Berliner Lehrerkollegium bittet um Schulauflösung

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drullse
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Berliner Lehrerkollegium bittet um Schulauflösung

Beitrag von drullse »

Gestern im Fernsehen schon gesehen...

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archi ... 441624.asp

und

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archi ... 441613.asp finde ich auch noch gut.

Irgendein Schlaumeier wird sicher wieder kommen und was von Integration und liebhaben und sonst was faseln.

Kennt hier jemand den Film "Der Principal" mit James Belushi? Genauso und nicht anders funktioniert es.

Ich bin zutiefst beeindruckt von den Lehrern, die dort überhaupt noch arbeiten und nicht langzeitkrank sind oder sich versetzen lassen.

Ach ja, die Umfrage unten rechts spricht doch Bände oder?

"Null-Toleranz in Problemkiezen?

Ja: 93 %
Nein: 7 %"
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Linus
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Beitrag von Linus »

Die in dem Artikel beschriebenen Zustände lassen sich nur von jemandem ändern, der von den Kids als stärker angesehen wird. Und der dann aber nicht um 13:00h nach Hause geht.
Die brauchen eine ganztägige starke Hand, von 8 bis 8, und anschliessend müssen die so müde sein, dass sie nix anderes mehr machen wollen.
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drullse
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Beitrag von drullse »

Sehe ich genauso.

Aber finde mal jemanden, der das machen will. Die, die sowas können verlangen dann auch das dementsprechende Geld und da wird unser Senat immer taub.

Ich kann jede (deutsche) Familie verstehen, die von da wegzieht. Auch wenn das die Sache nur noch schlimmer macht.
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keko
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Re: Berliner Lehrerkollegium bittet um Schulauflösung

Beitrag von keko »

Es lohnt sich ja öfters mal ein Blick über den großen Teich: ein Bekannter hat mir mal erzählt, dass man große Teile in manchen Städten längst aufgegeben. Es geht nur darum, die Ghettos nicht weiter ausdehnen zu lassen. Was dann darin passiert, ist letztendlich egal.
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keko
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Beitrag von keko »

drullse hat geschrieben: Ich kann jede (deutsche) Familie verstehen, die von da wegzieht. Auch wenn das die Sache nur noch schlimmer macht.
Am besten man zieht da gar nicht hin. In gewissen Stadtteilen mit einem besonders hohen Ausländeranteil würde ich in Stuttgart auch nicht hinziehen. Ganz einfach wegen der Schulen.
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drullse
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Beitrag von drullse »

keko hat geschrieben:Am besten man zieht da gar nicht hin. In gewissen Stadtteilen mit einem besonders hohen Ausländeranteil würde ich in Stuttgart auch nicht hinziehen. Ganz einfach wegen der Schulen.
So ist es hier ja auch mittlerweile. Und da wird es in nicht allzu langer Zeit brennen. Und zwar gewaltig.
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Linus
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Beitrag von Linus »

drullse hat geschrieben:Sehe ich genauso.

Aber finde mal jemanden, der das machen will. Die, die sowas können verlangen dann auch das dementsprechende Geld und da wird unser Senat immer taub.

Ich kann jede (deutsche) Familie verstehen, die von da wegzieht. Auch wenn das die Sache nur noch schlimmer macht.
Ist doch eigentlich ganz einfach: wer randaliert, zahlt für die Schutztruppe. Das mag zwar die Kosten nicht decken, wird den Betroffenen aber schon wehtun.

Ich kann übrigens auch jede nicht-deutsche Familie verstehen die von da wegzieht, damit die Kinder eine vernünftige Ausbildung bekommen.
Wobei aus dem Artikel übrigens nicht hervorgeht ob die "deutsche Minderheit" ruhig hält weil sie anständig ist oder einfach nur weil sie Minderheit ist.
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Re: Berliner Lehrerkollegium bittet um Schulauflösung

Beitrag von vb_man »

keko hat geschrieben:Es lohnt sich ja öfters mal ein Blick über den großen Teich: ein Bekannter hat mir mal erzählt, dass man große Teile in manchen Städten längst aufgegeben. Es geht nur darum, die Ghettos nicht weiter ausdehnen zu lassen. Was dann darin passiert, ist letztendlich egal.
Das trifft z.B für Detroit zu 150% zu.

Metro Detroit makes Gotham City looks nice, das ist kein Vorurteil sondern Fakt. Dort gibt es Quatiere, da musst Du bei Rot über die Ampel fahren, sonst ist Dein Leben gefährdet.

Der Speck-Gürtel rund um Detroit gehört allerdings zu den wohlhabendsten Counties in den USA. Dort leben die Automotive Executives und in Auburn Hills (ca. 80 km von down town entfernt) haben dann so noble Firmen wie DaimlerChrysler oder Umicore ihre Zentralen.

