Konsumverhalten
Moderator: Moderator
Konsumverhalten
Den Satz "alles wird teurer", "früher blieb mehr Geld am Monatsende übrig" etc. hört, liest und sagt man ja oft selbst.
Mittlerweile kam mir der Gedanke, ob man nicht einfach mittlerweile für mehr Dinge Geld ausgibt, die man früher nicht brauchte oder nicht glaube zu brauchen.
Z. B. MP3-Player - heute hat fast jedes Kind schon einen - sowas gab es früher einfach gar nicht. Genauso wie Computer, X-Box und Co, Fernseher für Kinder/Jugendliche etc.
Fallen Euch auch Dinge ein, die dafür sprechen, daß man jetzt einfach mehr Geld ausgibt und des Geld deswegen knapp ist, oder sind genausoviele Dinge weggefallen, die man heutzutage nicht mehr braucht oder eben sehr viel weniger kosten als früher - und deswegen eigentlich wieder eine "Konsum-Balance" bedeuten?
Anja
Mittlerweile kam mir der Gedanke, ob man nicht einfach mittlerweile für mehr Dinge Geld ausgibt, die man früher nicht brauchte oder nicht glaube zu brauchen.
Z. B. MP3-Player - heute hat fast jedes Kind schon einen - sowas gab es früher einfach gar nicht. Genauso wie Computer, X-Box und Co, Fernseher für Kinder/Jugendliche etc.
Fallen Euch auch Dinge ein, die dafür sprechen, daß man jetzt einfach mehr Geld ausgibt und des Geld deswegen knapp ist, oder sind genausoviele Dinge weggefallen, die man heutzutage nicht mehr braucht oder eben sehr viel weniger kosten als früher - und deswegen eigentlich wieder eine "Konsum-Balance" bedeuten?
Anja
06.05.2012 Caldera Blanca
12.10.2014 - München Marathon * 12.07.2015 - Challenge Roth * 27.09.2015 - Berlin Marathon *
25.09.2016 - Berlin Marathon * 27. - 30.11.2016 Lanzarote Running Challenge * 10.12.2016 Lanzarote Marathon * 09.07.2017 Challenge Roth
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Re: Konsumverhalten
Bei mir stimmt die Konsumbalance.Anja hat geschrieben:Den Satz "alles wird teurer", "früher blieb mehr Geld am Monatsende übrig" etc. hört, liest und sagt man ja oft selbst.
Mittlerweile kam mir der Gedanke, ob man nicht einfach mittlerweile für mehr Dinge Geld ausgibt, die man früher nicht brauchte oder nicht glaube zu brauchen.
Z. B. MP3-Player - heute hat fast jedes Kind schon einen - sowas gab es früher einfach gar nicht. Genauso wie Computer, X-Box und Co, Fernseher für Kinder/Jugendliche etc.
Fallen Euch auch Dinge ein, die dafür sprechen, daß man jetzt einfach mehr Geld ausgibt und des Geld deswegen knapp ist, oder sind genausoviele Dinge weggefallen, die man heutzutage nicht mehr braucht oder eben sehr viel weniger kosten als früher - und deswegen eigentlich wieder eine "Konsum-Balance" bedeuten?
Anja
Ich hab mir Carbonfahrräder zugelegt, dafür ess ich weniger und heize nicht.
Von meiner Auswahl an Klamotten ganz zu schweigen.
Re: Konsumverhalten
Ganz spontan fällt mir unser erster Telefunken-Farbfernseher von 1972 ein. In dem Jahr sind wir nicht in den Urlaub gefahren, damit wir uns zur Olympiade die Glotze leisten konntenAnja hat geschrieben:Den Satz "alles wird teurer", "früher blieb mehr Geld am Monatsende übrig" etc. hört, liest und sagt man ja oft selbst.
Mittlerweile kam mir der Gedanke, ob man nicht einfach mittlerweile für mehr Dinge Geld ausgibt, die man früher nicht brauchte oder nicht glaube zu brauchen.
Z. B. MP3-Player - heute hat fast jedes Kind schon einen - sowas gab es früher einfach gar nicht. Genauso wie Computer, X-Box und Co, Fernseher für Kinder/Jugendliche etc.
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Anja
Anderes Beispiel: Schuhe. Die wurden früher noch zum Schuster gebracht und waren natürlich in der Anschaffung relativ viel teurer, genauso Kleidung. Kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal beim Schuster war. Sicher 15 Jahre her, eher 20.
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Re: Konsumverhalten
Ich glaube die Einkommensunterschiede sind heute viel breiter gefächert als früher. Wer viel Geld für Schnickschnack ausgibt der nicht existenzrelevant ist und dann kein Geld mehr hat ist selbst Schuld. Die Verlockung unnötige Luxusartikel zu kaufen ist heute aber sicher größer als vor 20 Jahren. Es gibt aber eben auch jede Menge Menschen die nach Begleichung der existentiellen Kosten nichts mehr oder schon Unterdeckung auf dem Konto haben. Das liegt IMO aber nicht daran, dass alles so teuer geworden ist sondern in einigen Berufen wird einfach grottenschlecht bezahlt wird.
Außer Betrieb 
Re: Konsumverhalten
Beides. Ich sehe das grade gut an unseren Nebenkostenabrechnungen. Die Steigerungen in dem Bereich sind wirklich enorm und da hält keine Gehaltsentwicklung mehr mit. Verschärfend kommen dann die von Dir genannten miserablen Löhne dazu.triwolf hat geschrieben:Das liegt IMO aber nicht daran, dass alles so teuer geworden ist sondern in einigen Berufen wird einfach grottenschlecht bezahlt wird.
