Glückwunsch Thread

An neue EMUs, an Frühaufsteher, Langschläfer und Nachteulen

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keko
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Beitrag von keko »

drullse hat geschrieben:KEINE TODESANZEIGEN LESEN!!!


Und das sagst du so einfach?! :???:

Todesanzeigen ziehen mich an wie die Motten vom Licht.
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Ulfila
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Beitrag von Ulfila »

Newbie hat geschrieben:herzlichen Glückwunsch Chris!! :beer

apropos Todesanzeigen - auf der "Todesstrecke", nur 1 km von mir zuhause, hats heute auch wieder jemanden erwischt :cry:


Mannomann, Newbie! Du bist schon krass. :lol:

Was heiß denn, da "hats heute auch wieder jemanden erwischt"? Wurde der von jemand ander überfahren oder ist der selbst mit dem Auto von der Fahrbahn abgeflogen? Im zweiten Fall hat es ihn ja wohl nicht erwischt, sondern er hat es selbst vermasselt. ;)
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drullse
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Beitrag von drullse »

keko hat geschrieben:
drullse hat geschrieben:KEINE TODESANZEIGEN LESEN!!!


Und das sagst du so einfach?! :???:

Todesanzeigen ziehen mich an wie die Motten vom Licht.


Ja, tue ich. Ich lese keine Zeitung mehr, weil mich die Meldungen nur noch aufregen.

Geht ganz einfach!

huch, schon wieder OT...
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keko
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Beitrag von keko »

drullse hat geschrieben:
keko hat geschrieben:
drullse hat geschrieben:KEINE TODESANZEIGEN LESEN!!!


Und das sagst du so einfach?! :???:

Todesanzeigen ziehen mich an wie die Motten vom Licht.


Ja, tue ich. Ich lese keine Zeitung mehr, weil mich die Meldungen nur noch aufregen.

Geht ganz einfach!



Nix einfach.

Ich kauf ja die Zeitung damit ich die Todesanzeigen lesen kann. Also kann ich mir keine Zeitung nicht kaufen, weil ich dann weiss, das ich keine Todesanzeigen lesen könnte.

Also wie soll ich einfach keine Zeitung kaufen, wenn ich doch vorher schon weiss, dass ich dann keine Todesanzeigen lesen könnte?

Das ist dann überhaupt nicht mehr einfach.

Einfach keine Zeitung kaufen und dann einfach keine Todesanzeigen lesen, ist eben nicht einfach.

Bin ich irre?!
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Ulfila
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Beitrag von Ulfila »

Damals, als ich noch im Krankenhaus arbeitete, da haben mich die Todesanzeigen auch interessiert, weil man viele Kandidaten, die für diese Seite in Frage kamen, kannte. Aber heutzutag?

Keko, du scheinst eine masochistische Ader zu besitzen, wenn du dir schon morgens solche Qualen bereitest. :D
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Beitrag von vb_man »

keko hat geschrieben:
pete-131313 hat geschrieben:
keko hat geschrieben:Ich finde diesen Fred schlimmer als das tägliche Studieren der Todesanzeigen in der Zeitung. :(


Studierst du Todesanzeigen? Schneidest du dir die Schönste aus, damit deine auch ordentlich aussehen kann?


Ich studiere sie jeden Morgen.

Wenn ich einen 60er Jahrgang finde, ist der Tag praktisch gelaufen.

Wenn ich einen 50er Jahrgang finde, denk ich, die sind nicht mehr weit von mir entfernt und der Tag ist auch gelaufen.

Fazit:
Meistens ist der Tag gelaufen.


Kann ich gut nachvollziehen, wenn ich eine Todesanzeige eines 60er Jahrgangs sehe, wird mir immer mulmig.
Ich war mittlerweile auch schon auf einigen Beerdigungen meines Jahrgangs. Das ist schon schwierig.
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Beitrag von vb_man »

keko hat geschrieben:Bin ich irre?!


Du bist ein ganz normaler Mann, der auf die 40 zumarschiert und eine mittlere Midlife Crisis durchlebt.

Cher up, always look on the bright side of life ;)
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keko
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Beitrag von keko »

vb_man hat geschrieben:Kann ich gut nachvollziehen, wenn ich eine Todesanzeige eines 60er Jahrgangs sehe, wird mir immer mulmig.
Ich war mittlerweile auch schon auf einigen Beerdigungen meines Jahrgangs. Das ist schon schwierig.


Endlich mal einer, der mich versteht :roll:

Mal was wirklich trauriges:

Letzte Woche ruft eine Bekannte aus der früheren Krabbelgruppe unserer Tochter an und sagt uns dass ihr 5-jähriger Sohn Sebastian Krebs hat. Kam scheinbar völlig aus heiterem Himmel.

Die Ärzte sagen, er hat noch 8 Wochen.

Das zieht voll rein....
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drullse
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Beitrag von drullse »

Boah - das ist wirklich richtig hart...
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Anja
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Beitrag von Anja »

keko hat geschrieben:
vb_man hat geschrieben:Kann ich gut nachvollziehen, wenn ich eine Todesanzeige eines 60er Jahrgangs sehe, wird mir immer mulmig.
Ich war mittlerweile auch schon auf einigen Beerdigungen meines Jahrgangs. Das ist schon schwierig.


