
MS: Mein Sport, Mein Spaß, Meine Sehnsüchte
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Re: MS: Mein Sport, Mein Spaß, Meine Sehnsüchte
was irre....
und solange lese ich Dich auch schon!

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Leidenschaft meistert jede Krise. Est-ce qu'il sont fous, les français?
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und was davor geschah... runningmaus 2012: Kopf hoch!
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Re: MS: Mein Sport, Mein Spaß, Meine Sehnsüchte
Dankeschönrunningmaus hat geschrieben:was irre....![]()
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und solange lese ich Dich auch schon!![]()
Gestern kam ein gut gemachter Spielfilm über das Leben mit MS. Mal abgesehen, dass einiges der Dramaturgie geschuldet ist, kann ich vieles nachvollziehen, auch wenn ich die Einstellung der Hauptdarstellerin, die MS zu möglichst lange zu verbergen, nicht teilte.
https://www.zdf.de/filme/der-fernsehfil ... t-100.html
Für den Kuchen nach dem Sport 
Re: MS: Mein Sport, Mein Spaß, Meine Sehnsüchte
Fandest du den Film wirklich gut gemacht?FMMT hat geschrieben: Gestern kam ein gut gemachter Spielfilm über das Leben mit MS. Mal abgesehen, dass einiges der Dramaturgie geschuldet ist, kann ich vieles nachvollziehen, auch wenn ich die Einstellung der Hauptdarstellerin, die MS zu möglichst lange zu verbergen, nicht teilte.
https://www.zdf.de/filme/der-fernsehfil ... t-100.html
Ich hab den gesehen per Livestream, da unsere Kinder keinen Fernsehempfang haben, wo wir gerade eine halbe Woche zu Besuch waren.....
Ich wollte ihn unbedingt sehen, zum einen, weil ich die Julia Koschitz gern spielen sehe, und vor allem natürlich wegen der Thematik.
Ich muss sagen, bei mir hat der Film einen faden Nachgeschmack erzeugt. Ich kann es nichtmal besonders begründen. Es war mir zuviel Verdrängung und Verleugnung dabei und zu wenig Lebenshilfe, Unterstützung, sinnvoller Umgang mit der MS.
Vielleicht - oder ganz sicher - ist da IMMER dieses Riesenvorbild Matthias "dran schuld", der geradezu unmenschliches fertigbringt TROTZ dieser Scheißkrankheit. Irgendwie hab ich dann das Gefühl, wenn die Leute nur mehr Sport machen würden, könnten sie die Schübe hinauszögern, was natürlich völliger Blödsinn ist.
Umso mehr freu ich mich über jeden einzelnen Bericht von Dir, Matthias, und hab das Gefühl, dass Du die MS irgendwie "im Griff" hast.
Und hoffe inständig, dass das so bleibt und nie wieder ein Schub kommt.
Aber Sorgen, dass du dir Zuviel zumutest, die hab ich auch! Jedes Mal!
Re: MS: Mein Sport, Mein Spaß, Meine Sehnsüchte
Herzblatt fand die Hauptperson auch etwas seltsam. Ich hatte nie ein Problem damit mich offen zu meiner MS zu bekennen. Warum denn nicht?innez hat geschrieben:Fandest du den Film wirklich gut gemacht?FMMT hat geschrieben: Gestern kam ein gut gemachter Spielfilm über das Leben mit MS. Mal abgesehen, dass einiges der Dramaturgie geschuldet ist, kann ich vieles nachvollziehen, auch wenn ich die Einstellung der Hauptdarstellerin, die MS zu möglichst lange zu verbergen, nicht teilte.
https://www.zdf.de/filme/der-fernsehfil ... t-100.html
Ich hab den gesehen per Livestream, da unsere Kinder keinen Fernsehempfang haben, wo wir gerade eine halbe Woche zu Besuch waren.....
Ich wollte ihn unbedingt sehen, zum einen, weil ich die Julia Koschitz gern spielen sehe, und vor allem natürlich wegen der Thematik.
