Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch
Verfasst: 21 Sep 2011 09:30
Das ist es ja ungefähr, was uns der Daoismus lehrt, wenn ich nicht irre..
Leider fehlt mir das Basiswissen (speziell die Mathematik), um das komplett zu durchdringen. Aber wenn ich es richtig verstanden habe, gilt inzwischen als gesichert, dass es solche verborgenen Parameter nicht geben kann. Also: Wir haben sie nicht etwa nur noch nicht entdeckt, sondern es kann sie prinzipiell nicht geben, weil ihre Existenz im Widerspruch zu bestimmten experimentellen Ergebnissen steht. Wenn die Grundprinzipien der Quantenmechanik also richtig sind, werden wir niemals, egal wie fortgeschritten unser Wissen und die Messtechnik sind, das Ergebnis bestimmter Vorgänge, z.B. "durch welchen Spalt fliegt das Elektron", vorhersagen können.Osso hat geschrieben:Stellt sich dann halt die frage, ob es eine verborgene Variable gibt, die alles bestimmt, oder nicht. Meiner Meinung nach gibt es sie nicht. Sie wäre ein Zauberding, würde sie es doch ermöglichen mit wenig Informationen Sachen vorherzusagen die man garnicht weiß.
Nach meinem Kenntnissen genau so. Ich wollte nur ein klein wenig die Diskussion darstellen.Matthias hat geschrieben: Leider fehlt mir das Basiswissen (speziell die Mathematik), um das komplett zu durchdringen. Aber wenn ich es richtig verstanden habe, gilt inzwischen als gesichert, dass es solche verborgenen Parameter nicht geben kann. Also: Wir haben sie nicht etwa nur noch nicht entdeckt, sondern es kann sie prinzipiell nicht geben, weil ihre Existenz im Widerspruch zu bestimmten experimentellen Ergebnissen steht. Wenn die Grundprinzipien der Quantenmechanik also richtig sind, werden wir niemals, egal wie fortgeschritten unser Wissen und die Messtechnik sind, das Ergebnis bestimmter Vorgänge, z.B. "durch welchen Spalt fliegt das Elektron", vorhersagen können.
Ist das so richtig?
Und wenn die plötzlich einen U-Turn machen (oder einfach nur ne Schleife drehen)???Klugschnacker hat geschrieben:Es gibt Bereiche im Universum, die sich so schnell von uns entfernen, dass das Licht von dort niemals zu uns gelangen kann, und damit auch keine wie auch immer geartete Information oder Wirkung.
Geht nicht. Conti und Michelin liefern nicht dorthin und die anderen Reifen rutschen bei dem Tempo weg.thilo69 hat geschrieben:Und wenn die plötzlich einen U-Turn machen (oder einfach nur ne Schleife drehen)???
Basis der Weltreligionen ist für mich der Spiritismus, also Eingebungen eines Geistes. Darin wird der Weg zum Guten vermittelt und dort im Guten und in der Anerkennung dessen und der Einheit jeglichen Seins, liegt für mich die Lösung aller Fragen.Klugschnacker hat geschrieben:Welche Antwort haben denn die Weltreligionen alle gemeinsam, und welche Frage beantworten sie (sag’ jetzt nicht "zweiundvierzig")? Was konnten sie einhellig als Wahrheit identifizieren?keko hat geschrieben:Ich denke ja! Die vier großen Weltreligionen wollen doch alle in etwa das Gleiche, mit oder ohne Gott. Man kann sie als Fragmente einer Welt- oder Gesamtreligion ansehen, die alle ein Stück der eigentlichen Wahrheit kennen.Matthias hat geschrieben:Haben denn diese eine Antwort darauf?keko hat geschrieben:Die Herkunft der physikalischen Gesetze ist dann wieder eher eine Frage der Philosophie oder Religion.
Grüße,
Arne
Lässt sich eine dieser Fragen konkret benennen? Ich meine das jetzt nicht unbedingt persönlich, sondern welche Frage beantworten die Religionen durch die Anerkennung des Guten und die Einheit jeglichen Seins?keko hat geschrieben: Basis der Weltreligionen ist für mich der Spiritismus, also Eingebungen eines Geistes. Darin wird der Weg zum Guten vermittelt und dort im Guten und in der Anerkennung dessen und der Einheit jeglichen Seins, liegt für mich die Lösung aller Fragen.
Z.B. weltweit das Problem Nr. 1, den Hunger. Das ist natürlich zum großen Teil ein physikalisches (Klima) oder logistisches Problem, aber warum müssen ein paar hundert KM von hier viele Menschen verhungern, wogegen wir das entgegengesetzte Problem haben und jeden Tage Tonnen an Lebensmittel wegwerfen? Gründe sind doch dann auch Geiz, Habgier oder Wahrung von Besitzständen von unserer Seite.Klugschnacker hat geschrieben:Lässt sich eine dieser Fragen konkret benennen? Ich meine das jetzt nicht unbedingt persönlich, sondern welche Frage beantworten die Religionen durch die Anerkennung des Guten und die Einheit jeglichen Seins?keko hat geschrieben: Basis der Weltreligionen ist für mich der Spiritismus, also Eingebungen eines Geistes. Darin wird der Weg zum Guten vermittelt und dort im Guten und in der Anerkennung dessen und der Einheit jeglichen Seins, liegt für mich die Lösung aller Fragen.
