Wenn's nicht so traurig wäre...

Der EMU-Stammtisch

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Matthias
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Re: Wenn's nicht so traurig wäre...

Beitrag von Matthias »

Linus hat geschrieben:Ich fürchte, das Problem ist struktureller Natur. Solange Sparen bestraft wird und zum Jahresende alle staatlichen Abteilungen die Haushaltsmittel verballern "müssen" um nicht für die folgenden Jahre Einbußen beim Budget hinnehmen zu müssen, werden wir wohl keinen effektiveren Umgang mit den Staatsfinanzen erleben.

O ja, das Verfahren ist mir von der Uni noch geläufig.
Keine Ahnung, ob das wirklich viel ausmacht. Ist jedenfalls mal ein konkreter Vorschlag.
Plans without goals are wishy-washy.
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Friedrichvontelramund
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Re: Wenn's nicht so traurig wäre...

Beitrag von Friedrichvontelramund »

drullse hat geschrieben:
Matthias hat geschrieben:Wo könnte denn so richtig gespart werden? Ich weiß es, ehrlich gesagt, nicht.


Ich würde mal als Erstes das Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes nehmen. Da findest Du etliche Milliarden...


Eben! Und daneben legen wir den Bericht des Bundesrechnungshofs und den Haushaltsplan....
Ich würde erst mal die Berlin - Bonn Pendelei abschaffen (ja, die gibts immer noch).
Mit einer echten Steuerreform würde man manches im Finanzbereich verschlanken können....
Den Bundestag verkleinern...
Eine echte Föderalismusreform durchziehen....es ist doch total schwachsinnig alles 17 mal vorzuhalten

Letztlich muss man jede Position hinterfragen um konkrete Ergebnisse zu haben
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drullse
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Re: Wenn's nicht so traurig wäre...

Beitrag von drullse »

friedrichvontelramund hat geschrieben:Letztlich muss man jede Position hinterfragen um konkrete Ergebnisse zu haben


Viel wichtiger als das: die rund 3.500 Lobbyisten in Berlin erstmal entsorgen, damit man dieses Hinterfragen auch in Ruhe und ergebnisoffen durchführen kann. ;)
Weiteratmen - DAS ist der Trick!!!
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Friedrichvontelramund
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Re: Wenn's nicht so traurig wäre...

Beitrag von Friedrichvontelramund »

drullse hat geschrieben:
friedrichvontelramund hat geschrieben:Letztlich muss man jede Position hinterfragen um konkrete Ergebnisse zu haben


Viel wichtiger als das: die rund 3.500 Lobbyisten in Berlin erstmal entsorgen, damit man dieses Hinterfragen auch in Ruhe und ergebnisoffen durchführen kann. ;)



:daumen
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Matthias
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Re: Wenn's nicht so traurig wäre...

Beitrag von Matthias »

Zum Thema "krasse Geldverschwendung" ein kleiner Nachtrag:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 68208.html
heise newsticker hat geschrieben:Für die kontinuierliche Softwareanpassung der Brückensysteme genehmigte man sich großzügig 24,8 Millionen Euro im Jahr. Selbst für den einfachen Abbau einer Brücke wurden 30.500 Euro veranschlagt. Für eine schon vorhandene Abrechnungssoftware setzte man eine Miete von ca. 150 Millionen pro Jahr an, die an die AGES überwiesen wurde, welche sich in letzter Minute in die Maut-Gemeinschaft eingeklagt hatte.
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