keko´s Training für den Hausgebrauch

Was wir so trainieren. Bitte hier nicht kommentieren!

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Osso
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Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch

Beitrag von Osso »

Das ist es ja ungefähr, was uns der Daoismus lehrt, wenn ich nicht irre..
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Matthias
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Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch

Beitrag von Matthias »

Osso hat geschrieben:Stellt sich dann halt die frage, ob es eine verborgene Variable gibt, die alles bestimmt, oder nicht. Meiner Meinung nach gibt es sie nicht. Sie wäre ein Zauberding, würde sie es doch ermöglichen mit wenig Informationen Sachen vorherzusagen die man garnicht weiß.
Leider fehlt mir das Basiswissen (speziell die Mathematik), um das komplett zu durchdringen. Aber wenn ich es richtig verstanden habe, gilt inzwischen als gesichert, dass es solche verborgenen Parameter nicht geben kann. Also: Wir haben sie nicht etwa nur noch nicht entdeckt, sondern es kann sie prinzipiell nicht geben, weil ihre Existenz im Widerspruch zu bestimmten experimentellen Ergebnissen steht. Wenn die Grundprinzipien der Quantenmechanik also richtig sind, werden wir niemals, egal wie fortgeschritten unser Wissen und die Messtechnik sind, das Ergebnis bestimmter Vorgänge, z.B. "durch welchen Spalt fliegt das Elektron", vorhersagen können.
Ist das so richtig?
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Osso
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Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch

Beitrag von Osso »

Matthias hat geschrieben: Leider fehlt mir das Basiswissen (speziell die Mathematik), um das komplett zu durchdringen. Aber wenn ich es richtig verstanden habe, gilt inzwischen als gesichert, dass es solche verborgenen Parameter nicht geben kann. Also: Wir haben sie nicht etwa nur noch nicht entdeckt, sondern es kann sie prinzipiell nicht geben, weil ihre Existenz im Widerspruch zu bestimmten experimentellen Ergebnissen steht. Wenn die Grundprinzipien der Quantenmechanik also richtig sind, werden wir niemals, egal wie fortgeschritten unser Wissen und die Messtechnik sind, das Ergebnis bestimmter Vorgänge, z.B. "durch welchen Spalt fliegt das Elektron", vorhersagen können.
Ist das so richtig?
Nach meinem Kenntnissen genau so. Ich wollte nur ein klein wenig die Diskussion darstellen.
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Klugschnacker
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Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch

Beitrag von Klugschnacker »

Halten wir also fest, dass es eine prinzipielle Grenze der Erkenntnis gibt.

(Sie ergibt sich nicht nur aus der Quantenmechanik, sondern auch aus der Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit: Es gibt Bereiche im Universum, die sich so schnell von uns entfernen, dass das Licht von dort niemals zu uns gelangen kann, und damit auch keine wie auch immer geartete Information oder Wirkung. Das tatsächlich beobachtbare Universum ist eine kugelförmige Blase um uns herum; über den dahinter liegenden Rest des Universums können wir grundsätzlich nichts wissen, und wir stehen mit diesen Gebieten auch nicht in Verbindung im Sinne von Ursache und Wirkung.)
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thilo69
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Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch

Beitrag von thilo69 »

Klugschnacker hat geschrieben:Es gibt Bereiche im Universum, die sich so schnell von uns entfernen, dass das Licht von dort niemals zu uns gelangen kann, und damit auch keine wie auch immer geartete Information oder Wirkung.
Und wenn die plötzlich einen U-Turn machen (oder einfach nur ne Schleife drehen)??? :oops:
Sind wir nicht alle ein bisschen.....EMU!?
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Matthias
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Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch

Beitrag von Matthias »

thilo69 hat geschrieben:Und wenn die plötzlich einen U-Turn machen (oder einfach nur ne Schleife drehen)??? :oops:
Geht nicht. Conti und Michelin liefern nicht dorthin und die anderen Reifen rutschen bei dem Tempo weg.
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keko
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Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch

Beitrag von keko »

Klugschnacker hat geschrieben:
keko hat geschrieben:
Matthias hat geschrieben:
keko hat geschrieben:Die Herkunft der physikalischen Gesetze ist dann wieder eher eine Frage der Philosophie oder Religion.
Haben denn diese eine Antwort darauf?
Ich denke ja! Die vier großen Weltreligionen wollen doch alle in etwa das Gleiche, mit oder ohne Gott. Man kann sie als Fragmente einer Welt- oder Gesamtreligion ansehen, die alle ein Stück der eigentlichen Wahrheit kennen.
Welche Antwort haben denn die Weltreligionen alle gemeinsam, und welche Frage beantworten sie (sag’ jetzt nicht "zweiundvierzig")? Was konnten sie einhellig als Wahrheit identifizieren?

Grüße,
Arne
Basis der Weltreligionen ist für mich der Spiritismus, also Eingebungen eines Geistes. Darin wird der Weg zum Guten vermittelt und dort im Guten und in der Anerkennung dessen und der Einheit jeglichen Seins, liegt für mich die Lösung aller Fragen.

