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"Weil er da ist!"

Verfasst: 11 Jan 2008 12:04
von drullse
sagte Edmund Hillary einst auf die Frage, warum er auf einen Berg steigt.

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0, ... 61,00.html

Re: "Weil er da ist!"

Verfasst: 11 Jan 2008 12:11
von chris76
drullse hat geschrieben:sagte Edmund Hillary einst auf die Frage, warum er auf einen Berg steigt.

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0, ... 61,00.html
"Weil er da ist!"

Mehr Begründung braucht man auch nicht um etwas ganz großes zu vollbringen. Einer der größten Pioniere und Sportler unserer Zeit, ein großer Mann!

Verfasst: 11 Jan 2008 12:21
von Anja
"Edmund Hillary betrachtete die Kommerzialisierung der Himalaya- Kletterei mit wachsender Sorge. Mit Abscheu geißelte er einen Landsmann, der im Mai 2006 einen halberfrorenen Engländer kurz vor dem Everest-Gipfel liegen ließ, um selbst den Gipfel zu erreichen. Der Engländer starb. Tugenden wie Kameradschaft seien dem Ehrgeiz der Ich-Menschen gewichen, kritisierte er."

Ein wahrlich großer ist gegangen. Möge er glücklich auf die Ziele herabsehen, die er sich in seinem Leben hart erkämpft hat.

Anja

Verfasst: 11 Jan 2008 12:38
von vb_man
Schade, wieder einer weniger, der noch wusste wie man Ethik buchstabiert.

Alles Gute, Ed ;)

Verfasst: 11 Jan 2008 13:52
von QRoo
vb_man hat geschrieben:Schade, wieder einer weniger, der noch wusste wie man Ethik buchstabiert.

Alles Gute, Ed ;)
Obwohl er Edmund hieß :censored

Re: "Weil er da ist!"

Verfasst: 11 Jan 2008 13:53
von wehaka
drullse hat geschrieben:sagte Edmund Hillary einst auf die Frage, warum er auf einen Berg steigt.

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0, ... 61,00.html
Im Prinzip ja. Allerdings war es George Mallory auf die Frage, warum er auf den Everest wolle.
Eine Zeit lang hatte ich den Spruch mal als Signatur. :)

Re: "Weil er da ist!"

Verfasst: 11 Jan 2008 14:08
von drullse
wehaka hat geschrieben:Im Prinzip ja. Allerdings war es George Mallory auf die Frage, warum er auf den Everest wolle.
Eine Zeit lang hatte ich den Spruch mal als Signatur. :)
Dann hat Hillary den Spruch übernommen. Ich habe jedenfalls mal ein Interview mit ihm gelesen, wo genau das vorkam.

Verfasst: 11 Jan 2008 17:54
von drullse

Verfasst: 11 Jan 2008 21:08
von Alter Schwede
Hab` gerade in den Nachrichten einen Kurzbericht über IHN & über die Situation am 8848 gehört.

Einer meiner Träume ist, einmal einen Blick auf 8848 zu werfen...

Aber ich glaube davon nehme ich Abstand:

60 Extremalpinisten (& Anhang!) pro Saison & 15.000 Trekker pro Jahr dort...

Da ist es im Sarek & Padjelanta einsamer und auch schön...! :ja

Verfasst: 13 Jan 2008 18:19
von Ulfila
Anja hat geschrieben:"Edmund Hillary betrachtete die Kommerzialisierung der Himalaya- Kletterei mit wachsender Sorge. Mit Abscheu geißelte er einen Landsmann, der im Mai 2006 einen halberfrorenen Engländer kurz vor dem Everest-Gipfel liegen ließ, um selbst den Gipfel zu erreichen. Der Engländer starb. Tugenden wie Kameradschaft seien dem Ehrgeiz der Ich-Menschen gewichen, kritisierte er."

Ein wahrlich großer ist gegangen. Möge er glücklich auf die Ziele herabsehen, die er sich in seinem Leben hart erkämpft hat.

Anja
Die zahlenden Kletter-Touris sind natürlich ein Problem in dieser extremen Region. So viel ich aber weiß, ist es in der sogenannten Todeszone, also auf den letzten paar hunder Höhenmetern, so gut wie unmöglich anderen zu helfen, da man selbst am Limit ist. In diesen Bereich sollte man sich wirklich begeben, wenn man sich sicher ist, nicht sich und andere zu gefährden. Jemanden mal eben Huckepack runterschleppen ist nicht drin. Andererseits sollte man wenigstens versuchen zu helfen. Nur wäre ich mit einem Urteil aus Ferne vorsichtig.

OK, bei Sir Edmund Hillary bin ich mir auch aus der Ferne sicher, dass er ein Vorbild ist. :)

Verfasst: 13 Jan 2008 20:19
von wehaka
Sehr spannend, dramatisch und absolut lesenswert fand ich "In eisige Höhen" von John Krakauer.

Verfasst: 22 Jan 2008 10:45
von wehaka
Sir Eds letzte Reise
"Er war unser Held, er brachte unserem Land Ruhm. Vor allem aber war er unser geliebter Sir Ed, für das, was er repräsentierte: Eine Entschlossenheit, alle Widerstände zu überwinden", sagte die neuseeländische Ministerpräsidentin Helen Clark.