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an die Elektro-Nigger-Emus
Verfasst: 10 Jan 2011 11:47
von Bigfoot
Hi Ihr Elektroniker-Emus,
Ihr dürft mir jetzt mal bei meinem Winter-Bastel-Projekt helfen.
Ich hab hier nen schicken MOSFET mit der schicken Bezeichnung IRFZ48N. Also irgend so ein Standard-Teil.
Frage 1) wenn ich das Teil auf die metallene Rückseite lege, dann ist die Pin-Belegung folgendermaßen:
Pin1 = Links = (G)ate
Pin2 = Mitte = (D)rain
Pin3 = Rechts = (S)ource = GRD
stimmt das ?
Frage 2) wenn ich das Teil wie oben beschrieben anschließe und zwischen G/S immer wechselnd im 2sek Takt 0V/5V anlege, dann bekomme ich als Widerstand zwischen D/S immer ca. 540k-Ohm und 608k-Ohm im Wechsel. Eigentlich wollte ich eher sowas wie "fast-kein-Widerstand"/"totale Sperre".
Frage 3) Alternativ wurde mir vorgeschlagen noch einen 10K-Ohm Widerstand in Reihe vor G zu schalten und einen 1M-Ohm Widerstand parallel zwischen G und S. Hilft das ggfs weiter?
Da ich kein Elektro-Nigger bin, helfen mir die Datenblätter auch wenig weiter. Vll kann mir ja einer von euch helfen.
http://www.irf.com/product-info/datashe ... rfz48n.pdf
Re: an die Elektro-Nigger-Emus
Verfasst: 10 Jan 2011 12:17
von Der Elch
Wenn du ihn auf ein metallenes Kühlblech oder Gehäuse montierst, bitte daran denken, daß die erwähnte metallene Rückseite auch elektrisch aktiv ist und leitend mit drain verbunden ist.
Re: an die Elektro-Nigger-Emus
Verfasst: 10 Jan 2011 12:24
von Realdedo
Warum so ein Hightechteil, wenn du gigantische 2 Sekunden als Schaltzeit hast?
Was soll denn überhaupt geschaltet werden?
(Wobei ich kein Elektroniker bin und MOsfet mir erst mal gar nix sagt

