Thorsten hat geschrieben:Bei den Echtholzböden bin ich ja bei dir, das ist ein Luxus-Problem und ich würde das auch eher positiv sehen. Aber die Vorstellung, sein Auto jeden Tag zu brauchen und dafür jeden Tag eine halbe Stunde Lebenszeit mit der Parkplatzsuche/Extrawegen zu verschwenden, finde ich durchaus gruselig.
Wenn ich mich beklagen würde, dass ich maximal 50 m laufen müsste, wenn ich meine Garage und Stellplatz nicht hätte, dann wäre das unangemessen

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Trotzdem, ich bleibe dabei:
Für eine gute Wohnung kann / sollte man Kompromisse eingehen.
Meine Tochter ist jetzt an den Ammersee gezogen, weil sie partout nichts bezahlbares im östlichen Münchener Umkreis gefunden hat. Dafür pendelt sie jetzt jeden Tag zur Arbeit mit jeweils 30min Rad zur Bahn, dann 1 Stunde Bahn und dann noch Fußweg. Das ganze 2x am Tag.
In Berlin Hohenschönhausen, wo ich 10 Jahre gewohnt hatte (übrigens keine Traumwohnung, sondern 66qm "Platte" mit 4 Leuten), war es üblich, dass man im Umkreis von 1,5km nur mit Glück einen Parkplatz gefunden hatte, wenn man von der Arbeit kam. In Moabit, wo ich damals gearbeitet hatte, genau das gleiche. Dh für die Parkplatzsuche musste ich jedes Mal 30min Zeit einplanen.
Und jetzt kommt mir nochmal mit Mimimi Parkplatzsuche!