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Der EMU-Stammtisch

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drullse
Das Rennsemmel-Emu
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Beitrag von drullse »

Linus hat geschrieben:D.h. vor allem alle Einkommen gleich zu behandeln. Egal ob aus abhängig beschäftigter oder selbständiger Tätigkeit, aus Mieteinnahmen, Spekulationen, bematentâtigkeit oder was auch immer.
Jep. Das denke ich mir schon lange.

Wenn ich dann noch lese, dass Vorstände von Aktiengesellschaften von der Zahlung in die Rentenkasse ausgenommen sind, dann schwillt schon wieder so ein ganz kleines bisschen der Kamm...
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Olli
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Beitrag von Olli »

pete-131313 hat geschrieben:Ich halte die in der Bevölkerung und die von den Medien (u.a. BILD-Zeitung) vorherrschende Meinung und das Gejammer für absolut daneben.

Unser Staat gibt seit Jahrzehnten mehr aus, als er einnimmt und zwar unabhängig von demjenigen der die Regierung stellte, es waren ja auch alle mal dabei, so dass wir die Frage nach Schuldigen und Parteipolitik mal weglassen können.

Ich glaube, wir sind uns einig, dass die Schuldenmacherei nicht unbegrenzt weitergeführt werden kann (insbesondere zu Lasten unserer Kinder).

Es ist weiterhin klar, dass bei einem Ungleichgewicht von Einnahmen und Ausgaben Einnahmen erhöht und Ausgaben reduziert werden müssen, um das Schuldenmachen einzudämmen.

Was also soll die Regierung tun? Ich bitte um Vorschläge.

Ach ja. Bitte bei den Vorschlägen nicht vergessen, dass bitte nur die anderen sparen sollen (also entweder weniger kriegen oder mehr zahlen). Ein guter Vorschlag ist also Reichensteuer, weiterhin, weil wir hier keine Rentner haben, Rentenkürzung, Nicht-Triathleten-Abgabe, ...
Sparen heißt für mich im Familienhaushalt, Geld nur für Dinge ausgeben die auch gebraucht werden, Kosten vergleichen.

Im Bund wird doch nicht gespart, hat schon mal einer davon gesprochen das die eigenen Gehälter eingefroren werden (von Rentnern verlangt man das) und davon aus 15 Bundesländern 10 zu machen (das ist dann aber wieder Ländersache)
Es spricht auch keiner davon das wir Gemeinden Städte Kreise Länder Bund und EU Verwaltungen haben, nur dafür das ich hier als deutscher Wohnen und arbeiten kann, der Verwaltungsapparat ist viel zu groß, doch keiner will an seinen Platz sägen.

Wenn der Staat bereit ist zu sparen, werden es die Bürger auch sein, wenn der Staat bestechlich ist und nur zusieht wie jeder seine Taschen voll bekommt wird es der Bürger auch so tun.
Wenn der Mensch etwas Bescheidener wäre und die Bereitschaft zu Teilen da wäre, würde man auch nicht so viele Schulden haben.
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keko
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Beitrag von keko »

Olli hat geschrieben: Wenn der Staat bereit ist zu sparen, werden es die Bürger auch sein, wenn der Staat bestechlich ist und nur zusieht wie jeder seine Taschen voll bekommt wird es der Bürger auch so tun.
Also hier in BaWü wird von der Landesregierung gespart ohne Ende. Ich bin da sowieso eher realistisch: so lange die meisten meiner Nachbarn mehrere Fahrzeuge haben (idR mehr Fahrzeuge als Kinder) und diese auch täglich sinnlos nutzen, kann es so schlecht noch nicht bestellt sein.

Kritisch wird es in meinen Augen erst, wenn die Anzahl der Fahrzeuge pro Haushalt zurückgeht.
Die Muße ist die Schwester der Freiheit.
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Olli
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Beitrag von Olli »

keko hat geschrieben:
Olli hat geschrieben: Wenn der Staat bereit ist zu sparen, werden es die Bürger auch sein, wenn der Staat bestechlich ist und nur zusieht wie jeder seine Taschen voll bekommt wird es der Bürger auch so tun.
Also hier in BaWü wird von der Landesregierung gespart ohne Ende. Ich bin da sowieso eher realistisch: so lange die meisten meiner Nachbarn mehrere Fahrzeuge haben (idR mehr Fahrzeuge als Kinder) und diese auch täglich sinnlos nutzen, kann es so schlecht noch nicht bestellt sein.

Kritisch wird es in meinen Augen erst, wenn die Anzahl der Fahrzeuge pro Haushalt zurückgeht.
Wenn ich meinen stark übergewichtigen Nachbarn in seinen Geländewagen zum Brotchen holen fahren sehe, stelle ich mir auch immer die Frage wo tankt der? :laugh: wenn der rauch da hinten raus kommt, kann man noch die nicht ganz verbranten Euroscheine auf der Straße sehen. :oops:
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