Nix wird sich ändern, weil...
Moderator: Moderator
Nix wird sich ändern, weil...
In der neuen "Tour" ist eine Umfrage drin:
"Machen Shooting-Stars wie Schumacher, Burghardt, Gerdemann und Fothen wieder Lust auf Radsport im TV?"
Ja, ich schaue die Übertragungen wieder gerne an: 88%
Nein, bei dem Doping-Chaos habe ich keine Lust mehr: 12%
-----------------
Wenn wir mal annehmen, wir lebten in einer Demokratie (manch einer behauptet das ja immer noch), dann ist das eine deutliche Mehrheitsentscheidung FÜR das System wie es jetzt läuft. Und das von denen, die sich mit der Materie eher mehr als weniger beschäftigen.
"Machen Shooting-Stars wie Schumacher, Burghardt, Gerdemann und Fothen wieder Lust auf Radsport im TV?"
Ja, ich schaue die Übertragungen wieder gerne an: 88%
Nein, bei dem Doping-Chaos habe ich keine Lust mehr: 12%
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Wenn wir mal annehmen, wir lebten in einer Demokratie (manch einer behauptet das ja immer noch), dann ist das eine deutliche Mehrheitsentscheidung FÜR das System wie es jetzt läuft. Und das von denen, die sich mit der Materie eher mehr als weniger beschäftigen.
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Ich glaube, daß die Zahlen, wenn auch nicht in dieser Deutlichkeit, da ja nur Radfans gefragt worden sind, in die "richtige" Richtung gehen.Matthias hat geschrieben:Naja, ich hätte mit "Nein" gestimmt, aber ich habe die Umfrage noch nicht einmal gesehen, weil ich die ganzen Starschnitt-Seiten sowieso immer überblättere. Insofern ist die Umfrage vielleicht (hoffentlich) nicht wirklich repräsentativ.
Die meißten Zuschauer wollen spannende Spiele und Wettkämpfe sehen.
Man gibt sich bei Enthüllungen zwar schockiert und überrascht, aber im Grunde ist es den TV-Sportkonsumenten scheißegal, auf welche Weise die Leistung abgeliefert wird, Hauptsache Deutschland macht viele Goldmedaillen.
Ich bin locker.vb_man hat geschrieben:Mach Dich mal locker.
Die TV-Übertragungen von ARD & ZDF haben eine ganz andere Reichweite als die Tour.
Die Tour wird in der Regel von "typischen" Radsportfreunden gelesen; die Herren mit Teletubbie-Trikot in XXXL
Ich hätte erwartet, dass der gemeine TV-Glotzer weiter guckt und das Thema zwar wahrnimmt aber mehr auch nicht. Die Radsportfans hätte ich anders eingeschätzt.
Ich sehe das auch nicht verbittert - soll jeder machen wie er will. Die Schlußfolgerung für mich ist aber eben dass sich nix ändern wird.
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- DragAttack
- Hell on High(w)heels-Emu
- Beiträge: 3855
- Registriert: 27 Nov 2004 12:00
- Wohnort: Fhain
Man stelle sich vor, die verantwortlichen würden ihre Hausaufgaben machen, die Dopingsünder in Deutschland überführt - und eine saubere Deutsche Mannschaft würde ohne Medallie aus Peking zurückkehren.kletti hat geschrieben: im Grunde ist es den TV-Sportkonsumenten scheißegal, auf welche Weise die Leistung abgeliefert wird, Hauptsache Deutschland macht viele Goldmedaillen.
Glaubt ihr im ernst, dass es in nennenswerter Anzahl lobende Stimmen zum erfolgreichen Anti-Dopingkampf gäbe?
Gruß Torsten
Greift nur hinein ins volle Menschenleben!
Ein jeder lebt's, nicht vielen ist's bekannt.
In memorem:

Ein jeder lebt's, nicht vielen ist's bekannt.
In memorem:

Nein, Du hast natürlich Recht. Es ist halt ein schöner Traum, dass andere Dinge wichtiger genommen werden, als Medaillen.DragAttack hat geschrieben:Man stelle sich vor, die verantwortlichen würden ihre Hausaufgaben machen, die Dopingsünder in Deutschland überführt - und eine saubere Deutsche Mannschaft würde ohne Medallie aus Peking zurückkehren.kletti hat geschrieben: im Grunde ist es den TV-Sportkonsumenten scheißegal, auf welche Weise die Leistung abgeliefert wird, Hauptsache Deutschland macht viele Goldmedaillen.
Glaubt ihr im ernst, dass es in nennenswerter Anzahl lobende Stimmen zum erfolgreichen Anti-Dopingkampf gäbe?