Ich muss sagen, bei mir hat der Film einen faden Nachgeschmack erzeugt. Ich kann es nichtmal besonders begründen. Es war mir zuviel Verdrängung und Verleugnung dabei und zu wenig Lebenshilfe, Unterstützung, sinnvoller Umgang mit der MS.
Vielleicht - oder ganz sicher - ist da IMMER dieses Riesenvorbild Matthias "dran schuld", der geradezu unmenschliches fertigbringt TROTZ dieser Scheißkrankheit. Irgendwie hab ich dann das Gefühl, wenn die Leute nur mehr Sport machen würden, könnten sie die Schübe hinauszögern, was natürlich völliger Blödsinn ist.
Umso mehr freu ich mich über jeden einzelnen Bericht von Dir, Matthias, und hab das Gefühl, dass Du die MS irgendwie "im Griff" hast.
Und hoffe inständig, dass das so bleibt und nie wieder ein Schub kommt.
Aber Sorgen, dass du dir Zuviel zumutest, die hab ich auch! Jedes Mal!
Genauso war Herzblatt die Ruhe und Zuversicht in Person
Sport hilft definitiv, wichtig ist allerdings schon dies auch in einem vernünftigen Gleichgewicht zu halten.
Bis jetzt hat es gepasst, seitdem toi, toi, toi kein neuer Schub.
Und was die Zukunft bringen wird, weiß es keiner.
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- runningmaus
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Re: MS: Mein Sport, Mein Spaß, Meine Sehnsüchte
ich hatte auch Zeit, den Film zu schauen,
und fand die Hauptperson auch seltsam, und überhaupt, die Art,
in der dauernd NICHT miteinander geredet wurde
Beunruhigend, wie schnell hintereinander all die Symptome bei der jungen Architektin auftraten...
Ich drück Euch die Daumen, daß Ihr weiter miteinander redet!, anders als im Film.

und fand die Hauptperson auch seltsam, und überhaupt, die Art,
in der dauernd NICHT miteinander geredet wurde
Beunruhigend, wie schnell hintereinander all die Symptome bei der jungen Architektin auftraten...
Ich drück Euch die Daumen, daß Ihr weiter miteinander redet!, anders als im Film.
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Re: MS: Mein Sport, Mein Spaß, Meine Sehnsüchte
Matthias, ich weiß nicht, ob du mein Triathlon-Album auf Facebook verfolgst. Gestern fand ich auf Facebook einen Triathleten der ersten Stunde wieder. Er hat seit 18 Jahren MS und lebt 6 Monate im Jahr auf Teneriffa. Allerdings sitzt er seit vielen Jahren im Rollstuhl.
Die Muße ist die Schwester der Freiheit.
https://sifiman.kkessler.de
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Re: MS: Mein Sport, Mein Spaß, Meine Sehnsüchte
Vielen Dankrunningmaus hat geschrieben:ich hatte auch Zeit, den Film zu schauen,
und fand die Hauptperson auch seltsam, und überhaupt, die Art,
in der dauernd NICHT miteinander geredet wurde![]()
Beunruhigend, wie schnell hintereinander all die Symptome bei der jungen Architektin auftraten...![]()
Ich drück Euch die Daumen, daß Ihr weiter miteinander redet!, anders als im Film.
Auf Herzblatt kann ich mich eh voll verlassen
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Re: MS: Mein Sport, Mein Spaß, Meine Sehnsüchte
Ich kenne Dein Triathlon-Album. Spannende Bilder, die Du da immer auskramstkeko hat geschrieben:Matthias, ich weiß nicht, ob du mein Triathlon-Album auf Facebook verfolgst. Gestern fand ich auf Facebook einen Triathleten der ersten Stunde wieder. Er hat seit 18 Jahren MS und lebt 6 Monate im Jahr auf Teneriffa. Allerdings sitzt er seit vielen Jahren im Rollstuhl.
18 Jahre MS ist schon lang. Gerade bei MS weiß man nicht, was die Zukunft bringt. es kann auch schnell schlechter werden. Nur besser wird es nie.
Insofern freue ich mich über jeden Tag, an dem man sich trotz Diagnose fit und gesund fühlen kann.
