Wenn Du ernstgemeinte Fragen stellst, oder einen entsprechenden Aspekt bringst, dann habe ich bisher immer, glaube ich zumindest, versucht auf einer Sachebene zu antworten oder meine entsprechenden Aspekte einzubringen. Nicht immer hat sich dadurch ein sachlicher Dialog ergeben, weil Deine Statements (auch hier: "feuchte … Träume") eher selten sachliche Argumente beinhalten.Cogi Tatum hat geschrieben: ...
Und wenn Du dann vielleicht einmal auf meine Fragen eingehst -gerne auch mit einer Grafik- und z. B. erklärst wie Du einen AfD'ler, einem verblendeten islamfeindlichen Antisemiten mit feuchten großdeutschen Träumen, die dicken Bretter näherbringst, die in der Politik zu bohren sind, dann springt vielleicht sogar noch ein Erkenntnisgewinn für mich heraus.
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Sei's drum. Ich hatte schon 2 x geschrieben, wo ich die Probleme (das "Was") sehe und die konkret angepackt werden müssten, um der AfD den Nährboden zu entziehen: Demografieproblem durch Wegzug v.a. der Jüngeren? Repräsentationsproblem Ostdeutscher in Führungspositionen in allen Systemen (dasselbe Desaster wie das bei den Frauen)? Steuereinnahmenproblem ostdeutscher Kommunen? Bildungsproblem in allen wesentlichen Ordnungssystemen (z.B. Polizei)? Partizipations- bzw. Demokratisierungsproblem? Transformationsproblem in allen wesentlichen Systemen? Usw.
Zum "Wie": Ich bin kein Politikprofi und daher masse ich mir auch nicht an, das "Wie" konkret vorschlagen zu können. Und ich weiß auch, dass das alles keine einfach zu lösenden Themen sind. Sie zu ignorieren bzw. noch schlimmer, sie schönzureden ist jedenfalls nicht zielführend. Und ebenso nicht zielführend ist, die tatsächlichen oder gefühlten "Modernisierungsverlierer" abzuwerten und lächerlich zu machen.
Ein Beispiel für das "Wie", wenn ich politische Entscheidungen treffen und Ressourcen zuordnen dürfte, wäre: Anstelle für jedes Elektroauto 9000 Euro Subvention zu bezahlen, das vor allem Menschen zu Gute kommt, die entweder zu den überdurchschnittlichen Verdiener*innen gehören, oder in den Dienstwagenbereich fallen, also in Segmente, in denen eh Geld da ist, würde ich das Geld in ein regionales Mobilitäts-Pilotprojekt z.B. in Sachsen-Anhalt investieren. Etwas innovatives, was einen konkreten Nutzen, Arbeitsplätze und vor allem Partizipationsoptionen für die Menschen bietet und worauf die Menschen vor Ort stolz sein können. Ich vermute, wenn wir solchen Gestaltungsprinzipien konsequent in allen Defizitbereichen des "normalen Lebens" folgen und die Ressourcen richtig allokieren, dann haben wir in 10 bis 20 Jahren andere Bedingungen vor Ort.
Wie gesagt, dafür gibt es Profis, die davon mehr verstehen als ich - und das ist, verdammt nochmal, auch die Aufgabe der Politik-Profis sich darum zu kümmern!