Gruß Torsten
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- Kampa
- 1. Half-Eiermann Emu
- Beiträge: 13316
- Registriert: 04 Okt 2006 09:34
- Wohnort: Hopfen- und Traubenzentrum am Taunus
natürlich wird sich nix ändern - seh ich ganz genauso-
Es ist egal, ob Umfragen gemacht werden, Dopingkontrollen verschärft werden, eidesstattliche Erklärungen verlangt werden usw...
Wollte man wirklich etwas verändern, muß sich in der "Denke" was verändern.
Wie heißt es doch so schön :"Wir leben in einer leistungsorientierten Gesellschaft" - was zählt sind allein Ergebnisse. Daran wird "Mann" und "Frau", daran wird ein Unternehmen, daran wird ein Staat, daran wird eine Institution, etc... gemessen.
Problematisch ist dabei das "Messen" von Moral / Unmoral von Sozialem Engagement, naja von all diesen Dingen für die man in der Regel von Arschlöchern nicht mehr als nen feuchten Händedruck, von den Menschen aber denen man vll. beigestanden hat ein Lächeln empfängt.
Beim Sport ist das nichts anderes und ich kann mir nicht vorstellen, dass es ausgerechnet hier zu einem "Umdenken" kommt.
Irgendjemand oder auch mehrere schrieben bereits, dass ihn der Hochleistungssport nicht mehr interessiert - bei mir ist es mittlerweile genauso. Das kam nicht von heute auf morgen, es fing schon an, dass ich seit Ben Johnson und Birgit Dressel kaum mehr Leichtathletik schaue.
Olympische Sommerspiele ätzen mich aufgrund des ganzen Medienzirkusses nur noch an. Und die letzten Winterspiele in Turin haben mir auch den Wintersport verdorben.
Die Fußball WM - das Sommermärchen - fand ich ja zu Beginn auch noch ganz faszinierend - doch als mit einem Mal wieder ein scheinbar ganzes Volk mit deutschen Fähnchen rumgewirbelt ist - hab ich leichte Beklemmungen bekommen.
nee ändern wird sich im Hochleistungssport nix und von daher freu ich mich noch mehr auf das bevorstehende WE mit den EMUs und meinen Kollegen im Kraichgau. Lese mit Begeisterung realdedos Mörderradtouren,.. und all die anderen WK Berichte und wünsche uns allen, dass wir gesund bleiben und weiterhin viel Freude am Sport haben werden.
LG
Kampa
ASICS - schon schlimm genug, dass man bei diesem Ausspruch als erstes an einen koreanischen Sportschuhhersteller denkt
EDIT: Ok eine Einschränkung hab ich noch - dass ich mich von meinem geliebten Handballguckereien zurückziehe - neeee dat schaff ich nicht
Es ist egal, ob Umfragen gemacht werden, Dopingkontrollen verschärft werden, eidesstattliche Erklärungen verlangt werden usw...
Wollte man wirklich etwas verändern, muß sich in der "Denke" was verändern.
Wie heißt es doch so schön :"Wir leben in einer leistungsorientierten Gesellschaft" - was zählt sind allein Ergebnisse. Daran wird "Mann" und "Frau", daran wird ein Unternehmen, daran wird ein Staat, daran wird eine Institution, etc... gemessen.
Problematisch ist dabei das "Messen" von Moral / Unmoral von Sozialem Engagement, naja von all diesen Dingen für die man in der Regel von Arschlöchern nicht mehr als nen feuchten Händedruck, von den Menschen aber denen man vll. beigestanden hat ein Lächeln empfängt.
Beim Sport ist das nichts anderes und ich kann mir nicht vorstellen, dass es ausgerechnet hier zu einem "Umdenken" kommt.
Irgendjemand oder auch mehrere schrieben bereits, dass ihn der Hochleistungssport nicht mehr interessiert - bei mir ist es mittlerweile genauso. Das kam nicht von heute auf morgen, es fing schon an, dass ich seit Ben Johnson und Birgit Dressel kaum mehr Leichtathletik schaue.
Olympische Sommerspiele ätzen mich aufgrund des ganzen Medienzirkusses nur noch an. Und die letzten Winterspiele in Turin haben mir auch den Wintersport verdorben.
Die Fußball WM - das Sommermärchen - fand ich ja zu Beginn auch noch ganz faszinierend - doch als mit einem Mal wieder ein scheinbar ganzes Volk mit deutschen Fähnchen rumgewirbelt ist - hab ich leichte Beklemmungen bekommen.
nee ändern wird sich im Hochleistungssport nix und von daher freu ich mich noch mehr auf das bevorstehende WE mit den EMUs und meinen Kollegen im Kraichgau. Lese mit Begeisterung realdedos Mörderradtouren,.. und all die anderen WK Berichte und wünsche uns allen, dass wir gesund bleiben und weiterhin viel Freude am Sport haben werden.