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Re: MS: Mein Sport, Mein Spaß, Meine Sehnsüchte
Vielen DankTaunusschnecke hat geschrieben:Ich drück Dir alle Daumen damit Du fit bleibst
Doppelpost:
The dämlich one
oder Ultralaufen ist einfach nur brutal
Urlaub, ausgeruht, nicht verspannt, bestens versorgt, nächster Versuch, km Ü50 zum Dritten.
Anfangs läuft es, nicht schnell (teils bewusst denke ich immer noch an die Tipps von Andy und Janjazz), Nebelschwaden auf dem Neckar, erste Sonnenstrahlen, Urlaubsstimmung.
Aber warum will ich mich dann quälen?
Ja, Ultralaufen ist irgendwann einfach nur noch herb. Toll bei entsprechender Stimmung, ohne kommt früher oder später die Sinnfrage.
Eine 20 km und eine 15er Runde beendet, jetzt wird es heiß und hart, die Rundenlängen wohlweislich kleiner zum rettenden Auto als Verpflegungsstand.
Km 40 in 4.26 Std., langsam, aber die Oberschenkel blockieren heute nicht. Zwischendurch lockere ich bewusst die Muskulatur.
Trotzdem erwischt mit jetzt der Mann mit dem glühenden Hammer
Ich darf, nicht ich muss.
Km 50 geschafft, 5.42 Std., langsam wie nie, weiter war ich aber auch noch nie im Training. Laufen ist aus, jetzt trabe ich für die Zugabe.
Letztens schrieb ich noch groß, dass Kreislauf im Training kein Thema wäre, für heute doch
Ich muss aufpassen, muskulär ginge es sogar noch ein klein bisschen, die Beine sind aber tonnenschwer, der Kopf schon lange leer .
Nach 6.30 std. und 56 km höre ich sicherheitshalber auf, auch wenn ich gerne die 60 gepackt hätte.
Beim Auto ausruhend merke ich, wie das ganze Blut langsam wieder aus den Beinen in den ganzen Körper fließt. Zusammen mit der fehlenden Kühlung war dies heute mein Limiter.
Immer wieder etwas anderes. Zumindest mit meinem bescheidenen Talent muss man schon megadämlich sein, um immer wieder zu versuchen solche Distanzen zu laufen
Ich nehme mir, wie schon so oft, vor, dies nicht mehr zu wiederholen
Trotzdem, die Ü50 ist erstmals im Training geschafft, der erste Urlaubstag war erfolgreich
Allen eine erfüllende Woche.
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Re: MS: Mein Sport, Mein Spaß, Meine Sehnsüchte
und das finde ich halt doch bedenklich, wie Du da über Deine Grenzen rauschst und ob das so förderlich ist...aber du bist wahrscheinlich so vom körpereigenen Adrenalin und Cortison gehalten...da fällt das wohl nicht weiter auf.
Ich halte das für einen Grenzgang, aber Du musst das ja rocken....
Und irgendwie klappt das ja wohl auch.
aber ich werde Dich weiter verfolgen und gucken ,wie Du das alles machst
Ich halte das für einen Grenzgang, aber Du musst das ja rocken....
Und irgendwie klappt das ja wohl auch.
aber ich werde Dich weiter verfolgen und gucken ,wie Du das alles machst
Re: MS: Mein Sport, Mein Spaß, Meine Sehnsüchte
Vielen DankTaunusschnecke hat geschrieben:und das finde ich halt doch bedenklich, wie Du da über Deine Grenzen rauschst und ob das so förderlich ist...aber du bist wahrscheinlich so vom körpereigenen Adrenalin und Cortison gehalten...da fällt das wohl nicht weiter auf.
Ich halte das für einen Grenzgang, aber Du musst das ja rocken....
Und irgendwie klappt das ja wohl auch.
aber ich werde Dich weiter verfolgen und gucken ,wie Du das alles machst
Doppelpost:
Stimmt auch, es gibt Tage, an denen ich mich freuen würde, bereits in der Off-Season zu sein.
An anderen freue ich mich dann doch noch über die Abwechslung durch die spannenden Träume. So ewig lang wird diese Zeit nicht mehr möglich sein.