Und glaubt jetzt ja nicht, daß ein Kind aus einer sozialen Randgruppe in downtown die Chance haben wird auf eine gute High School in Birmingham oder Ann Arbour zu gehen.
Zuletzt geändert von vb_man am 30 Mär 2006 10:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von drullse »

Linus hat geschrieben:Ist doch eigentlich ganz einfach: wer randaliert, zahlt für die Schutztruppe. Das mag zwar die Kosten nicht decken, wird den Betroffenen aber schon wehtun.
:haha:

Dann kann sich der Senat gleich ans Sozialamt wenden. Da kommt nix.
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Re: Berliner Lehrerkollegium bittet um Schulauflösung

Beitrag von keko »

vb_man hat geschrieben:
keko hat geschrieben:Es lohnt sich ja öfters mal ein Blick über den großen Teich: ein Bekannter hat mir mal erzählt, dass man große Teile in manchen Städten längst aufgegeben. Es geht nur darum, die Ghettos nicht weiter ausdehnen zu lassen. Was dann darin passiert, ist letztendlich egal.
Das trifft z.B für Detroit zu 150% zu.

Metro Detroit makes Gotham City looks nice, das ist kein Vorurteil sondern Fakt. Dort gibt es Quatiere, da musst Du bei Rot über die Ampel fahren, sonst ist Dein Leben gefährdet.

Der Speck-Gürtel rund um Detroit gehört allerdings zu den wohlhabendsten Counties in den USA. Dort leben die Automotive Executives und in Auburn Hills (ca. 80 km von down town entfernt) haben dann so noble Firmen wie DaimlerChrysler oder Umicore ihre Zentralen.

Und glaubt jetzt ja nicht, daß ein Kind aus einer sozialen Randgruppe in downtown die Chance haben wird auf eine gute High School in Birmingham oder Ann Arbour zu gehen.
Nööö, 80km sind das aber nicht.... (ich bin 7 Monate lang von Warren nach Auburn Hills gegondelt)

Aber auf alle Fälle sollte man in manchen Gegenden nicht mit der Landkarte im Wagen rechts ran fahren und jemanden nach dem Weg fragen :lol: Lenkradverriegelung beim Parken und Zentralverriegelung von innen sind auch Standard ;)
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Beitrag von HUGO »

wie wärs denn mit valium?
die pillchen schön bunt anmalen und für teuer geld den kids verkaufen...die stehn drauf und schwupsdiwups sind sie ganz zahm...hat man sie erstmal so weit bekommen sie jeden tag in der schule ne dosis intravenös verabreicht die mindestens eine woche ausreicht....oder alle samt kastrieren...wenn hunde danach zahm werden klappt das bei pubertierenden bestimmt auch
Pfingsten 2007, EmuMan 2007 an der Kroatischen Adriaküste...du willst mitmachen? Dann tus doch!!
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Beitrag von keko »

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Beitrag von Nils »

Ich bewundere jeden, der als Berufswunsch Hauptschullehrer hat...leider haben sehr wenige Menschen diesen Berufswunsch...ich möchte auf keinen Fall an einer Hauptschule Lehrer sein!
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Linus
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Beitrag von Linus »

ZDF Artikel hat geschrieben:Die CDU machte den rot-roten Senat verantwortlich.
Das kotzt mich so richtig an, dass mit solchen Themen kleinkarierte Parteipolitik gemacht wird.
Die sollen gefälligst konstruktive Lösungsvorschläge machen, oder die Klappe halten, wenn sie keine haben.
Straffällige Jugendliche Abschieben alleine kann es auch nicht sein. Verhindern, dass die straffällig werden ist besser.
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PeterMUC
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Beitrag von PeterMUC »

Linus hat geschrieben: Straffällige Jugendliche Abschieben alleine kann es auch nicht sein. Verhindern, dass die straffällig werden ist besser.
Völlig richtig !!
Das ganze wird IMHO völlig am Thema vorbei problematisiert. Wir reden hier über 12-16jährige. Da ist doch immernoch die Familie die wichtigste Sozialisierungs-Instanz ! Die Kinder (und das sind sie in dem Alter noch) leben doch nur das nach, was Ihnen die Eltern vorleben. Sanktioniert werden müssen die Eltern. Sie sind schliesslich die Hauptschuldigen, wenn es mit der Erziehung aus dem Ruder gelaufen ist, Die Kinder sehe ich da eher als Opfer (selbiges gilt auch für diese unsäglich Handy-Verbots-Debatte). Sanktioniert werden müssen aber auch die Planer/Politiker, die es zulassen, dass es einen 80%igen Ausländeranteil an Schulen gibt.
Und mal ganz ehrlich: vor 20 Jahren hat es das bei uns an den Schulen auch schon gebeben, insbesondere an den Haupt- und Sonderschulen. Nur wurde es damals nicht von den Medien und dem Internet so skandalisiert. Als Gymnasiast konnte man sich seiner Haut nicht sicher sein, wenn man mit den Sonderschülern gemeinsam an der Bushaltestelle stand. Auch bei uns auf dem Gymnasium gab es Zeiten (14-16 Jahre), wo manch Lehrer unserer Klasse (39 Schüler !!, davon 15 polnischsprechende Spät-Aussiedler) der Situation nicht gewachsen war. Aber da haben sich dann auch die Eltern engagiert, um die Situation in den Griff zu bekommen.
Du kannst aus einem dicken Schwein kein Rennpferd machen,
aber Du kannst versuchen, daraus das schnellste Schwein zu machen.
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