Re: Was denkt ihr gerade so?
Verfasst: 05 Mär 2021 07:44
Nicht wieder so kalt
Es soll wieder kalt werden....neeeeee
Es soll wieder kalt werden....neeeeee
Nee, du bist doch derjenige, der jeden Tag eine Aktivität absolviert und für den Strava hartnäckig versucht, Kudos zu sammeln.Thorsten hat geschrieben:Bin ich eigentlich der einzige, der tagsüber arbeiten muss?
Taunusschnecke hat geschrieben:Nicht wieder so kalt![]()
Es soll wieder kalt werden....neeeeee
Mittags mal länger aus dem Home-Office rauszukommen zum spazieren oder radeln tut dem Kopf auch ganz gut. Und da es zur Zeit abends keine dringenden Termine gibt, muss ich auch nicht möglichst früh mit der Arbeit fertig sein.innez hat geschrieben:Nee, du bist doch derjenige, der jeden Tag eine Aktivität absolviert und für den Strava hartnäckig versucht, Kudos zu sammeln.Thorsten hat geschrieben:Bin ich eigentlich der einzige, der tagsüber arbeiten muss?
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Meistens widerstehe ich der Aufforderung![]()
Aber ich registriere mit zunehmendem Respekt, WIE aktiv du bist!
keko hat geschrieben:Oje oje.... wenn das Spekulieren über die Hautfarbe der Kinder Rassismus ist, dann war meine liebe Mutter die Oberrassistin. Ganz zu schweigen von meinen Geschwistern. Wir haben sogar aus Spaß Wetten abgeschlossen. Naja, meine liebe Frau kommt aus einer Gegend, die nicht direkt von dem "African-American" Rassismus betroffen ist und man viele Dinge eher entspannt sieht.
Was für eine billige Show?!
HansM hat geschrieben:keko hat geschrieben:Oje oje.... wenn das Spekulieren über die Hautfarbe der Kinder Rassismus ist, dann war meine liebe Mutter die Oberrassistin. Ganz zu schweigen von meinen Geschwistern. Wir haben sogar aus Spaß Wetten abgeschlossen. Naja, meine liebe Frau kommt aus einer Gegend, die nicht direkt von dem "African-American" Rassismus betroffen ist und man viele Dinge eher entspannt sieht.
Was für eine billige Show?!du weißt schon warum
Janina im O-Ton, gerade aktuell in der ZDF Mediathek: https://www.zdf.de/kultur/aspekte/inter ... e-100.htmlcaptainbeefheart hat geschrieben:Nein, es hätte genug andere, weiße und männliche Alternativen gegeben, aber die Zeit war reif für eine schwarze Frau im Siemens Vorstand. Es war ein klares Zeichen für Diversität. Gleichzeitig war/ist Janina für den Posten qualifiziert, was ihr Track Record auch zeigt. Leider ist sie schon nach einer Runde wieder ausgeschieden. Wenn eine*r die Hintergründe kennt, zeigt das auch, wie das so ist mit Frauen im Männerdominierten Top Management deutscher Großunternehmen. SAP, Bahn etc. überall dasselbe Trauerspiel. 2021.drullse hat geschrieben:So wie Du es beschreibst, ist die Besetzung für mich schlicht nach Fähigkeit geschehen.captainbeefheart hat geschrieben:Und wie brauchen gar nicht so weit schauen: Natürlich kann der HR Vorstandsposten bei Siemens mit vielen guten Menschen besetzt werden. Die Besetzung mit Janina Kugel war aber so ein Zeichen für Diversität. Und ex post kann auch die Wirkung der Berufung von Janina besichtigt werden: Siemens hat in den 5 Jahren von Janina die Mitarbeiter-und Führungsstrukturen stärker verändert, als in den zig Jahren davor. Manchmal ist ein Zeichen eben auch was Zählbares.
Ich habe es schon mehrmals erlebt, dass das Eintreten für eine gute Sache irgendwann ins Gegenteil verkehrt, wenn man es übertreibt. Letztendlich macht man Gräben zu und gleichzeitig woanders neue auf.Cogi Tatum hat geschrieben:...
Aus der Kultursendung "Titel, Thesen, Temperamente" der ARD:
Es gibt eine starke Fokussierung auf die eigene Befindlichkeit... Ein besseres Argument, das einem gegen das eigene Gefühl geht, ...wird als Angriff genommen auf meine eigene Identität. Einen der Gründe sieht Stegemann in der Aufsplitterung der Gesellschaft nach Geschlecht, Hautfarbe und sexueller Orientierung...
...wie man eine vernünftige Diskussion führt...müssten die Meinungsmacher von morgen ja eigentlich heute an den Hochschulen erlernen. Doch durch Identitätspolitik – ganz gleich ob von rechts oder links – wird genau das verhindert.
