Auf Slowtwitch diskutieren amerik. Triatleten über Politik

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wehaka
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Beitrag von wehaka »

Anja hat geschrieben:Damals hatten die meisten Kinder aber wohl nachmittags mehr Zeit für den Heimweg, weil nicht gleich der nächste Programmpunkt anstand...

Tacis´ Kinder haben anscheinend genug Zeit für den Heimweg. :laugh:
Und wer bestimmt das "Programm"?

Anja hat geschrieben:... und man mußte nicht die große Angst haben, daß den Kindern auf dem Heimweg Drogen angeboten werden oder sie einem Kinderschänder in die Finger geraten.

Das gibt´s, aber muss man wirklich "große Angst" haben? Überall? Ist das nicht eher Panikmache?
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Anja
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Beitrag von Anja »

wehaka hat geschrieben:s gibt´s, aber muss man wirklich "große Angst" haben? Überall? Ist das nicht eher Panikmache?


OT: wenn man sich auf mehrere Teil-Postings beziehen will ist das System mit der Sperrung doof.

Das Programm bestimmen wohl häufig die engagierten Eltern: Sportvereine, Musikunterricht, Nachhilfe - da kommt es wohl wirklich oft darauf an, daß keine Stunde vertrödelt wird.

Ich glaube ich hätte Angst als Mutter. Lieber würde ich meine Kinder ständig fahren, als daß irgendwann genau meinem Kind was passiert. Den Kindern zu predigen von fremden Männern nichts anzunehmen und bei niemandem ins Auto einzusteigen reicht glaube ich heutzutage nicht mehr aus.

Anja
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wehaka
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Beitrag von wehaka »

Anja hat geschrieben:OT: wenn man sich auf mehrere Teil-Postings beziehen will ist das System mit der Sperrung doof.

Da nicht jeder in der Lage war, das System vernünftig zu bedienen, finde ich es ok so. ;)

Anja hat geschrieben:Das Programm bestimmen wohl häufig die engagierten Eltern: Sportvereine, Musikunterricht, Nachhilfe - da kommt es wohl wirklich oft darauf an, daß keine Stunde vertrödelt wird.

Alles notwendig und sinnvoll? Ich war früher auch in Sportvereinen und hatte (eine Zeit lang) Musikunterricht. Trotzdem war mein Tag nicht verplant.

Anja hat geschrieben:Ich glaube ich hätte Angst als Mutter. Lieber würde ich meine Kinder ständig fahren, als daß irgendwann genau meinem Kind was passiert. Den Kindern zu predigen von fremden Männern nichts anzunehmen und bei niemandem ins Auto einzusteigen reicht glaube ich heutzutage nicht mehr aus.

Hast du Kinder? Glaubst du, du kannst sie vor allem beschützen? Glaubst du, dass du es versuchen müsstest?
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Anja
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Beitrag von Anja »

wehaka hat geschrieben:st du Kinder? Glaubst du, du kannst sie vor allem beschützen? Glaubst du, dass du es versuchen müsstest?


Ich hab aktuell nur beruflich Kinder - das ist ein guter Vorgeschmack.

Ich vermute, daß ich auch eigene nicht vor allem beschützen könnte, vor den schlimmsten Dinge würde ich sie jedoch gerne beschützen und ich bin überzeugt, daß ich es zumindest versuchen müßte.

Du hast meines Wissen auch keine Kinder. Versuch Dich aber mal in die Situation zu versetzen: Du hast welche und eines davon wird mißbraucht oder schlimmeres. Würdest Du nicht überlegen, ob Du es nicht hättest verhindern können?

Anja
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wehaka
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Beitrag von wehaka »

Anja hat geschrieben:Du hast meines Wissen auch keine Kinder. Versuch Dich aber mal in die Situation zu versetzen: Du hast welche und eines davon wird mißbraucht oder schlimmeres. Würdest Du nicht überlegen, ob Du es nicht hättest verhindern können?


