graben wir den thread ma wieder aus.
also deine HS66 in allen ehren, aber mit ner modernen disk kann sie nicht mithalten, und mehr bremskraft, auch beim trockenen würd ich mir manchmal schon wünschen....und ne, ich fahr nix schwindsüchtiges, sondern japanische vollwertkost.
discs wärn auf alle fälle interessant, auch wenn drullse meint sie wärn unnötig...vor 20 jahrn hielt man auch discs am mtb für unnötig und heute haben selbst die räder im baumarkt discs dran...die vorteile überwiegen einfach und nachteile gibts praktisch keine (das gewicht lässt sich auch in konkurenzfähige bereiche drücken)
dass einige hier keinen sinn in gewichtsersparnis sehn is schön und gut, interessiert aber niemanden...warum?
weil haltbare verschleissteile die nie kaputt gehn, und rahmen die n 200kg-doppelwhopper verkraften nicht imageträchtig sind und sich damit kein geld verdienen lässt....überlegt doch mal...wieviele teile könnt ihr jemandem verkaufen wenn die ersten die ihr ihm verkauft nie kaputt gehn?!
integrierte sattelstützen....naja, von praktischem nutzen sind sie nicht praktisch(klasse wortspiel), muss man einfach so sagen, aber es sieht einfach geil aus wenn da keine hässlisch schelle dran ist und aus nem schwarzen carbonrahmen dann eben nahtlos eine genauso schwarze sattelstütze rausragt.
Viel leichter können die bikes mom. aufgrund der UCI-regeln nicht wirklich gebaut werden...jeder große hersteller hat mind. ein bike im sub 6kilo bereich im katalog stehn, also was sollte die kunden dazu bewegen ausgerechnet ein bike eines bestimmten herstellers zu kaufen?
entweder image oder optik.
die rahmen kommen größtenteils aus 3 großen firmen, sehn sich entsprechend unlackiert alle zieml. ähnl.
bei komponenten is eh einheitsbrei angesagt, und die großen hersteller haben von campa über shimpansko bis neuerdings sram gleich alle lieferenaten in ihrem programm...also womit den kunden ködern wenn nicht mit besonderer optik.
naja und mancher hersteller verbaut seltsame cnc-gefräste aluteile in ihren rahmen, wieder andere eben fixe sattelstützen.
klar, für den homo-ökonomikus is das nix, aber für die restl. 90% der bikekäufer die sich n rad kaufen dass Tour-tauglich ist, aber keine 200Watt treten können, ist das das größte.
Wenn ihr teile haben wollt die euren "ansprüchen" gerecht werden, fertigt sie halt selbst
elektronische schaltungen dürften wohl bald kommen...campa und shimano rüsten ja schon länger testfahrer aus, und campa hatte wohl auch schon eine dieses jahr bei der tour im einsatz...n shimano-typ meinte er erwarte dass in ca. 2 Jahren eine elektr. schaltung auf Dura Ace niveau auf den markt kommen würde...warten wirs ab.
beim mtb könnte die sache eher in richtung hydraulik gehn...nicht zuletzt des geringen gewichts wegen sorgte die schaltung von 5rot für ne menge aufsehn....interessantes konzept, meiner persöhnl. meinung nach n tick zu viel (16 kugellager im schaltwerk) des guten, aber wer 1500€ für ne schaltung ausgibt will sowas wahrscheinl. haben...fürs gelände wohl das bessere konzept als elektronik
@drullse...dämpfung am rennrad? abgesehn davon dass die meisten steife rahmen bevorzugen...federgabeln die rennradkompatibel sind gibts, und auch jede menge rahmen und gabeln die "besonders tolle dämpfungseigenschaften" haben sollen...specialized vertreibt ihre "Zertz" serie jetzt im 3 oder vierten jahr...pinarello baut so komische gabeln angeblich auch wegen der dämpfung....also wenn du sowas wirklich willst, und auch willst dass die forschung in dem bereich weiter geht solltest dir vielleicht ma n neues rad mit solchen technologien zu legen damit die hersteller erkennen dass es einen markt dafür gibt...wer immer nur "altes" material kauft kann nicht erwarten dass die hersteller seine wünsche respektriern
