Teufelstour 2005
Verfasst: 29 Aug 2005 13:52
Während im fernen Spanien zweit- bis drittklassige Pros eine unbedeutende Rundfahrt absolvieren, ging in Berlin gestern wieder einmal ein hochkarätiges Starterfeld auf die Piste. Materialmäßig hatten die 14 Teilnehmer alles aufgeboten: Moutainbikes mit großstolligen Schlappen, 80er Jahre Renner ohne Klickies und moderne Rennräder bis hin zum nagelneuen Canyon Tri-Bike mit 54er FSA-Zeitfahrblatt und Citec-Laufrädern (drullse mit seinem 91er Specialized Epic Allez und der grade eingefahrenen Record daher im guten Mittelfeld).
Nach der obligatorischen Einschreibkontrolle und der Vergabe der Startnummern gings los - 4 Km Einzelzeitfahren auf der Teufelsseechaussee, nahezu vollkommen flach. Heißt: vollen Hafer reintreten, Beine müssen nach 30 Sekunden brennen. Tun sie auch... Am Ende holt mich der Kollege mit dem Canyon ein (20 sec nach mir gestartet), ansonsten bin ich irgendwo vorne platziert. Zeit und Schnitt kenne ich nicht, aber meine Lunge brennt wie nach nem Mittelstreckenrennen.
15 Min später Etappe zwei: gute 600m Bergsprint. Keine Ahnung wieviel Höhenmeter, Startabstand 1 Minute und dann mit 42/19 vollen Hafer rauf. Oben dann vom Rad fallen und Lunge raushusten... Die Zeitabstände bewegen sich im Sekundenbereich, noch ist nichts entschieden! Immerhin bin ich mit Kollege Canyon wieder fast zeitgleich (in Summe).
Etappe 3 ist ein Rundstreckenrennen, einmal Krone/Havelchaussee, zunächst neutralisiert mit einer Sprintwertung, dann nach 3 Km freigegeben. Die Truppe rast los wie verrückt, ich hänge mich hinten rein, ist mir zu gefährlich. Als auf der Havelchaussee das Tempo einschläft mach ich den Jens Voigt und gehe nach vorne. Müde fahren ist das Konzept, am ersten Berg geht dann die Truppe vorbei, nach 400m fange ich an, einzusammeln. Bergwertung machen die anderen unter sich aus, ich gehe als 5. in die Abfahrt und nach der nächsten Bodenwelle wieder in Führung. Nochmal Abfahrt und den Postfenn hoch dann richtig Druck! Hinten werden die Trikots aufgemacht, mir platzt fast die Birne...
Oben angekommen sind wir wieder zu 5., kurze Verschnaufpause und auf dem anschließenden Kopfsteinpflasterparcous die nächste Attacke meinerseits - da warens nur noch 4...
Verschnaufen und die letzte kleine Rampe zum Angriff nutzen, aber ich komm nicht weg. Daraufhin Antritt aus der Canyon-Abteilung, also schnell ans Hinterrad und mitgefahren. Die anderen beiden kommen irgendwann seitlich ins Blickfeld und so gehe ich in den Wind und versuche, mit 53/13 abzuhauen. Leider reichen 48 Km/h (bei Puls 188) nicht aus und der Zielsprint geht an den Typen im Bianchi-Trikot (Reifenbreite) vor mir und einem MTBler (mit Slicks).
In der Endabrechnung bin ich dritter mit 5 Sekunden Rückstand... Fazit: ich hab momentan nicht viel drauf und kurz und schnell kann ich eh nicht, aber es hat einen Höllenspaß gemacht!!!
Nach der obligatorischen Einschreibkontrolle und der Vergabe der Startnummern gings los - 4 Km Einzelzeitfahren auf der Teufelsseechaussee, nahezu vollkommen flach. Heißt: vollen Hafer reintreten, Beine müssen nach 30 Sekunden brennen. Tun sie auch... Am Ende holt mich der Kollege mit dem Canyon ein (20 sec nach mir gestartet), ansonsten bin ich irgendwo vorne platziert. Zeit und Schnitt kenne ich nicht, aber meine Lunge brennt wie nach nem Mittelstreckenrennen.
15 Min später Etappe zwei: gute 600m Bergsprint. Keine Ahnung wieviel Höhenmeter, Startabstand 1 Minute und dann mit 42/19 vollen Hafer rauf. Oben dann vom Rad fallen und Lunge raushusten... Die Zeitabstände bewegen sich im Sekundenbereich, noch ist nichts entschieden! Immerhin bin ich mit Kollege Canyon wieder fast zeitgleich (in Summe).
Etappe 3 ist ein Rundstreckenrennen, einmal Krone/Havelchaussee, zunächst neutralisiert mit einer Sprintwertung, dann nach 3 Km freigegeben. Die Truppe rast los wie verrückt, ich hänge mich hinten rein, ist mir zu gefährlich. Als auf der Havelchaussee das Tempo einschläft mach ich den Jens Voigt und gehe nach vorne. Müde fahren ist das Konzept, am ersten Berg geht dann die Truppe vorbei, nach 400m fange ich an, einzusammeln. Bergwertung machen die anderen unter sich aus, ich gehe als 5. in die Abfahrt und nach der nächsten Bodenwelle wieder in Führung. Nochmal Abfahrt und den Postfenn hoch dann richtig Druck! Hinten werden die Trikots aufgemacht, mir platzt fast die Birne...
Oben angekommen sind wir wieder zu 5., kurze Verschnaufpause und auf dem anschließenden Kopfsteinpflasterparcous die nächste Attacke meinerseits - da warens nur noch 4...
Verschnaufen und die letzte kleine Rampe zum Angriff nutzen, aber ich komm nicht weg. Daraufhin Antritt aus der Canyon-Abteilung, also schnell ans Hinterrad und mitgefahren. Die anderen beiden kommen irgendwann seitlich ins Blickfeld und so gehe ich in den Wind und versuche, mit 53/13 abzuhauen. Leider reichen 48 Km/h (bei Puls 188) nicht aus und der Zielsprint geht an den Typen im Bianchi-Trikot (Reifenbreite) vor mir und einem MTBler (mit Slicks).
In der Endabrechnung bin ich dritter mit 5 Sekunden Rückstand... Fazit: ich hab momentan nicht viel drauf und kurz und schnell kann ich eh nicht, aber es hat einen Höllenspaß gemacht!!!