Der "Budenzauber" unterstreicht diese Verpflichten halt noch mal, was IMHO ganz sinnvoll ist. Und das funktioniert dann auch über den Tod hinaus, wenn z.B. ein Partner unerwartet das zeitliche segnet (Stichwort: finanzielle Absicherung durch Erbe/Versicherungen).Fastforward hat geschrieben: Wenn ich eine moralische Verpflichtung habe, brauch ich den Budenzauber nicht.
Schuld! Aber wer denn nun?
Moderator: Moderator
Re: Schuld! Aber wer denn nun?
Sind wir nicht alle ein bisschen.....EMU!?
Re: Schuld! Aber wer denn nun?
Das ist ja nicht neu, das haben wir schon in der Grundschule gemacht. Hat die Lehrerausbildung bisher drauf reagiert?Anja hat geschrieben:Heute hat sich bei mir eine Auswahl 9. Klässer aus verschiedenen Hauptschulen darüber ausgetauscht welche Klasse wie Lehrer zum Weinen/aus der Klasse rennen/Herzinfarkt/Krankenhausaufenthalt/Kündigung gebraucht hat und fanden es obercool wie sie mit den Leuten umgehen.
"Ich bin bekannt für meine Ironie. Aber auf den Gedanken, im Hafen von New York eine Freiheitsstatue zu errichten, wäre selbst ich nicht gekommen."
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Re: Schuld! Aber wer denn nun?
Danke - wenigstens eine, die im Zusammenhang von Beziehung und Paaren auch mal an Liebe denkt.Anja hat geschrieben:Eine Ehe "bis daß der Tod Euch scheidet" wäre damit nicht mehr möglich.beeste hat geschrieben:Womit dann aber auch die Ehe (und damit viele, auch unausgesprochene, Erwartungen) in ihrer bisherigen Form zum Auslaufmodell wird.Fastforward hat geschrieben:Letztendlich stellt sich die Frage, ob der Mensch überhaupt dazu geeignet ist, auf lange Zeit beim gleichen Partner zu bleiben. Und damit meine ich nicht ein fröhliches "Bäumchen-wechsel-Dich"-Spiel.
Die zunehmende und notwendige Verselbständigung der Frau, die Katja vorhin aufgeführt hat, ist etwas, was diesen Denk- und Meinungsbildungsprozeß verstärkt
Eine Ehe "bis die Liebe Euch wieder trennt" ginge - und das wäre doch ausreichend genug.
Anja
:bravo
"...Wenn dein Herz auf dem Wasser liegt, musst du es ja nicht auf der Strasse quälen..."
Re: Schuld! Aber wer denn nun?
Kampa hat geschrieben:Danke - wenigstens eine, die im Zusammenhang von Beziehung und Paaren auch mal an Liebe denkt.
:bravo
Trotzdem brauche ich keine Ehe dafür...
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Re: Schuld! Aber wer denn nun?
hat das jemand behauptetdrullse hat geschrieben:Kampa hat geschrieben:Danke - wenigstens eine, die im Zusammenhang von Beziehung und Paaren auch mal an Liebe denkt.
:bravo![]()
Trotzdem brauche ich keine Ehe dafür...
ich find nur das ne Ehe keine Kette sein muß
"...Wenn dein Herz auf dem Wasser liegt, musst du es ja nicht auf der Strasse quälen..."
Re: Schuld! Aber wer denn nun?
Ich hab gestern abend noch mit einer Mittzwanzigerin zusammen gesessen, für die es völlig selbstverständlich erscheint, zu heiraten, den Namen des Mannes anzunehmen, die Kinder groß zu ziehen...apanasana hat geschrieben:Klar ist das einfacher, aber da man ja irgendwann geheiratet werden moechte, ist es besser so zu tun als haette er eine Wahl und zu schmollen wenn er sich querstellt.
"Emanzipiert, aber traditionell.(OT)" Häh? Ich bin fast vom Stuhl gekippt.
Kann man das noch mit Komplexität rechtfertigen? Für was haben deren Großmütter gekämpft? Habe ich bisher mit den verkehrten Frauen zusammengelebt? Oder ist den Mädels das Ganze auseinandersetzen zu anstrengend und sie machen einfach ganz pragmatisch ihr Ding? Was werden sie in 15 Jahren denken?
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Re: Schuld! Aber wer denn nun?
Die Frage ist doch: was ist daran falsch, wenn sie das so möchte?beeste hat geschrieben:Ich hab gestern abend noch mit einer Mittzwanzigerin zusammen gesessen, für die es völlig selbstverständlich erscheint, zu heiraten, den Namen des Mannes anzunehmen, die Kinder groß zu ziehen...
"Emanzipiert, aber traditionell.(OT)" Häh? Ich bin fast vom Stuhl gekippt.
Kann man das noch mit Komplexität rechtfertigen? Für was haben deren Großmütter gekämpft? Habe ich bisher mit den verkehrten Frauen zusammengelebt? Oder ist den Mädels das Ganze auseinandersetzen zu anstrengend und sie machen einfach ganz pragmatisch ihr Ding? Was werden sie in 15 Jahren denken?
