Wie ich das sehe:
klar, wenn jemand akut Hilfe braucht ("200 kg liegen auf der Straße"), da versucht man zu helfen.Wegschauen - na ja, man könnte ja auch selbst mal Hilfe brauchen.
Schlechtes Gewissen? Wenn Du im Vorfeld eine konkrete, realistische Möglichkeit gesehen hättest, was zu tun, hättest Du es bestimmt auch getan. War aber wohl nicht, alles was man tun könnte wäre anzeigen, und da ist die Hemmschwelle bei Normalos ja schon einigermaßen hoch. Jede andere sinnvolle Hilfe könnte massive rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Ansonsten können wir uns nicht alles Leid der Welt, auch nicht alles Leid unseres Umfeldes auf uns laden. Klingt hart, scheint mir aber realistisch.
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Moderator: Moderator
Ich denk mal Du könntest mit Deinem Nachbarn ja auch recht gut leben, wenn er sich "normal" verhalten würde - also so, daß Deine Kinder keine Angst haben müßten oder alle belästigt würden.
Sollte das auf eine psychische Erkrankung zurückgehen, könnte man da ja auch mal eine Therapie in Erwägung ziehen. Es gibt ja zum Glück noch Dinge zwischen "Gestörtes Verhalten Ertragen" und "Tod (wünschen)/weg wünschen".
Ich kann nachvollziehen, daß ihr jetzt Eure Ruhe genießt, ich kann nicht nachvollziehen, daß alle außer Deiner Frau weggeschaut haben und ich wünsche Euch allen, daß er Euch erst wieder mit seiner Anwesenheit erfreut, wenn sich das Verhalten des Mannes geordnet hat.
Anja
Sollte das auf eine psychische Erkrankung zurückgehen, könnte man da ja auch mal eine Therapie in Erwägung ziehen. Es gibt ja zum Glück noch Dinge zwischen "Gestörtes Verhalten Ertragen" und "Tod (wünschen)/weg wünschen".
Ich kann nachvollziehen, daß ihr jetzt Eure Ruhe genießt, ich kann nicht nachvollziehen, daß alle außer Deiner Frau weggeschaut haben und ich wünsche Euch allen, daß er Euch erst wieder mit seiner Anwesenheit erfreut, wenn sich das Verhalten des Mannes geordnet hat.
Anja
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Anja hat geschrieben:Ich denk mal Du könntest mit Deinem Nachbarn ja auch recht gut leben, wenn er sich "normal" verhalten würde - also so, daß Deine Kinder keine Angst haben müßten oder alle belästigt würden.
Sollte das auf eine psychische Erkrankung zurückgehen, könnte man da ja auch mal eine Therapie in Erwägung ziehen. Es gibt ja zum Glück noch Dinge zwischen "Gestörtes Verhalten Ertragen" und "Tod (wünschen)/weg wünschen".
Ich kann nachvollziehen, daß ihr jetzt Eure Ruhe genießt, ich kann nicht nachvollziehen, daß alle außer Deiner Frau weggeschaut haben und ich wünsche Euch allen, daß er Euch erst wieder mit seiner Anwesenheit erfreut, wenn sich das Verhalten des Mannes geordnet hat.
Anja
Es scheint sich niemand um seine psychische Anomalie gekümmert haben. Die Nachbarn können das schlecht. Das muß ja aus eigenen Reihen kommen. Natürlich hätte ich sofort ragiert und erst einmal den Krankenwagen gerufen. Ich verstehe das Verhalten der Nachbarn auch nicht..außer daß die alten Leute Angst vor ihm hatten. Immerhin wohnen die schon alle viel länger hier als wir. Es war aber nicht zu übersehen, scheinbar, und so wie meine Frau es mir erzählt hat, und wie man Blutflecken auf dem Bürgersteig noc heute erkennen kann, daß da viel Blut floß und daß er sich nicht in Unterhose auf dem Bürgersteig der Sonne hingegeben hat.
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