Freilich kann man damit kein Flugzeug bauen, dafür braucht man schlaue Physiker. Das eine schließt aber das andere nicht aus.
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Klugschnacker
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Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch

Beitrag von Klugschnacker »

keko hat geschrieben: Basis der Weltreligionen ist für mich der Spiritismus, also Eingebungen eines Geistes. Darin wird der Weg zum Guten vermittelt und dort im Guten und in der Anerkennung dessen und der Einheit jeglichen Seins, liegt für mich die Lösung aller Fragen.
Lässt sich eine dieser Fragen konkret benennen? Ich meine das jetzt nicht unbedingt persönlich, sondern welche Frage beantworten die Religionen durch die Anerkennung des Guten und die Einheit jeglichen Seins?

Das klingt vielleicht nervig-lauernd, aber ich frage ganz arglos aus ehrlichem Interesse an Deiner Sicht auf diese Dinge. Mir scheint es nämlich so, dass die Religionen die Antworten auf die großen Fragen nicht geben.

Grüße,
Arne
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keko
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Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch

Beitrag von keko »

Klugschnacker hat geschrieben:
keko hat geschrieben: Basis der Weltreligionen ist für mich der Spiritismus, also Eingebungen eines Geistes. Darin wird der Weg zum Guten vermittelt und dort im Guten und in der Anerkennung dessen und der Einheit jeglichen Seins, liegt für mich die Lösung aller Fragen.
Lässt sich eine dieser Fragen konkret benennen? Ich meine das jetzt nicht unbedingt persönlich, sondern welche Frage beantworten die Religionen durch die Anerkennung des Guten und die Einheit jeglichen Seins?

Das klingt vielleicht nervig-lauernd, aber ich frage ganz arglos aus ehrlichem Interesse an Deiner Sicht auf diese Dinge. Mir scheint es nämlich so, dass die Religionen die Antworten auf die großen Fragen nicht geben.

Grüße,
Arne
Z.B. weltweit das Problem Nr. 1, den Hunger. Das ist natürlich zum großen Teil ein physikalisches (Klima) oder logistisches Problem, aber warum müssen ein paar hundert KM von hier viele Menschen verhungern, wogegen wir das entgegengesetzte Problem haben und jeden Tage Tonnen an Lebensmittel wegwerfen? Gründe sind doch dann auch Geiz, Habgier oder Wahrung von Besitzständen von unserer Seite.
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Flow
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Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch

Beitrag von Flow »

keko hat geschrieben:Basis der Weltreligionen ist für mich der Spiritismus, also Eingebungen eines Geistes. Darin wird der Weg zum Guten vermittelt und dort im Guten und in der Anerkennung dessen und der Einheit jeglichen Seins, liegt für mich die Lösung aller Fragen.
Ein Nachteil am Guten ist ja, daß es nicht böse ist.
Was auch ein bißchen dazu führt, daß das Böse nicht so gut ist ...

Ein weiser Mann sprach vor nicht allzu langer Zeit :
keko hat geschrieben:Die ganze Wahrheit erfassen heisst im Endeffekt, dass es keine Polarisierung mehr gibt. Erfasst du die ganze Wahrheit, bist du in dem Bereich der reinen Existenz, wo alle Dinge harmonisch miteinander und nebeneinander bestehen.
Und ich denke, da muß man dann echt aufpassen, keko ... Bild
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Flow
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Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch

Beitrag von Flow »

Klugschnacker hat geschrieben:Halten wir also fest, dass es eine prinzipielle Grenze der Erkenntnis gibt.

(Sie ergibt sich nicht nur aus der Quantenmechanik, sondern auch aus der Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit: Es gibt Bereiche im Universum, die sich so schnell von uns entfernen, dass das Licht von dort niemals zu uns gelangen kann, und damit auch keine wie auch immer geartete Information oder Wirkung.
Willst du damit sagen, sie bewegen sich mit Überlichtgeschwindigkeit von uns weg ?
Oder wie ist das "niemals" zu verstehen ?
Das tatsächlich beobachtbare Universum ist eine kugelförmige Blase um uns herum; über den dahinter liegenden Rest des Universums können wir grundsätzlich nichts wissen, und wir stehen mit diesen Gebieten auch nicht in Verbindung im Sinne von Ursache und Wirkung.)
Wenn du von einer räumlichen kugelförmigen Blase sprichst, scheint mir das nicht konsistent mit der Theorie vom Urknall, bei dem alle Materie in einem Punkt vereint gewesen sein sollte.
Daß wir Ereignisse aus etwas entfernteren Bereichen des Universums mit gewisser Verzögerung wahrnehmen können ist erstmal klar ...
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Klugschnacker
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Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch

Beitrag von Klugschnacker »