One of these days
3 Tage vollkommene Sportpause liegen hinter mir. Bei lieben Freunden nahe der niederländischen Grenze gut erholt, viel unterhalten, geruht, gelesen, einfach mal alles ganz locker angehen lassen, nicht einmal an Sport oder die Firma gedacht.
Heute will ich es aber wieder wissen. Macht es Sinn weiterhin vom Taubertal zu träumen? Um meinen Begrenzer vom letzten Lauf, die blutschweren Beine, zu vermeiden, laufe ich mit neuen langen Kompressionssocken und -hose. Es ist frisch, trocken, später verhalten sonnig, FMMT Wetter
Am Neckar entlang die erste 20 km Runde läuft gut, Stimmung prächtig, brutto 2.03 Std.
Jetzt nur noch einen knappen Marathon tödliche Gedanken, lieber nur kleine Zwischenziele setzen, nächste 15 km Runde mit Brückenquerung in die andere Flussrichtung überstehen, km 30 bei 3.07 Std. , zurück zum Auto, Energie tanken, als Belohnung zusätzlich einen Schokokeks, viel trinken, Dixi steht passend in der Nähe.
Weiter, kurze, schnelle Schritte, zwischendurch immer wieder die Muskeln bewusst lockern, die Landschaft genießen, traumhaft.
Die Runden werden kleiner und flacher, knapp 4 km vor und ebenso zurück.
40 km in 4.14 Std. Marathon in 4.29, läuft deutlich besser als letzten Mittwoch.
Heute gilt: Wer schnell kann, ist eher beim Kuchen
Es wird wärmer und zäher, ist aber immer noch im kontrollierten Bereich, 50 km in 5.20 Std., 56 in 6.01., weiter sprang der alte Gaul im Training noch nie.
Prompt wird es härter, das "Tempo" sinkt auf einen 7er Schnitt, trotzdem für mich immer noch sehr gut. Nach 60 km und 6.29 Std. habe ich fertig.
Im Vergleich zu den 56 km vom letzten Mittwoch in der gleichen Zeit 4 km weiter und bei weitem nicht so fertig
Als Beweis steige ich daheim die Treppen auf den Wäscheplatz hoch und hänge erst die Wäsche ab, bevor ich dusche.
Als Schmankerl meinte später Herzblatt, als sie hörte, dass ich 60 km gelaufen bin, ich solle, nach dem Geschirrspülen aber auch noch den Bioabfall rausbringen.
Dass dazu etliche Treppenstufen zu überwinden sind, zählt nicht.
Was sind schon 60 im Vergleich zu 100?
Ist der Ruf erst ruiniert, läuft es sich gänzlich ungeniert
Allen eine erholsame Woche.
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Re: MS: Mein Sport, Mein Spaß, Meine Sehnsüchte
Letzteres mache ich sowieso, auch ohne DiagnoseFMMT hat geschrieben:Ich kenne Dein Triathlon-Album. Spannende Bilder, die Du da immer auskramstkeko hat geschrieben:Matthias, ich weiß nicht, ob du mein Triathlon-Album auf Facebook verfolgst. Gestern fand ich auf Facebook einen Triathleten der ersten Stunde wieder. Er hat seit 18 Jahren MS und lebt 6 Monate im Jahr auf Teneriffa. Allerdings sitzt er seit vielen Jahren im Rollstuhl.![]()
18 Jahre MS ist schon lang. Gerade bei MS weiß man nicht, was die Zukunft bringt. es kann auch schnell schlechter werden. Nur besser wird es nie.
Insofern freue ich mich über jeden Tag, an dem man sich trotz Diagnose fit und gesund fühlen kann.
Wenn ich meinen alten Bekannten so sehe, finde ich es immer wieder erstaunlich, zu welchen Anpassungen der Mensch fähig ist.
Die Muße ist die Schwester der Freiheit.
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Re: MS: Mein Sport, Mein Spaß, Meine Sehnsüchte
Schön gelaufen und geschriebenIst der Ruf erst ruiniert, läuft es sich gänzlich ungeniert