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Re: Was ich Euch unbedingt noch erzählen muß...

Verfasst: 15 Apr 2015 17:42
von Der Elch
runningmaus hat geschrieben:Das Mädel, das unserem Sanitärmann hilft, hat heute unter anderem 25kg-Estrich-Säcke hier hoch geschleppt!
:pray :pray :daumen ... (also, er auch... aber: sie halt auch! :lookaroun: )
Tja, die Gender-Tussies behaupten ja immer, das der Geschlechterunterschied nur gesellschaftlich anerzogen ist.

Re: Was ich Euch unbedingt noch erzählen muß...

Verfasst: 15 Apr 2015 19:30
von Thorsten
Wagnerli hat geschrieben:...wenn man Studentin ist, hat man um 16 Uhr schon einen Sonnenbrand. :laugh:
Dafür muss Frau Studentin aber früh aufstehen :laugh:.

Re: Was ich Euch unbedingt noch erzählen muß...

Verfasst: 15 Apr 2015 20:05
von Icey
Rückenwind ist toll :)

Was ich Euch unbedingt noch erzählen muß...

Verfasst: 16 Apr 2015 17:34
von crazy
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:lachen:

Verfasst: 16 Apr 2015 20:37
von poldi
Fürs Radfahren angenehme Entfernungen fürs laufen un-vor-stell-Bar
Und hast dich schon angemeldet crazy? :-)

Re: Was ich Euch unbedingt noch erzählen muß...

Verfasst: 16 Apr 2015 23:40
von crazy
Nee, das ist sogar mir zu hart.

Bemerkenswert finde ich nur den 100km Bambini-Lauf... :chris76

Re: Was ich Euch unbedingt noch erzählen muß...

Verfasst: 17 Apr 2015 07:19
von Wagnerli
:oops: Bambini ?? :dead

Re: Was ich Euch unbedingt noch erzählen muß...

Verfasst: 23 Apr 2015 18:20
von crema-catalana
So, heute die Kündigung abgegeben :censored Ab August mache ich dann mal was ganz anderes. Nix mehr Marketing. :smokin:
Gut: öffentlicher Dienst, Gleitzeit, 5 Tage mehr Urlaub, nix mehr Sonntags...
Naja: wenig Gehalt, 39 h Woche.
Aber wenn nicht jetzt, wann dann?! :blue

War heute aber schon komisch... Aber jetzt ist erst mal Urlaub ab Samstag. :cheer

Re: Was ich Euch unbedingt noch erzählen muß...

Verfasst: 23 Apr 2015 19:01
von Wagnerli
Das war eine gute Entscheidung. :daumen

Verfasst: 23 Apr 2015 19:08
von poldi
Großer Daumen up

Re: Was ich Euch unbedingt noch erzählen muß...

Verfasst: 05 Mai 2015 22:06
von PeterMUC
Reisen - auch Dienstreisen - sollen ja auch den Horizont erweitern.
Heute habe ich ein Erlebnis gehabt, was ich nicht für mich behalten möchte.
In einem Gespräch mit einem hohen türkischen Regierungsbeamten hier in Ankara kommen wir auf Syrien und die Fluchtlingsproblematik zu sprechen. Ich, sehr vorsichtig weil diplomatisch extrem vermintes Gelände, äußere meine Sympathier für die Türkei, die mit mehr als 1.5 Millionen Flüchtlingen bravurös einer gigantischen Aufgabe entgegen stehen.
(Wohlgemerkt, Fluchtlingszahlen, die für Deutschland unfassbar hoch erscheinen)
Die Antwort meines türkischen Gegenübers kam umgehend, ohne großes überlegen:
Wir haben kein Problem damit, die Flüchtlinge als Gäste (!) bei uns aufzuneh. Wir hoffen damit, dass wir in 10, oder auch erst 20 Jahren, dadurch viele neue Freunde haben!
....
Das ! Hat mich sehr nachdenklich gemacht .....

Re: Was ich Euch unbedingt noch erzählen muß...