LG
Kampa
ASICS - schon schlimm genug, dass man bei diesem Ausspruch als erstes an einen koreanischen Sportschuhhersteller denkt
EDIT: Ok eine Einschränkung hab ich noch - dass ich mich von meinem geliebten Handballguckereien zurückziehe - neeee dat schaff ich nicht
"...Wenn dein Herz auf dem Wasser liegt, musst du es ja nicht auf der Strasse quälen..."
Wobei mir saubere Olympiatouristen lieber sind als gedopte.DragAttack hat geschrieben:Man stelle sich vor, die verantwortlichen würden ihre Hausaufgaben machen, die Dopingsünder in Deutschland überführt - und eine saubere Deutsche Mannschaft würde ohne Medallie aus Peking zurückkehren.
Glaubt ihr im ernst, dass es in nennenswerter Anzahl lobende Stimmen zum erfolgreichen Anti-Dopingkampf gäbe?
Gruß Torsten
Die deutsche Mannschaft wird ohne nenneswerte Madallien aus Peking heimkehren. Statt dessen werden 2-300 staatsgedopte, chinesische Mutanten die Medallien unter sich aufteilen.DragAttack hat geschrieben:Man stelle sich vor, die verantwortlichen würden ihre Hausaufgaben machen, die Dopingsünder in Deutschland überführt - und eine saubere Deutsche Mannschaft würde ohne Medallie aus Peking zurückkehren.
Gruß Torsten
Ich wette, es ist ist auch schon festgelegt, wen man zum Schein "erwischen" und "überführen" wird um den Anschein der "Sauberkeit" zu wahren. Wenn es im olympischen Sportbund Funktionäre mit Eiern gäbe, dann würde Deutschland in Peking nicht teilnehmen.
Passend dazu: http://www.sueddeutsche.de/sport/weiter ... 57/116940/vb_man hat geschrieben:Die deutsche Mannschaft wird ohne nenneswerte Madallien aus Peking heimkehren. Statt dessen werden 2-300 staatsgedopte, chinesische Mutanten die Medallien unter sich aufteilen.
"Deutschlands schnellste Mountainbikerin war platt - vor Erstaunen. "Beim ersten Rennen bin ich mal neben ihr in eine Steigung reingefahren", erzählt Sabine Spitz, "auf 400 Metern hab’ ich acht Sekunden verloren. Die ist da hochgestrahlt - ich hab’ gedacht, ich stehe." Spitz redet nicht von Gunn-Rita Dahle Flesjaa, ihrer ewigen Rivalen in der Disziplin Cross-Country. Der norwegischen Seriensiegerin der vergangenen Jahre ging es nämlich genauso: keine Chance gegen den neuen Stern am Mountainbike-Himmel. Es ist ein gelber Stern auf rotem Grund, einer aus China. Er heißt Chengyuan Ren."
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- meggele
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Ah, es geht jetzt also los.drullse hat geschrieben:"Deutschlands schnellste Mountainbikerin war platt - vor Erstaunen. "Beim ersten Rennen bin ich mal neben ihr in eine Steigung reingefahren", erzählt Sabine Spitz, "auf 400 Metern hab’ ich acht Sekunden verloren. Die ist da hochgestrahlt - ich hab’ gedacht, ich stehe." Spitz redet nicht von Gunn-Rita Dahle Flesjaa, ihrer ewigen Rivalen in der Disziplin Cross-Country. Der norwegischen Seriensiegerin der vergangenen Jahre ging es nämlich genauso: keine Chance gegen den neuen Stern am Mountainbike-Himmel. Es ist ein gelber Stern auf rotem Grund, einer aus China. Er heißt Chengyuan Ren."
Es endet immer gleich.
Schöne Bilderserie in dem Artikeldrullse hat geschrieben:Passend dazu: http://www.sueddeutsche.de/sport/weiter ... 57/116940/vb_man hat geschrieben:Die deutsche Mannschaft wird ohne nenneswerte Madallien aus Peking heimkehren. Statt dessen werden 2-300 staatsgedopte, chinesische Mutanten die Medallien unter sich aufteilen.
"Deutschlands schnellste Mountainbikerin war platt - vor Erstaunen. "Beim ersten Rennen bin ich mal neben ihr in eine Steigung reingefahren", erzählt Sabine Spitz, "auf 400 Metern hab’ ich acht Sekunden verloren. Die ist da hochgestrahlt - ich hab’ gedacht, ich stehe." Spitz redet nicht von Gunn-Rita Dahle Flesjaa, ihrer ewigen Rivalen in der Disziplin Cross-Country. Der norwegischen Seriensiegerin der vergangenen Jahre ging es nämlich genauso: keine Chance gegen den neuen Stern am Mountainbike-Himmel. Es ist ein gelber Stern auf rotem Grund, einer aus China. Er heißt Chengyuan Ren."
so eine Abfahrt müsste man mich runterprügeln