)
Re: an die Elektro-Nigger-Emus
Verfasst: 10 Jan 2011 12:28
von Bigfoot
Der Elch hat geschrieben:Wenn du ihn auf ein metallenes Kühlblech oder Gehäuse montierst, bitte daran denken, daß die erwähnte metallene Rückseite auch elektrisch aktiv ist und leitend mit drain verbunden ist.
Ja, daran denke ich. Hilft mir aber z.Zt nicht weiter, weil ich nicht weiß welcher Fuß (D)rain ist.
Re: an die Elektro-Nigger-Emus
Verfasst: 10 Jan 2011 12:28
von Der Elch
Bigfoot hat geschrieben:Frage 1) wenn ich das Teil auf die metallene Rückseite lege, dann ist die Pin-Belegung folgendermaßen:
Pin1 = Links = (G)ate
Pin2 = Mitte = (D)rain
Pin3 = Rechts = (S)ource = GRD
Ja, ist so. Allerdings hat source = GND erstmal nix mit dem Bauteil zu tun, sondern mit der Schaltung, in die man den FET einsetzt. Aber bei Standard-Schalter-Anwendungen (wie auch Testschaltung Fig. 10a im Datenblatt) stimmt das schon.
Bigfoot hat geschrieben:
Frage 2) wenn ich das Teil wie oben beschrieben anschließe und zwischen G/S immer wechselnd im 2sek Takt 0V/5V anlege, dann bekomme ich als Widerstand zwischen D/S immer ca. 540k-Ohm und 608k-Ohm im Wechsel. Eigentlich wollte ich eher sowas wie "fast-kein-Widerstand"/"totale Sperre".
Vll ist es ein Problem deines Widerstandsmeßgerätes. Mit'm Ohmmeter an Halbleitern kommt halt nicht immer Vernünftiges raus.
Bigfoot hat geschrieben:
Frage 3) Alternativ wurde mir vorgeschlagen noch einen 10K-Ohm Widerstand in Reihe vor G zu schalten und einen 1M-Ohm Widerstand parallel zwischen G und S. Hilft das ggfs weiter?
So ohne viel Gehirnschmalz zu investieren würde ich sagen, daß diese Maßnahme eher die Dynamik beim Umschalten verändert. In deiner beschriebenen quasistatischen Testmessung sehe ich keine Notwendigigkeit.
http://www.irf.com/product-info/datashe ... rfz48n.pdf[/quote]
Re: an die Elektro-Nigger-Emus
Verfasst: 10 Jan 2011 12:35
von labertäschle
Deine Pinbelegung ist richtig, Drain ist in der Mitte und Metallrückseite.
Welche Impedanz hat deine Spannungsquelle?
Wie schnell misst dein Ohmmeter und mit welcher Spannung?
Und was willst du überhaupt schalten?
Re: an die Elektro-Nigger-Emus
Verfasst: 10 Jan 2011 12:41
von Der Elch
Achso, noch ein Hinweis: Viele fragenzwar, was du schalten willst, ich glaube mich aber zu erinnern, daß es ein Motor war.
Dann bitte noch eine "Freilauf"-Diode parallel zum Motor einplanen. Irgend so ein Standardteil 1N4001 oder so. Und zwar so rum, daß sie normalerweise in Sperrrichtung betrieben wird und kein Strom durch die Diode fließt.
Edit: Die Beschreibung, die vorher hier für 15 Sekunden zu lesen war, war Blödsinn.
Re: an die Elektro-Nigger-Emus
Verfasst: 10 Jan 2011 12:47
von Bigfoot
labertäschle hat geschrieben:Deine Pinbelegung ist richtig, Drain ist in der Mitte und Metallrückseite.
Welche Impedanz hat deine Spannungsquelle?
k.A. 10*1,5V Mignon-Zelle ( AA) ( vorerst )
Über Spannungsregler runter geregelt auf 12V.
Letztendlich soll das Ding dann über 12V Akku aka 10 Zellen betrieben werden..
labertäschle hat geschrieben:Wie schnell misst dein Ohmmeter und mit welcher Spannung?
Ist so ein Multimeter-Ding. mit nem 9V Block. Also misst das eher ungenau. Daher habe ich auch dem Mikro-Controller gesagt, er soll nur in 2sek-Abständen an/aus machen.
labertäschle hat geschrieben:Und was willst du überhaupt schalten?
Letztlich einen Schrittmotor, getaktet über 4 Ausgänge von dem MikroController und eben 4 MOSFETs.
Re: an die Elektro-Nigger-Emus
Verfasst: 10 Jan 2011 13:10
von labertäschle
@Elch: Die Freilaufdiode hat der Mosfet laut Datenblatt schon integriert.
Solch ähnliche Experimente habe ich vor 15 Jahren mal gemacht. Mit nem popeligen Windowsprogramm direkt über den Parallelport einen Schrittmotor gesteuert. Und das nur kurzzeitig, weil nach wenigen Minuten die Mosfets zu riechen begannen...
Mit 5 Volt schaltet dein Mosfet nur einen Bruchteil dessen, was er mit 10 Volt schaltet. Des weiteren hat er fast 2 nF Gatekapazität, wenn er "schnell" schalten soll muss da eine niederohmige Ansteuerung dran.
Was für eine Impedanz haben denn die Wicklungen an deinem Schrittmotor?
Re: an die Elektro-Nigger-Emus
Verfasst: 10 Jan 2011 13:13
von Bigfoot
labertäschle hat geschrieben:
Was für eine Impedanz haben denn die Wicklungen an deinem Schrittmotor?
Wie krieg ich die raus?
Re: an die Elektro-Nigger-Emus
Verfasst: 10 Jan 2011 13:17
von Bigfoot
Bigfoot hat geschrieben:labertäschle hat geschrieben:
Was für eine Impedanz haben denn die Wicklungen an deinem Schrittmotor?
Wie krieg ich die raus?
Spule A sagt ca. 500K-Ohm mit Multimeter.
Re: an die Elektro-Nigger-Emus
Verfasst: 10 Jan 2011 13:18
von Voldi
Für mich klingt das alles irgendwie gefährlich ... Fabian, pass bloß auf das du dich nicht in die Luft sprengst

Re: an die Elektro-Nigger-Emus
Verfasst: 10 Jan 2011 13:20
von labertäschle
Bigfoot hat geschrieben:
Wie krieg ich die raus?
Hast du keine Datenblatt?
Ansonsten mit dem Ohmmeter messen. Dürfte aber in dem Bereich eher eine Schätzung werden
Was für ein Drehmoment kann er?
Ähm was? 500 k Ohm? Ich glaub dein Multimeter ist kaputt. Da müsste man schon einige Meter Draht aufwickeln
Hier ist auf Seite 5 eine einfache Ansteuerschaltung.
Re: an die Elektro-Nigger-Emus
Verfasst: 10 Jan 2011 14:13
von Nils
Endlich mal nen Fred, wo ich nix verstehe...

Re: an die Elektro-Nigger-Emus
Verfasst: 10 Jan 2011 14:52
von crazy
Also schein mein verschicktes Dingen wenigstens rudimentär zu funktionieren.
