Re: 2018: London, Schottland, Asien.....Wagnerli wird 50
Verfasst: 08 Okt 2018 08:01
Ich war gestern zu nichts in der Lage. So viele Sachen sind mir durch den Kopf gegangen und habe deshalb auch sehr schlecht geschlafen.
Mir ging immer wieder durch den Kopf, wie ihr Mann Peter damit klar kommen soll.
Im Juli war seine Welt noch in Ordnung und in nur wenigen Wochen ist nichts mehr, wie es war.
Schon am Tag ihrer OP musste ich den ganzen Tag an sie denken.
Klein-Wagnerli erzählte mir, wie sie vorgehen werden und schon das war mir klar, ihr Leben wird sich stark verändern, auch wenn sie den Krebs besiegt.
Als sie da im Krankenhaus lag, wollte ich sie besuchen, dachte mir aber in diesem Zustand möchtest Du nur Deine Familie und die engsten Freunde bei Dir haben.
In den letzten zwei Wochen hatte ich immer mal wieder überlegt, sie zu fragen, wie es ihr geht, aber habe mich auch da zurückgenommen.
Ich habe da für mich eine ganz klare Vorgabe, wenn Menschen so schwer krank sind, geben sie vor, wie so laufen soll.
Wenn sie reden wollen, tun sie es.
Julia hat nichts mehr gesagt, nachdem ihr das Ausmaß bekannt war.
Sie hat auch nicht mehr geantwortet, als ich sie bat Kräfte zusammeln und ein bisschen zuzunehmen, weil ihr ein harter Kampf bevorsteht.
Mir war auch klar, wie die Chancen stehen, wenn eine Chemo nicht erfolgreich ist und der Krebs zurückkommt.
Ich kenne Julia schon seit paar Jahren.
Als sie noch beim Frankfurter Laufshop arbeitete, bin ich immer nur ihr, wenn wir was brauchten.
Julia hatte eine besondere Art mit Menschen umzugehen. Sie war Profitriathletin hat aber jeden , egal wie Dein Sportniveau war, Ernst genommen.
In erster Linie kannte ich sie aber, weil sie beim EOSC war und Klein-Wagnerli dort regelmäßig im Becken war.
Julia war ein Vorbild, wenn es um die innere Aufgeglichenheit ging.
Da sind die Erinnerungen, als sie beim "Perfekten Dinner" mitmachen wollte, weil sie den Menschen da draußen gerne andere Ernährungsvielfalt schmackhaft machen wollte.
Verdammte Scheiße, sie hat so gesund und positive gelebt und stirbt an so einer heimtükischen Krankheit.
Gestern habe ich mehrfach überlegt, ob man jetzt nicht den Kampf aufnehmen sollte, dass eine Ultraschalluntersuchung standartmäßig zur Krebsvorsorge gehört.
Da muss dringend was passieren.
Ich glaube ja nicht, wie hier alle wissen.
Es gibt also keinen Trost.
Mir ging immer wieder durch den Kopf, wie ihr Mann Peter damit klar kommen soll.
Im Juli war seine Welt noch in Ordnung und in nur wenigen Wochen ist nichts mehr, wie es war.
Schon am Tag ihrer OP musste ich den ganzen Tag an sie denken.
Klein-Wagnerli erzählte mir, wie sie vorgehen werden und schon das war mir klar, ihr Leben wird sich stark verändern, auch wenn sie den Krebs besiegt.
Als sie da im Krankenhaus lag, wollte ich sie besuchen, dachte mir aber in diesem Zustand möchtest Du nur Deine Familie und die engsten Freunde bei Dir haben.
In den letzten zwei Wochen hatte ich immer mal wieder überlegt, sie zu fragen, wie es ihr geht, aber habe mich auch da zurückgenommen.
Ich habe da für mich eine ganz klare Vorgabe, wenn Menschen so schwer krank sind, geben sie vor, wie so laufen soll.
Wenn sie reden wollen, tun sie es.
Julia hat nichts mehr gesagt, nachdem ihr das Ausmaß bekannt war.
Sie hat auch nicht mehr geantwortet, als ich sie bat Kräfte zusammeln und ein bisschen zuzunehmen, weil ihr ein harter Kampf bevorsteht.
Mir war auch klar, wie die Chancen stehen, wenn eine Chemo nicht erfolgreich ist und der Krebs zurückkommt.
Ich kenne Julia schon seit paar Jahren.
Als sie noch beim Frankfurter Laufshop arbeitete, bin ich immer nur ihr, wenn wir was brauchten.
Julia hatte eine besondere Art mit Menschen umzugehen. Sie war Profitriathletin hat aber jeden , egal wie Dein Sportniveau war, Ernst genommen.
In erster Linie kannte ich sie aber, weil sie beim EOSC war und Klein-Wagnerli dort regelmäßig im Becken war.
Julia war ein Vorbild, wenn es um die innere Aufgeglichenheit ging.
Da sind die Erinnerungen, als sie beim "Perfekten Dinner" mitmachen wollte, weil sie den Menschen da draußen gerne andere Ernährungsvielfalt schmackhaft machen wollte.
Verdammte Scheiße, sie hat so gesund und positive gelebt und stirbt an so einer heimtükischen Krankheit.
Gestern habe ich mehrfach überlegt, ob man jetzt nicht den Kampf aufnehmen sollte, dass eine Ultraschalluntersuchung standartmäßig zur Krebsvorsorge gehört.
Da muss dringend was passieren.
Ich glaube ja nicht, wie hier alle wissen.
Es gibt also keinen Trost.