Klick-> https://www.daserste.de/information/wis ... n-100.html
Fein.keko hat geschrieben:Ich habe es schon mehrmals erlebt, dass das Eintreten für eine gute Sache irgendwann ins Gegenteil verkehrt, wenn man es übertreibt. Letztendlich macht man Gräben zu und gleichzeitig woanders neue auf.Cogi Tatum hat geschrieben:...
Aus der Kultursendung "Titel, Thesen, Temperamente" der ARD:
Es gibt eine starke Fokussierung auf die eigene Befindlichkeit... Ein besseres Argument, das einem gegen das eigene Gefühl geht, ...wird als Angriff genommen auf meine eigene Identität. Einen der Gründe sieht Stegemann in der Aufsplitterung der Gesellschaft nach Geschlecht, Hautfarbe und sexueller Orientierung...
...wie man eine vernünftige Diskussion führt...müssten die Meinungsmacher von morgen ja eigentlich heute an den Hochschulen erlernen. Doch durch Identitätspolitik – ganz gleich ob von rechts oder links – wird genau das verhindert.
Klick-> https://www.daserste.de/information/wis ... n-100.html
Wenn man sich also für Minderheiten einsetzt oder Menschen, die halt nicht binär sind, weil diese bisher nicht gehört oder gar ausgegrenzt wurde, finde ich das absolut löblich. Man muss aber aufpassen, dass man z.B. die "alten weißen Männer" nicht vor den Kopf stößt (beispielsweise), denn diese gibt es immer noch sehr zahlreich. Ansonsten kann es ein unangenehmes Erwachen geben, so wie in den USA, wo die vielen alten weiße Männer von Trump eingesammelt wurden.
Diesen Spagat muss eine Volkspartei hinbekommen, sonst ist sie es halt nicht mehr.
Ich dachte bei meinem letzten Posting mehr an das Gendern. Das finde ich zum Teil etwas aufgesetzt und unnötig. Man könnte es auch bei "Mitarbeiter" belassen und damit meinen, dass einfach alle gemeint sind. Oder man überlässt es den Firmen selbst.captainbeefheart hat geschrieben:Fein.keko hat geschrieben:Ich habe es schon mehrmals erlebt, dass das Eintreten für eine gute Sache irgendwann ins Gegenteil verkehrt, wenn man es übertreibt. Letztendlich macht man Gräben zu und gleichzeitig woanders neue auf.Cogi Tatum hat geschrieben:...
Aus der Kultursendung "Titel, Thesen, Temperamente" der ARD:
Es gibt eine starke Fokussierung auf die eigene Befindlichkeit... Ein besseres Argument, das einem gegen das eigene Gefühl geht, ...wird als Angriff genommen auf meine eigene Identität. Einen der Gründe sieht Stegemann in der Aufsplitterung der Gesellschaft nach Geschlecht, Hautfarbe und sexueller Orientierung...
...wie man eine vernünftige Diskussion führt...müssten die Meinungsmacher von morgen ja eigentlich heute an den Hochschulen erlernen. Doch durch Identitätspolitik – ganz gleich ob von rechts oder links – wird genau das verhindert.
Klick-> https://www.daserste.de/information/wis ... n-100.html
Wenn man sich also für Minderheiten einsetzt oder Menschen, die halt nicht binär sind, weil diese bisher nicht gehört oder gar ausgegrenzt wurde, finde ich das absolut löblich. Man muss aber aufpassen, dass man z.B. die "alten weißen Männer" nicht vor den Kopf stößt (beispielsweise), denn diese gibt es immer noch sehr zahlreich. Ansonsten kann es ein unangenehmes Erwachen geben, so wie in den USA, wo die vielen alten weiße Männer von Trump eingesammelt wurden.
Diesen Spagat muss eine Volkspartei hinbekommen, sonst ist sie es halt nicht mehr.
In dem von mir verlinkten Video geht es allerdings um keine Minderheit, sondern um den Anteil Frauen in Führungspositionen. Frauen machen 50,1 Prozent der Bevölkerung aus, aber nur 8 bis 12% finden sich aktuell in Führungspositionen wider. Dabei werden sie dann auch noch schlechter bezahlt (im Schnitt aktuell um 19%).
Alte weiße Männer haben also in den vergangenen Jahrzehnten mit einer impliziten Männerquote von >90% die Frauen "vor den Kopf gestoßen". Und erzähl mir bitte keine*r, dass das Qualifikationsbedingt ist.
Ah, OK.Cogi Tatum hat geschrieben: Und nein, die niedrige Frauenquote ist nicht qualifikationsbedingt. Aber der Kinderwunsch einer Frau und die damit einhergehende Unterbrechung ihres Berufsleben wird u. a. durch weibliche Hormone und nicht durch alte weiße Männer gesteuert.