Ich habe eine Tochter. Hinterher überlegt man immer, was man hätte besser machen können/sollen. Die Frage ist, ob man mit so einer worst-case-Mentalität durch´s Leben gehen möchte.
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Anja
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Beitrag von Anja »

wehaka hat geschrieben:Ich habe eine Tochter. Hinterher überlegt man immer, was man hätte besser machen können/sollen. Die Frage ist, ob man mit so einer worst-case-Mentalität durch´s Leben gehen möchte.


Ok, sorry, das wußte ich nicht. Gut, dann fällt es Dir sicher leichter, Dir das vorzustellen.

Ich denke es ist eine unglaubliche Gradwanderung zwischen (angebrachter) Vorsicht und (ungesunder) worst-case-Mentalität. Ich weiß nicht, wie ich letztendlich handeln würde, wenn ich in der Situation wäre, meine eigenen Kinder beschützen und vor Unheil bewahren zu müssen. Ich weiß jedoch mit großer Sicherheit, daß ich es mir nie verzeihen würde, wenn ich als Mutter Gefahren übersehen würde und ein Unglück geschehen würde, das ich auch hätte verhindern können.

Anja
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pete-131313
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Beitrag von pete-131313 »

wehaka hat geschrieben:Ich habe eine Tochter. Hinterher überlegt man immer, was man hätte besser machen können/sollen.


Wie meinst du denn das jetzt? Hättst du lieber einen Sohn?
Die richtig geilen Räder findest du ganz vorn und ganz hinten im Starterfeld.
(Thomas Hellriegel)
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Olli
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Beitrag von Olli »

Anja hat geschrieben:Ok, sorry, das wußte ich nicht. Gut, dann fällt es Dir sicher leichter, Dir das vorzustellen.

Ich denke es ist eine unglaubliche Gradwanderung zwischen (angebrachter) Vorsicht und (ungesunder) worst-case-Mentalität. Ich weiß nicht, wie ich letztendlich handeln würde, wenn ich in der Situation wäre, meine eigenen Kinder beschützen und vor Unheil bewahren zu müssen. Ich weiß jedoch mit großer Sicherheit, daß ich es mir nie verzeihen würde, wenn ich als Mutter Gefahren übersehen würde und ein Unglück geschehen würde, das ich auch hätte verhindern können.

Anja



Hallo Anja
Das zu entscheiden ob das Kind alt genug für dieses oder jenes ist,. Stellt sich als Elternteil immer wieder.
z.B. kann das Kind raus gehen, in den Garten oder eine Freundin die 100m weg wohnt besuchen, alleine zum Schulbus gehen, 6km alleine von der Schule mit dem Rad fahren, abends am WE beim Herbstfeuer bis 22.00Uhr bleiben, das sind immer Entscheidungen die in jedem Alter zu treffen sind, manchmal hat man auch angst und fragt sich kann sie das schon, was kann alles passieren, wenn sie dann nicht pünktlich zu Hause ist wird man unruhig, telefonier ruft an freut sich das alles geklappt hat, wichtig ist meiner Meinung nach, das man sich viel mit seinem Kind beschäftig, z.b. wie meine Tochter noch kleiner war erlaubte ich Ihr zu Ihrer Freundin alleine mit dem Rad zu fahren, meine Frau war total unruhig, ich sagte Ihr "ich bin mit Ihr schon viel Rad gefahren und habe sie auch schon beobachtet wie sie alleine sich verhält, das war immer in Ordnung" man muss altersgerecht auch mal das Kind loslassen sonst werden sie nie selbständig und bleiben immer unsicher.
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keko
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Beitrag von keko »

Anja hat geschrieben:Ich weiß jedoch mit großer Sicherheit, daß ich es mir nie verzeihen würde, wenn ich als Mutter Gefahren übersehen würde und ein Unglück geschehen würde, das ich auch hätte verhindern können.