Verfasst: 06 Mai 2015 08:50
von Wagnerli
PeterMUC hat geschrieben:Reisen - auch Dienstreisen - sollen ja auch den Horizont erweitern.
Heute habe ich ein Erlebnis gehabt, was ich nicht für mich behalten möchte.
In einem Gespräch mit einem hohen türkischen Regierungsbeamten hier in Ankara kommen wir auf Syrien und die Fluchtlingsproblematik zu sprechen. Ich, sehr vorsichtig weil diplomatisch extrem vermintes Gelände, äußere meine Sympathier für die Türkei, die mit mehr als 1.5 Millionen Flüchtlingen bravurös einer gigantischen Aufgabe entgegen stehen.
(Wohlgemerkt, Fluchtlingszahlen, die für Deutschland unfassbar hoch erscheinen)
Die Antwort meines türkischen Gegenübers kam umgehend, ohne großes überlegen:
Wir haben kein Problem damit, die Flüchtlinge als Gäste (!) bei uns aufzuneh. Wir hoffen damit, dass wir in 10, oder auch erst 20 Jahren, dadurch viele neue Freunde haben!
....
Das ! Hat mich sehr nachdenklich gemacht .....
:daumen

Wir haben halt ständig Angst, dass wir unseren Wohlstand verlieren könnten.
Allerdings wünschte ich mir vor allem für die Flüchtlinge aus Afrika, es gäbe Veränderungen und Stabilität im eigenen Land, damit sie sich nicht auf die gefährliche Reise begeben müssten.
Ich habe aber keine Ahnung, wie man das hinbekommen soll.
Als ich die armen Frauen und Kinder gesehen habe, die jetzt befreit worden sind und welches leid ihnen angetan wurde, bin ich wieder etwas demütiger und dankbarer hier leben zu dürfen.
Alleine schon der Gedanke, es besteht Gefahr, dass meine Töchter verschleppt und zwangsverheiratet werden könnte, würde mich zur Flucht bewegen.
Ich kann diese Menschen sehr gut verstehen.

Re: Was ich Euch unbedingt noch erzählen muß...

Verfasst: 06 Mai 2015 18:32
von Anja
Du wirst auch in Deutschland nicht nur eine Antwort hören. Und es wird auch Antworten geben, die nicht der eigenen Meinung entsprechen aber scheinbar passend sind.

Re: Was ich Euch unbedingt noch erzählen muß...

Verfasst: 07 Mai 2015 11:12
von keko
Wagnerli hat geschrieben: Allerdings wünschte ich mir vor allem für die Flüchtlinge aus Afrika, es gäbe Veränderungen und Stabilität im eigenen Land, damit sie sich nicht auf die gefährliche Reise begeben müssten.
Ich habe aber keine Ahnung, wie man das hinbekommen soll.
Ein großes Problem dabei ist, dass diese Länder extrem korrupt sind und die Politiker und die Mächtigen von diesem System, das in ihrem Land exisitiert, profitieren und es gar nicht ändern wollen. Zu allem Glück arbeiten wir auch noch mit diesen Leuten zusammen. Waffenexport ist wohl das populärste Beispiel. Wir sind also Teil des Problems. Durch meine Frau, die ja aus einem armen und korrupten Land kommt, habe ich einiges gelernt diesbezüglich. Wie mit den Spendenmillionen nach dem Erdbeben in Haiti umgegangen wurde und wird, spricht Bände. Es gibt so ein Sprichtwort, sinngemäss: willst du das echte Problem kennen, folge dem Weg des Geldes.

Re: Was ich Euch unbedingt noch erzählen muß...

Verfasst: 07 Mai 2015 13:33
von Wagnerli
keko hat geschrieben:
Wagnerli hat geschrieben: Allerdings wünschte ich mir vor allem für die Flüchtlinge aus Afrika, es gäbe Veränderungen und Stabilität im eigenen Land, damit sie sich nicht auf die gefährliche Reise begeben müssten.
Ich habe aber keine Ahnung, wie man das hinbekommen soll.
Ein großes Problem dabei ist, dass diese Länder extrem korrupt sind und die Politiker und die Mächtigen von diesem System, das in ihrem Land exisitiert, profitieren und es gar nicht ändern wollen. Zu allem Glück arbeiten wir auch noch mit diesen Leuten zusammen. Waffenexport ist wohl das populärste Beispiel. Wir sind also Teil des Problems. Durch meine Frau, die ja aus einem armen und korrupten Land kommt, habe ich einiges gelernt diesbezüglich. Wie mit den Spendenmillionen nach dem Erdbeben in Haiti umgegangen wurde und wird, spricht Bände. Es gibt so ein Sprichtwort, sinngemäss: willst du das echte Problem kennen, folge dem Weg des Geldes.
Die letzten Tage habe ich oft an Dich gedacht, wenn ich die Erdbebenbilder aus Nepal gesehen habe und mich erinnert, wie es jetzt noch auf Haiti aussieht, obwohl so viel gespendet wurde.
:(