die Bewußtseinsschärfung für den Verbrauch von Energie.

PS: der Begriff des "Energiesklaven" ist natürlich sehr "nett" gewählt - von wem kommt der eigentlich??
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Osso
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Beitrag von Osso »

Der Begriff stammt von dem Proffessor selber
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Bigfoot
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Beitrag von Bigfoot »

kürzlich habe ich in Stern oder Spiegel etwas über den Bau eines Forschungs-Osmose Kraftwerks in Schweden/Norwegen oder Finnland gelesen.
Dazu wird Salz- und Süßwasser in 2 durch eine Membran verbundene Kammern gepumpt. Auf einer Seite entsteht ein Überdruck durch Osmose durch die Membran und dieser Überdruck treibt dann Turbinen an.

Bin mal gespannt, ob das funktionieren kann und welche Auswirkungen das auf das jeweils lokale Ökosystem hat. Aber die Idee finde ich zunächst einmal spannend.
Also ich seh das anders.
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Osso
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Beitrag von Osso »

ok, das Osmosekraftwerk liefert Energie, und macht durch das erzeugen selber keine direkten Schäden. Aber auch dazu muss man am Flusslauf rumbasteln.

Man entnimmt in dem fall dem system Enrgie, weche eh, "verschwendet" wird. Nur ist die Energiemenge die man gewinnt nicht grad der Brüller. Da nun wieder muss man sich die Frage stellen, ob sich der Bauaufwand lohnt
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