Das klingt vielleicht nervig-lauernd, aber ich frage ganz arglos aus ehrlichem Interesse an Deiner Sicht auf diese Dinge. Mir scheint es nämlich so, dass die Religionen die Antworten auf die großen Fragen nicht geben.
Grüße,
Arne
Ein Nachteil am Guten ist ja, daß es nicht böse ist.keko hat geschrieben:Basis der Weltreligionen ist für mich der Spiritismus, also Eingebungen eines Geistes. Darin wird der Weg zum Guten vermittelt und dort im Guten und in der Anerkennung dessen und der Einheit jeglichen Seins, liegt für mich die Lösung aller Fragen.
Und ich denke, da muß man dann echt aufpassen, keko ...keko hat geschrieben:Die ganze Wahrheit erfassen heisst im Endeffekt, dass es keine Polarisierung mehr gibt. Erfasst du die ganze Wahrheit, bist du in dem Bereich der reinen Existenz, wo alle Dinge harmonisch miteinander und nebeneinander bestehen.

Willst du damit sagen, sie bewegen sich mit Überlichtgeschwindigkeit von uns weg ?Klugschnacker hat geschrieben:Halten wir also fest, dass es eine prinzipielle Grenze der Erkenntnis gibt.
(Sie ergibt sich nicht nur aus der Quantenmechanik, sondern auch aus der Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit: Es gibt Bereiche im Universum, die sich so schnell von uns entfernen, dass das Licht von dort niemals zu uns gelangen kann, und damit auch keine wie auch immer geartete Information oder Wirkung.
Wenn du von einer räumlichen kugelförmigen Blase sprichst, scheint mir das nicht konsistent mit der Theorie vom Urknall, bei dem alle Materie in einem Punkt vereint gewesen sein sollte.Das tatsächlich beobachtbare Universum ist eine kugelförmige Blase um uns herum; über den dahinter liegenden Rest des Universums können wir grundsätzlich nichts wissen, und wir stehen mit diesen Gebieten auch nicht in Verbindung im Sinne von Ursache und Wirkung.)
Stelle Dir drei Galaxien vor: Eine links, eine rechts und unsere in der Mitte. Seit dem Urknall dehnt sich der Raum dazwischen mit rasender Geschwindigkeit aus, wir entfernen uns also voneinander. Das Licht kann von beiden Galaxien zu uns gelangen, aber nicht von der linken zur rechten Galaxie und umgekehrt. Anders gesagt, die beiden äußeren liegen nicht innerhalb des Ereignishorizontes der jeweils anderen. Sie liegen aber beide in unserem Ereignishorizont.Flow hat geschrieben:Willst du damit sagen, sie bewegen sich mit Überlichtgeschwindigkeit von uns weg? Oder wie ist das "niemals" zu verstehen ?
Inflationstheorie. In einer sehr frühen Phase dehnte sich das Universum überlichtschnell aus. Dadurch sind heute große Gebiete des Universums voneinander physikalisch getrennt (keine Ursache aus dem einen Gebiet kann eine Wirkung in dem anderen hervorrufen).Flow hat geschrieben:Wenn du von einer räumlichen kugelförmigen Blase sprichst, scheint mir das nicht konsistent mit der Theorie vom Urknall, bei dem alle Materie in einem Punkt vereint gewesen sein sollte.
eigentlich reicht es, wenn dieser Bereich sich mit halber Lichtgeschwindigkeit von uns weg bewegt...,Flow hat geschrieben:Willst du damit sagen, sie bewegen sich mit Überlichtgeschwindigkeit von uns wegKlugschnacker hat geschrieben: ....sondern auch aus der Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit: Es gibt Bereiche im Universum, die sich so schnell von uns entfernen, dass das Licht von dort niemals zu uns gelangen kann, und damit auch keine wie auch immer geartete Information oder Wirkung.
"Rasende Geschwindigkeit" gefällt mir ... das werde ich mir für Lanza auch zulegen ...Klugschnacker hat geschrieben:Stelle Dir drei Galaxien vor: Eine links, eine rechts und unsere in der Mitte. Seit dem Urknall dehnt sich der Raum dazwischen mit rasender Geschwindigkeit aus, wir entfernen uns also voneinander. Das Licht kann von beiden Galaxien zu uns gelangen, aber nicht von der linken zur rechten Galaxie und umgekehrt. Anders gesagt, die beiden äußeren liegen nicht innerhalb des Ereignishorizontes der jeweils anderen. Sie liegen aber beide in unserem Ereignishorizont.Flow hat geschrieben:Willst du damit sagen, sie bewegen sich mit Überlichtgeschwindigkeit von uns weg? Oder wie ist das "niemals" zu verstehen ?
Verstehe ich nicht ganz ...runningmaus hat geschrieben:eigentlich reicht es, wenn dieser Bereich sich mit halber Lichtgeschwindigkeit von uns weg bewegt...,Flow hat geschrieben:Willst du damit sagen, sie bewegen sich mit Überlichtgeschwindigkeit von uns wegKlugschnacker hat geschrieben: ....sondern auch aus der Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit: Es gibt Bereiche im Universum, die sich so schnell von uns entfernen, dass das Licht von dort niemals zu uns gelangen kann, und damit auch keine wie auch immer geartete Information oder Wirkung.
dann kann das dort "startende" Licht uns schon nicht mehr erreichen.... , oder?