Alle Gefahren kann man nie ausschliessen. Wenn du das versuchst, wirst du irre. Wenn dir ein Flugzeug ins Haus stürzt, kannst du auch nichts machen. Man muss ständig einen Mittelweg finden, zwischen Schutz und Vorbereitung für´s Leben.
Die Muße ist die Schwester der Freiheit.
https://sifiman.kkessler.de
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Newbie
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Beitrag von Newbie »

vieles hängt von der Einstellung ab - wenn ich ständig Angst hätte, mir (oder anderen) könnte was passieren wäre es für mich ein riesen Stress, nachts im Dunkeln alleine laufen zu gehen.

klar kann immer was passieren - jedem von uns - ein gesundes Misstrauen, gesunde Vorsicht, aber nicht übertriebene Panikmache.
Im Gedenken an Rita: Be Crazy. Be Stupid. Be Silly. Be Weird. Be Whatever. Because life is too short to be anything but happy!
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Ulfila
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Beitrag von Ulfila »

wehaka hat geschrieben:s gibt´s, aber muss man wirklich "große Angst" haben? Überall? Ist das nicht eher Panikmache?


Ist es, zumindest was die Kinderschänder betrifft. 99% von Kindesmissbrauch findet im Familien- oder Bekanntenkreis statt, hat also nichts mit Heimwegen zu tun. Und die Fälle von Kindestötunen durch Sexualstraftäter ist seit den 70er Jahren stark zurückgegangen. Nur heute findet jeder Fall ein ganz anderes mediales Echo. Klar, jeder Einzelfall ist schrecklich und einer zu viel, aber immer nur daran zu denken, wenn das Kind ein paar Minuten zu spät dran ist, das kann es auch nicht sein. Ein anderer Skandal ist es, dass es im Straßenverkehr hunderte tote Kinder gibt, ohne dass dies einmal die Schlagzeilen beherrscht.

Ich denke, dass es sehr wichtig, dass Eltern ihre Kinder loslassen können, natürlich alterabhängig. Ich glaube, ich durfte als Kind sehr viel und ich weiß gar nicht, ob ich das als Vater so könnte. Aber es ist besser so. Ich habe einmal geträumt, meinem Bruder wäre was schlimmes passiert. Das war heftig. Aber da ist mir dann aufgegangen, was für Sorgen sich wohl Eltern zum Teil machen.

Es gab einen polnischen Kinderarzt (Korzcack), Anja wird ihn wohl kennen, der hat dieses Loslassen-Können extrem formuliert. Er nannte es das Recht des Kindes auf den eigenen Tod. Klingt jetzt sehr heftig, meint aber genau, dass man Kinder nicht für ewig vor allem beschützen kann.

Übrigens, sind Emus nicht Nestflüchter? :)
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Jeder Mensch ist ein Emu. (Ulfila)
MöMö
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Beitrag von MöMö »

Linus hat geschrieben:Sie trägt ja auch schon erste Früchte: Personalabteilungen sprechen bereits von einer nie dagewesenen schieren Flut von Bewerbungen, und auch die Arbeitsämter (oder wie heißen die jetzt) verzeichnen eine gestiegene Motivation bei der Jobsuche.
450 Bewerbungen auf eine Anzeige sind mein Rekord, von dem man mir beim letzten Vorstellungsgespräch erzählte ....
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Beitrag von MöMö »

Olli hat geschrieben:Ich war nicht wählen, man sag ja immer damit macht man die Partei stark die man nicht will, aber für mich war bei der Wahl keine Partei dabei die ich unterstützen möchte.
Super Lösung ... :cry: :cry:
Man wählt zwar immer zwischen verschieden großen Übeln, aber wenn Nichtwählen die (braue und rote) Scheiße vergrößert, ist Wählen IMHO doch besser.
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keko
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Beitrag von keko »

Eisenmann hat geschrieben:r Lösung ... :cry: :cry:
Man wählt zwar immer zwischen verschieden großen Übeln, aber wenn Nichtwählen die (braue und rote) Scheiße vergrößert, ist Wählen IMHO doch besser.


Also wählen geh ich immer. Ob CDU oder SPD ist Geschmacksfrage. Genauso wie FDP oder Grün.

PDS ist ziemlich daneben, die Nazis jenseits von Gut und Böse.
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Beitrag von think-or-thwim »

keko hat geschrieben:Also wählen geh ich immer. Ob CDU oder SPD ist Geschmacksfrage. Genauso wie FDP oder Grün.

PDS ist ziemlich daneben, die Nazis jenseits von Gut und Böse.


ich denke auch man MUSS wählen, und wenn es nur darum geht, die Nazis nicht hochkommen zu lassen
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