Endlich mal einer, der mich versteht :roll:

Mal was wirklich trauriges:

Letzte Woche ruft eine Bekannte aus der früheren Krabbelgruppe unserer Tochter an und sagt uns dass ihr 5-jähriger Sohn Sebastian Krebs hat. Kam scheinbar völlig aus heiterem Himmel.

Die Ärzte sagen, er hat noch 8 Wochen.

Das zieht voll rein....


Warum... warum müssen Menschen sterben? Warum Kinder? Warum...

Manchmal k.... mich das ganze Leben an.

Anja
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Beitrag von vb_man »

keko hat geschrieben:
vb_man hat geschrieben:Kann ich gut nachvollziehen, wenn ich eine Todesanzeige eines 60er Jahrgangs sehe, wird mir immer mulmig.
Ich war mittlerweile auch schon auf einigen Beerdigungen meines Jahrgangs. Das ist schon schwierig.


Endlich mal einer, der mich versteht :roll:

Mal was wirklich trauriges:

Letzte Woche ruft eine Bekannte aus der früheren Krabbelgruppe unserer Tochter an und sagt uns dass ihr 5-jähriger Sohn Sebastian Krebs hat. Kam scheinbar völlig aus heiterem Himmel.

Die Ärzte sagen, er hat noch 8 Wochen.

Das zieht voll rein....


Und dann gibt es immer noch Leute, die an den "lieben" Gott glauben.
Unter so einem Aspekt ist eine Klassiker-Diskussion á la Zentis vs. Nutella ziemlich lächerlich. Natürlich passiert so etwas jeden Tag, aber wenn es in Deinem nähren Umfeld passiert, dann ist man auf einmal betroffen. Wenn ich höre, daß ein Kind Krebs hat, dann fühle ich mich so ohnmächtig, weil es einfach ungerecht ist.
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Ulfila
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Beitrag von Ulfila »

Bei Kindern und jungen Menschen finde ich das auch immer besonders traurig. Man darf froh sein, wenn man nicht allzu direkt mit solch einem Schicksal konfrontiert wird. Aber so ist halt das Leben. :(
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Beitrag von chris76 »

Bei mir fängt der Tag meistens scheiße an, auch ohne Todesanzeigen. Und gestorben wird immer, dafür brauchst du keine Todesazeigen zu lesen Keko. Schwaben haben generell und sozusagen von Natur aus einen an der Waffel, das ist auch nix neues. Wie kommt man dazu freiwillig die Todesanzeigen zu lesen? Hat meine (schwäbische) Oma auch immer gemacht.
Schein ein Regionspezifisches Problem der Schwaben zu sein. Jedenfalls ist sie 89 und hat sehr viel durchgemacht, denkt auch nicht ans ableben. Also haltet mal den Ball flach Leute, so schnell gibt man nicht den Löffel ab, schon garnicht als harter triathlet. Todkranke Kinder sind natürlich schilmm, aber auch nur Ausnahmen. Es trifft halt jeden irgendwann, den einen früher, den anderen später.
Ich weiß nicht ob der Tag noch gut wird, mein einziger Trost ist das es heute noch training gibt und danach Wochenende. Der Tag hat schon schrottig angefangen. Erst verschlafen, dann raus im strömenden Regen mit starken Böen.

Ach egal... :roll:
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keko
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Beitrag von keko »

drullse hat geschrieben:Boah - das ist wirklich richtig hart...


Ja ist es :(

Vor allem kenn ich den Knirps auch noch persönlich...

Scheinbar hatte er in den letzten Wochen öfters mal etwas Fieber und war oft Krank. Alle dachten aber an Erkältungen.

Dann Anfang des Jahres ist er zusammengeklappt und dann haben sie ihn ihm Krankenhaus untersucht.

Scheinbar ist dieser Krebs bei Kindern höchst selten. Hat sich schon überall im Körper ausgebreitet.

Vor ein paar Wochen erst sind sie in ihr eigenes Haus in Stuttgart eingezogen. Nix wert, diese ganze Materialistenscheisse.
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Beitrag von Ulfila »

keko hat geschrieben:
drullse hat geschrieben:Boah - das ist wirklich richtig hart...


Ja ist es :(

Vor allem kenn ich den Knirps auch noch persönlich...

Scheinbar hatte er in den letzten Wochen öfters mal etwas Fieber und war oft Krank. Alle dachten aber an Erkältungen.

Dann Anfang des Jahres ist er zusammengeklappt und dann haben sie ihn ihm Krankenhaus untersucht.

Scheinbar ist dieser Krebs bei Kindern höchst selten. Hat sich schon überall im Körper ausgebreitet.

Vor ein paar Wochen erst sind sie in ihr eigenes Haus in Stuttgart eingezogen. Nix wert, diese ganze Materialistenscheisse.


So traurig das ist, man sollte daran denken, dass auch ein kurzes Leben ein schönes Leben sein kann, d.h. die Länge eines Lebens entscheidet ja nicht allein über seine Qualität. Für Eltern ist das Loslassen von den eigenen Kindern sicher immer der schwerste Moment, aber man kann Kindern weder das eigene Leben noch den eigenen Tod vorenthalten. In diesem Zusammenhang kann ich nur auf den polnischen Arzt und Schriftsteller Janusz Korzak verweisen.
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