Wenn ich mein eigenes Konsumverhalten anschaue, dann stelle ich fest: ich habe früher wesentlich mehr Geld für "Kleinigkeiten" ausgegeben als jetzt, weil ich speziell bei Freizeitartikeln das Gefühl der Weihnachtsgans nicht loswerde (dazu gehören auch und grade Dinge wie das Bierchen abends, essen gehen, Kino etc.).
Größere Anschaffungen tätige ich eh nur selten, mein Material wird grundsätzlich gefahren, bis es auseinanderfällt (was bei gekaufter Qualität dann halt auch sehr lange dauert).
Weiteratmen - DAS ist der Trick!!!
Re: Konsumverhalten
Da muß man vorsichtig sein. Aus der Klasse unserer Großen (3. Klasse) gibt es einige Kinder, die tatsächlich jeden "Mist" haben, aber auch sehr viele, die gar nichts haben. Unsere 2 gehören eher zur letzten Gruppe.Anja hat geschrieben: Z. B. MP3-Player - heute hat fast jedes Kind schon einen - sowas gab es früher einfach gar nicht. Genauso wie Computer, X-Box und Co, Fernseher für Kinder/Jugendliche etc.
Die Muße ist die Schwester der Freiheit.
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Re: Konsumverhalten
Wenn die Menschen eine gewisse Finanzkompetenz entwickeln würden, dann würde es keine Überschuldung und Schuldnerberatungen geben. Durch Reizüberflutung in den Medien werden Untugenden wie Gier und Habsucht stimuliert. Konsum wird ja auch leichtgemacht und gefördert. Selbst mit Harz IV ist es kein Problem im Elektromarkt einen Flachbild-TV für 29.99 pro Monat zu erwerben.
Tugenden wie Bescheidenheit, Mäßigung oder Sparsamkeit sind ja auch ziemlich uncool.
Ist man mit 10.000 Euro im Monat 10 x glücklicher als mit 1.000 Euro? Ist Glück und Zufriedenheit wirklich eine Frage des Einkommens? Ich meine, es ist ein großer Unterschied, ob ich mir etwas leisten kann oder oder ob ich mir etwas gönnen möchte.
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Ist man mit 10.000 Euro im Monat 10 x glücklicher als mit 1.000 Euro? Ist Glück und Zufriedenheit wirklich eine Frage des Einkommens? Ich meine, es ist ein großer Unterschied, ob ich mir etwas leisten kann oder oder ob ich mir etwas gönnen möchte.
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Re: Konsumverhalten
vb_man hat geschrieben:Wenn die Menschen eine gewisse Finanzkompetenz entwickeln würden, dann würde es keine Überschuldung und Schuldnerberatungen geben. Durch Reizüberflutung in den Medien werden Untugenden wie Gier und Habsucht stimuliert. Konsum wird ja auch leichtgemacht und gefördert. Selbst mit Harz IV ist es kein Problem im Elektromarkt einen Flachbild-TV für 29.99 pro Monat zu erwerben.
Tugenden wie Bescheidenheit, Mäßigung oder Sparsamkeit sind ja auch ziemlich uncool.
Ist man mit 10.000 Euro im Monat 10 x glücklicher als mit 1.000 Euro? Ist Glück und Zufriedenheit wirklich eine Frage des Einkommens? Ich meine, es ist ein großer Unterschied, ob ich mir etwas leisten kann oder oder ob ich mir etwas gönnen möchte.
Du nimmts mir die Worte aus dem Mund.
Nichts desto trotz kenn ich genug Leute, denen 1000.- im Monat wirklich weiterhelfen würden. M.E. gibt es oftmals ein sehr großes Mißverhältnis zwischen Leistung/Verantwortung und Entlohnung.
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Re: Konsumverhalten
vb_man hat geschrieben:Ich meine, es ist ein großer Unterschied, ob ich mir etwas leisten kann oder oder ob ich mir etwas gönnen möchte.
Re: Konsumverhalten
Wenn ich meine Kasse auf links machen würde, könnte ich mir evtl. einen TDI-Raudi-Audi oder dergleichen leisten. Das macht mich aber nicht glücklicher, zufriedener oder ausgeglichener.taunusschnecke hat geschrieben:vb_man hat geschrieben:Ich meine, es ist ein großer Unterschied, ob ich mir etwas leisten kann oder oder ob ich mir etwas gönnen möchte.
Wo issen da der Unterschied?
Ich kann mir aber auch für 34.95 die Buddenbrooks Edition gönnen und 10h lang in die wunderbare Welt von Thomas Mann eintauchen.
Jetzt verstanden?
Re: Konsumverhalten
Ich verstehe das so:taunusschnecke hat geschrieben:vb_man hat geschrieben:Ich meine, es ist ein großer Unterschied, ob ich mir etwas leisten kann oder oder ob ich mir etwas gönnen möchte.Wo issen da der Unterschied?
Kohle vorhanden, Bedarf nicht unbedingt.Sokrates hat geschrieben:„Wenn ich über den Marktplatz gehe, sehe ich so viele Dinge, die ich nicht brauche”
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Re: Konsumverhalten
Sokrates hat es natürlich wesentlich schöner formuliert, aber genau das meine ichpioto hat geschrieben:Ich verstehe das so:taunusschnecke hat geschrieben:vb_man hat geschrieben:Ich meine, es ist ein großer Unterschied, ob ich mir etwas leisten kann oder oder ob ich mir etwas gönnen möchte.Wo issen da der Unterschied?
Kohle vorhanden, Bedarf nicht unbedingt.Sokrates hat geschrieben:„Wenn ich über den Marktplatz gehe, sehe ich so viele Dinge, die ich nicht brauche”
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Re: Konsumverhalten
Zweifelsfrei besser als andersrumpioto hat geschrieben:Kohle vorhanden, Bedarf nicht unbedingt.
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