Politiker SIND Verbrecher

Der EMU-Stammtisch

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drullse
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Politiker SIND Verbrecher

Beitrag von drullse »

Alle.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 32,00.html

Es erstaunt mich immer wieder, denke ich doch sonst "Schlimmer kanns nicht werden" aber dann kommt der nächste Artikel und es wird schlimmer.

Ich sehe Deutschland mittlerweile nicht mehr als Land an, in dem man lebt, weil es hier so viel besser ist als anderswo. Noch darf ich zwar meine Meinung sagen - aber ich bin davon überzeugt, das wird nicht mehr lange so sein.

Und die breite tumbe Masse wabert fleißig mit...
Weiteratmen - DAS ist der Trick!!!
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meggele
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Beitrag von meggele »

Boah, es wird einfach immer dreister.

Und ich frag mich schon lange, warum es das BVG eigentlich noch gibt. Sie ignorieren dessen Entscheidungen ja eh :( Vielleicht sollten die sich irgendwie die GSG9 unterstellen. Anders wird das ja nichts.
Es endet immer gleich.
vb_man
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Beitrag von vb_man »

IMHO sind Politiker eigentlich unterbezahlt. Jeder mittelmäßige Manager verdient in der Industrie mehr als im Bundestag. Daher ist für Menschen mit Verstand und Gestaltungswillen die Politik auch nur bedingt ein Betätigungsfeld. Entsprechend ist die Qualität der Qualifikation unserer Volksvertreter.
Machen wir uns nichts vor, wir haben die Politiker, die wir verdienen ;)
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meggele
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Beitrag von meggele »

vb_man hat geschrieben:IMHO sind Politiker eigentlich unterbezahlt.
Ja, alte Forderung: Diäten rauf, Pensionen runter.
vb_man hat geschrieben:Machen wir uns nichts vor, wir haben die Politiker, die wir verdienen ;)
Aber müssen es dann gleich so viele sein?
Es endet immer gleich.
tobi_nb
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Beitrag von tobi_nb »

@vb-man

ich sehe einen gravierenden unterschied zwischen dem sinn eines politikers und dem eines managers.

einem manager verkaufe ich "meine" arbeitskraft. und einen politiker wähle ich, damit er "meine" interessen vertritt.

für mich bedeutet dies, ich gebe dem manager "mein" geld (in form von manpower), damit er für mich den größtmöglichen profit erwirtschaftet. da jeder manager aber ein schwein ist, und den profit lieber für sich behält, und ich allein keine möglichkeiten habe, mich dagegen zu wehren, wähle ich (und viele andere) jemanden, der meine interessen vertritt, und dem manager einhalt gebietet. dem, der sich zur wahl stellt, muß bewußt sein, dass ich ihn wähle, und nicht kaufe. dementsprechend kann er auch kein geld erwarten.

das gilt für bertriebsräte, gewerkschaften und eben für die regierung. die habe ich gewählt (und nicht gekauft) damit diese meine interessenen im großen vertritt, und einfluß auf dinge nimmt, die ich allein nicht beeinflussen kann.

wie gesagt, eine regierung besteht aus gewählten (nicht gekauften) volksvertretern. das sollte jedem politiker bewußt sein, denn schließlich wird niemand gezwungen, sich zur wahl zu stellen.

soviel zur theorie. die praxis nennt sich deutschland.
"ES LEBE DIE SCHEINHEILIGKEIT"
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kaiseravb
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Beitrag von kaiseravb »

tobi_nb hat geschrieben: für mich bedeutet dies, ich gebe dem manager "mein" geld (in form von manpower), damit er für mich den größtmöglichen profit erwirtschaftet.
Nein, da der Manager nicht Dein Angestellter ist. In diesem Fall kaufst Du nicht, Du "wirst gekauft". Die im Unternehmen gewählte Interessenvertretung ist deswegen vorgesehen, um die Auswirkungen der daraus folgende Abhängigkeit zu mildern. (Ob das so wies bei uns ist gut ist und klappt, steht jetzt auf nem anderen Blatt ;) )

Die Aussage, dass die Regierung (Betriebsräte....) im weitesten Sinne tun müssen, was der Wähler will, nicht andersrum, unterschreib ich allerdings.

Nun, zur harten Realität spricht Brecht:
"Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?"
"Das geht schon" bedeutet:
a) irgendwas ist gleich kaputt
b) irgendwer ist gleich mittel- bis schwer verletzt
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Linus
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Beitrag von Linus »

meggele hat geschrieben:
vb_man hat geschrieben:IMHO sind Politiker eigentlich unterbezahlt.
Ja, alte Forderung: Diäten rauf, Pensionen runter.
vb_man hat geschrieben:Machen wir uns nichts vor, wir haben die Politiker, die wir verdienen ;)
Aber müssen es dann gleich so viele sein?
Tja, für wen ist die Politik finanziell lukrativ? Für diejenigen, die es sonst zu nicht allzuviel bringen.
Erwartet wird aber der engagierte, motivierte, koöpetente und moralisch einwandfreie Politiker.

Das passt irgendwie nicht zusammen, drum die sog. Politikverdrossenheit. Eigentlich nur die Enttäuschung, daß es nicht genug Deppen gibt, die sich unter Wert verkaufen.
Ich kann Leute, die mich ernst nehmen, einfach nicht ernst nehmen,
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Flow
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Beitrag von Flow »

Vielleicht sollten Politiker nach Leistung bezahlt werden ...

Vom Souverän evaluiert ...
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Linus
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Beitrag von Linus »

Flow hat geschrieben:Vielleicht sollten Politiker nach Leistung bezahlt werden ...

Vom Souverän evaluiert ...
Das Problem ist, Politiker-Leistung weitgehend objektiv zu messen.
Ich kann Leute, die mich ernst nehmen, einfach nicht ernst nehmen,
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