Lasst Euch belügen!
Moderator: Moderator
Also ich für meinen Teil kauf meinen Strom bei Greenpeace. Die haben eine Genossenschaft gegründet und verkaufen jetzt auch Strom.
Der Strom soll nach Aussagen von Greenpeace Energy ein Mix aus Wasser-, Wind-, Solar- und Gasenergie sein. Garantiert keine Kohle und kein Atom. Inwieweit das überhaupt aufgeht weiß ich nicht, die Genossenschaft investiert aber in eigene Kraftwerke basierend auf erneuerbaren Energien und ausserdem macht Greenpeace die entsprechende Lobbyarbeit, das reicht mir.
Ganz billig ist der Spaß nicht, aber das ist es mir wert.
Der Strom soll nach Aussagen von Greenpeace Energy ein Mix aus Wasser-, Wind-, Solar- und Gasenergie sein. Garantiert keine Kohle und kein Atom. Inwieweit das überhaupt aufgeht weiß ich nicht, die Genossenschaft investiert aber in eigene Kraftwerke basierend auf erneuerbaren Energien und ausserdem macht Greenpeace die entsprechende Lobbyarbeit, das reicht mir.
Ganz billig ist der Spaß nicht, aber das ist es mir wert.
Ja. Wie sonst. Allerdings wäre es für Greenpeace ein Katastrophe, wenn man ihnen nachweisen könnte, dass sie Atomstrom oder Strom aus Kohlekraftwerken verkaufen. Wobei sie natürlich Strom der über ihre eigenen Kapazitäten hinausgeht auch zukaufen und dabei auf die Aussagen der Anbieter angewiesen sind.
Für mich ist aber ein anderer Aspekt entscheidend: Die Gesellschaft baut eigene Kraftwerke auf Basis erneuerbarer Energien. Damit finanziere ich als Kunde den Aufbau einer anderen Kraftwerksbasis und gebe mein Geld keiner Gesellschaft, die Atomkraftwerke betreibt oder Kohlekraftwerke neubaut.
Für mich ist aber ein anderer Aspekt entscheidend: Die Gesellschaft baut eigene Kraftwerke auf Basis erneuerbarer Energien. Damit finanziere ich als Kunde den Aufbau einer anderen Kraftwerksbasis und gebe mein Geld keiner Gesellschaft, die Atomkraftwerke betreibt oder Kohlekraftwerke neubaut.
- Linus
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Wobei auch der Greenpeace-Ökostrom vom Ökostrom profitiert, und sei es nur durch die Netz-Infrastruktur, die für die Greenpeace Mengen alleine wohl unbezahlbar wäre.
Das ganze Greenpeace-Konszept geht wohl auch nur auf, weil der Strom teurer verkauft wird - und somit der Gefahr entgangen wird, daß allzuviele mehr Strom haben wollan als Kapazitäten da sind.
Helfen würde nur klotzen statt kleckern, massiv die Nutzung regenerativer Energien pushen damit die hierzu notwendige Technik bezahlbar und der entsprechende Strom konkurrenzfähig wird.
Das ganze Greenpeace-Konszept geht wohl auch nur auf, weil der Strom teurer verkauft wird - und somit der Gefahr entgangen wird, daß allzuviele mehr Strom haben wollan als Kapazitäten da sind.
Helfen würde nur klotzen statt kleckern, massiv die Nutzung regenerativer Energien pushen damit die hierzu notwendige Technik bezahlbar und der entsprechende Strom konkurrenzfähig wird.
Ich kann Leute, die mich ernst nehmen, einfach nicht ernst nehmen,
- kaiseravb
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Um Missverstädnisse zu vermeiden sei erwähnt, dass die Greenpeace Energy eG mit dem Greenpeace e.V. außer dem Namen nichts gemein hat, sie wurde auch nicht von diesem gegründet. Der Greenpeace e.V. hält symbolisch einen Anteil an der Genossenschaft, um auszudrücken, dass die Energieerzeugung der Genossenschaft mit den Greenpeace Vorstellungen übereinstimmen und dass mit der Namensverwendung einverstanden ist.
Die Genossenschaft kann deswegen garantieren, weil sie den verkauften Strom in eigenen Kraftwerken produziert und nur Strom von Kraftwärmekopplungswerken zukauft.
Ich hab meinen Strom auch da her.
Die Genossenschaft kann deswegen garantieren, weil sie den verkauften Strom in eigenen Kraftwerken produziert und nur Strom von Kraftwärmekopplungswerken zukauft.
Ich hab meinen Strom auch da her.