Flow hat geschrieben:Willst du damit sagen, sie bewegen sich mit Überlichtgeschwindigkeit von uns weg? Oder wie ist das "niemals" zu verstehen ?
Stelle Dir drei Galaxien vor: Eine links, eine rechts und unsere in der Mitte. Seit dem Urknall dehnt sich der Raum dazwischen mit rasender Geschwindigkeit aus, wir entfernen uns also voneinander. Das Licht kann von beiden Galaxien zu uns gelangen, aber nicht von der linken zur rechten Galaxie und umgekehrt. Anders gesagt, die beiden äußeren liegen nicht innerhalb des Ereignishorizontes der jeweils anderen. Sie liegen aber beide in unserem Ereignishorizont.
Flow hat geschrieben:Wenn du von einer räumlichen kugelförmigen Blase sprichst, scheint mir das nicht konsistent mit der Theorie vom Urknall, bei dem alle Materie in einem Punkt vereint gewesen sein sollte.
Inflationstheorie. In einer sehr frühen Phase dehnte sich das Universum überlichtschnell aus. Dadurch sind heute große Gebiete des Universums voneinander physikalisch getrennt (keine Ursache aus dem einen Gebiet kann eine Wirkung in dem anderen hervorrufen).
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runningmaus
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Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch

Beitrag von runningmaus »

Flow hat geschrieben:
Klugschnacker hat geschrieben: ....sondern auch aus der Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit: Es gibt Bereiche im Universum, die sich so schnell von uns entfernen, dass das Licht von dort niemals zu uns gelangen kann, und damit auch keine wie auch immer geartete Information oder Wirkung.
Willst du damit sagen, sie bewegen sich mit Überlichtgeschwindigkeit von uns weg
eigentlich reicht es, wenn dieser Bereich sich mit halber Lichtgeschwindigkeit von uns weg bewegt...,
dann kann das dort "startende" Licht uns schon nicht mehr erreichen.... , oder?
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Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch

Beitrag von Flow »

Klugschnacker hat geschrieben:
Flow hat geschrieben:Willst du damit sagen, sie bewegen sich mit Überlichtgeschwindigkeit von uns weg? Oder wie ist das "niemals" zu verstehen ?
Stelle Dir drei Galaxien vor: Eine links, eine rechts und unsere in der Mitte. Seit dem Urknall dehnt sich der Raum dazwischen mit rasender Geschwindigkeit aus, wir entfernen uns also voneinander. Das Licht kann von beiden Galaxien zu uns gelangen, aber nicht von der linken zur rechten Galaxie und umgekehrt. Anders gesagt, die beiden äußeren liegen nicht innerhalb des Ereignishorizontes der jeweils anderen. Sie liegen aber beide in unserem Ereignishorizont.
"Rasende Geschwindigkeit" gefällt mir ... das werde ich mir für Lanza auch zulegen ... :lol:
Ok, "Ereignishorizont" bezieht sich ja eher auf einen Punkt in der Raumzeit (bzw. eine Fläche relativ zu diesem), nicht wahr ?
Beziehe ich ihn auf einen Punkt im dreidimensionalen Raum, so ist er wohl erstmal beweglich ...
(Schwarze Löcher und Konsorten mal außer Acht gelassen)
Aktuelle hiesige Ereignisse werden von entfernt liegenden aktuellen Ereignissen nicht beeinflußt.
Zukünftige hiesige Ereignisse können, ab einem bestimmten Zeitpunkt, von entfernt liegenden aktuellen Ereignissen dagegen sehr wohl beeinflußt werden.

In deinem Beispiel möchte man nun erstmal plump folgern, die beiden anderen Galaxien entfernten sich mit Überlichtgeschwindigkeit voneinander ... :???:
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Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch

Beitrag von Flow »

runningmaus hat geschrieben:
Flow hat geschrieben:
Klugschnacker hat geschrieben: ....sondern auch aus der Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit: Es gibt Bereiche im Universum, die sich so schnell von uns entfernen, dass das Licht von dort niemals zu uns gelangen kann, und damit auch keine wie auch immer geartete Information oder Wirkung.
Willst du damit sagen, sie bewegen sich mit Überlichtgeschwindigkeit von uns weg
eigentlich reicht es, wenn dieser Bereich sich mit halber Lichtgeschwindigkeit von uns weg bewegt...,
dann kann das dort "startende" Licht uns schon nicht mehr erreichen.... , oder?
Verstehe ich nicht ganz ...

Klassische Betrachtung :
Ich stehe still und du fährst mit 30km/h auf dem Rad an mir vorbei.
Ich rufe dir was Unanständiges hinterher und du wirfst mit deiner Radflasche nach mir.
Du kannst deine Radlflasche, relativ zu dir auf 60km/h beschleunigen (abgefahren .... :lol:), dann sollte sie mir mit 30km/h entgegenfliegen ... :chris76

Relativistische Betrachtung :
In Galaxien, die sich mit Lichtgeschwindigkeit von mir entfernen, scheint mir die Zeit stillzustehen.
Ich sehe also wohl immer (?) nur den Zustand, in dem sie mich gerade verlassen.
Wahrscheinlich durch den Doppler-Effekt (unmißverständlicher : Rotverschiebung) "ein wenig" verfärbt ...
Wahrscheinlich dehnt sie sich auch noch ordentlich aus, und/oder erscheint so ...
Da will ich mich jetzt aber nicht so weit rauslehnen, da ich da deutlich weniger Erfahrung als mit dem klassischen Fall gesammelt habe ...

Grüße ... :tomtiger
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