"Das geht schon" bedeutet:
a) irgendwas ist gleich kaputt
b) irgendwer ist gleich mittel- bis schwer verletzt
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b) irgendwer ist gleich mittel- bis schwer verletzt
Ich will aber nicht mehr Strom verbrauchen, sondern weniger.Linus hat geschrieben: Helfen würde nur klotzen statt kleckern, massiv die Nutzung regenerativer Energien pushen damit die hierzu notwendige Technik bezahlbar und der entsprechende Strom konkurrenzfähig wird.
Aber sonst ein Klasse Argument. Da gibt es eine Möglichkeit Strom von einem Unternehmen zu beziehen, welches ein alternatives und zukunftsweisendes Konzept für die Stromerzeugung verfolgt, aber dass ist dann auch nicht richtig, weil das Unternehmen erst mal klein anfängt und für den Anfang nur 500000 Kunden hat.
- Linus
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Habe ich so weder gesagt noch gemeint. Das ist halt nur ein kleiner Anfang.bello hat geschrieben:Ich will aber nicht mehr Strom verbrauchen, sondern weniger.Linus hat geschrieben: Helfen würde nur klotzen statt kleckern, massiv die Nutzung regenerativer Energien pushen damit die hierzu notwendige Technik bezahlbar und der entsprechende Strom konkurrenzfähig wird.
Aber sonst ein Klasse Argument. Da gibt es eine Möglichkeit Strom von einem Unternehmen zu beziehen, welches ein alternatives und zukunftsweisendes Konzept für die Stromerzeugung verfolgt, aber dass ist dann auch nicht richtig, weil das Unternehmen erst mal klein anfängt und für den Anfang nur 500000 Kunden hat.
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- Kampa
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DAS ist nicht MEIN Job die Alternativen zu bieten. Ich weiß nur, dass es kaum einen großen Antrieb für die Energieriesen gibt, vernünftige bzw. bessere, effizientere Methoden zu entwickeln, wenn sie mit den herkömmlichen doch derart viel "Kohle" scheffeln können.drullse hat geschrieben:Dann her mit den Alternativen, die ausreichend Energie produzieren, ohne die unerwünschten Nebeneffekte zu groß werden zu lassen.Kampa hat geschrieben:Und das sind die 28 neuen Braunkohlekraftwerke und den Atomstrom.
Ich bin weder Physiker noch Chemiker, doch ich versteh die Naturwissenschaft soweit, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt Energie zu gewinnen oder aber vorhandene Energie effizient zu nutzen - ich denk jetzt mal daran, wie lange LED leuchten mit einer Batterie und wie lange eine Glühbirne hält.
Es gibt wahrscheinlich tausende von guten Ideen junger und auch älterer Forscher die man weiterverfolgen könnte, wenn das Geld da ist. Nur sehe ich nicht das die alten Energieriesen diese Investition tätigen. Ob es Ökostromanbieter tun, weiß ich nicht, aber es scheint mir wahrscheinlicher.
Ich kann nur zwei Dinge tun:
Das nicht mehr unterstützen, was ich nicht vertreten kann und will
und eben Strom sparen.
Zuletzt geändert von Kampa am 08 Jan 2008 15:19, insgesamt 2-mal geändert.
"...Wenn dein Herz auf dem Wasser liegt, musst du es ja nicht auf der Strasse quälen..."
- Linus
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Wie soll ich es korrekt formulieren?drullse hat geschrieben:Ganz klug gesch*****: Stromerzeugung ohne Ressourcenverbrauch gibt's nicht.Linus hat geschrieben:Wasser; Sonne, Luft, alles was keine Ressourcen verbraucht. Vielleicht auch was Neues?![]()
Wie siehst Du die Nebenwirkungen (speziell bei Wasser und Luft)?
Ich wünsche mir, daß wir zur Energieumwandlung in Strom diejenigen Energien heranziehen, deren Nutzung die Natur -nach dem der Menschheit zur Verfügung stehenden Wissen- nur minimal beeinträchtigt und daß wir unter Nutzung aller Sparpotentiale nur soviel Strom erzeugen wie wirklich notwendig ist.
Zu den Nebenwirkungen gebe ich erstmal frank und frei zu daß ich kein wirklicher Spezialist bin und keine fundierten Konzepte in der Tasche habe. Technik ohne Nebenwirkungen gibt es nicht, das ist wie in der Medizin. Und hier wie da gilt wohl - die Dosis machts.
Die Nebenwirkungen eines AKW sind immens, drum hätte ich da gerne keines von. Die Nebenwirkungen einer Windkraftanlage und eines Wasserkraftwerks sind wohl lokal begrenzt, hier sollte es möglich sein sinnvolle Orte zur Nutzung zu finden. Letztlich wird es DAS Allheilmittel nicht geben und der Mix wird es sein. Auch wenn über den sinnvollen Energie-Mix wohl kein Konsens zu finden ist.
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