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Re: Schuld! Aber wer denn nun?
Gute Frage.drullse hat geschrieben:Die Frage ist doch: was ist daran falsch, wenn sie das so möchte?
Edit: Nix ist daran verkehrt. Ist ja ihr Leben. Aber das steht irgendwie völlig konträr zu dem, was ich denke, wenn ich in ihrem Alter wär, denken und fühlen würde.
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Re: Schuld! Aber wer denn nun?
Wisst Ihr:
ich habe es so gemacht.
Ich habe meine Job fast ganz aufs Eis gelegt und habe meinem Gatten den Rücken frei gehalten und wie......
Ich war gerne Hausfrau, das ist nämlich ein abwechslungereicher toller Job. Also ich hatte ja auch noch kinder , hund , pferde und haus und Garten...
Im Großen und Ganzen hat mir das richtig Spass gemacht. das doofe ist nur:
in unserer Gesellschaft zählt das mal grad gar nix...keine Rente...kein Urlaub , kein krank sein....
"Was Du machst nur Haushalt? Ui 4 Kinder bist Du Assi?"
Und wenn man dann feststellt , das bis das der tod euch scheidet jatzt da ist...und man von seinem EX-Mann keine Ünterstützung mehr bekommt...
ist das der Fall von
Was mich verbittert ist : ich habe auch geschafft und habe meine Arbeit geliebt! wirklich
Aber in unserem Wertesytem ist man als Hausfrau eine Null.
Und es ist keine einfache Arbeit mit kids un Haushalt und Schule...
Ein Kind zu erziehen ist ein Challange und nie aber auch nie kommt man so an seine Grenzen des Nichtwissens wie da. Es ist bestimmt kein Slowgo wenn man die Aufgabe ernst nimmt.
Da in unserem Schulsysthem eben noch keine scandinavischen Verhältnisse sind braucht es schon eine Anlaufstelle für die kinder nach der Schule dem Kiga obwohl es da noch ganz gut ist.
Und wenn jene junge Dame den Erziehungsauftrag annehmen will und das in Ruhe machen möchte....warum nicht? Es ist ein 168 stundenjob ind er Woche und man gibt viel auf.
Was dann noch zählt ist: mama ich liebe Dich
und in 15 Jahren sind sie getrennt und sie ist frustriert oder sie haben ihren Weg gemacht und sich umeinander gekümmert,dann geht die Rechnung auf.
ich habe es so gemacht.
Ich habe meine Job fast ganz aufs Eis gelegt und habe meinem Gatten den Rücken frei gehalten und wie......
Ich war gerne Hausfrau, das ist nämlich ein abwechslungereicher toller Job. Also ich hatte ja auch noch kinder , hund , pferde und haus und Garten...
Im Großen und Ganzen hat mir das richtig Spass gemacht. das doofe ist nur:
in unserer Gesellschaft zählt das mal grad gar nix...keine Rente...kein Urlaub , kein krank sein....
"Was Du machst nur Haushalt? Ui 4 Kinder bist Du Assi?"
Und wenn man dann feststellt , das bis das der tod euch scheidet jatzt da ist...und man von seinem EX-Mann keine Ünterstützung mehr bekommt...
ist das der Fall von
Was mich verbittert ist : ich habe auch geschafft und habe meine Arbeit geliebt! wirklich
Aber in unserem Wertesytem ist man als Hausfrau eine Null.
Und es ist keine einfache Arbeit mit kids un Haushalt und Schule...
Ein Kind zu erziehen ist ein Challange und nie aber auch nie kommt man so an seine Grenzen des Nichtwissens wie da. Es ist bestimmt kein Slowgo wenn man die Aufgabe ernst nimmt.
Da in unserem Schulsysthem eben noch keine scandinavischen Verhältnisse sind braucht es schon eine Anlaufstelle für die kinder nach der Schule dem Kiga obwohl es da noch ganz gut ist.
Und wenn jene junge Dame den Erziehungsauftrag annehmen will und das in Ruhe machen möchte....warum nicht? Es ist ein 168 stundenjob ind er Woche und man gibt viel auf.
Was dann noch zählt ist: mama ich liebe Dich
und in 15 Jahren sind sie getrennt und sie ist frustriert oder sie haben ihren Weg gemacht und sich umeinander gekümmert,dann geht die Rechnung auf.
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Re: Schuld! Aber wer denn nun?
schön geschriebentaunusschnecke hat geschrieben:...und in 15 Jahren sind sie getrennt und sie ist frustriert oder sie haben ihren Weg gemacht und sich umeinander gekümmert,dann geht die Rechnung auf.
DAS ist es wohl was man LEBEN nennt, immer versucht es zu erklären und in Raster zu packen und doch niemals ein identísches Paket aus dem Regal gezogen bekommt.
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Re: Schuld! Aber wer denn nun?
Mein Reden. Deshalb finde ich das ja auch so schade, das meine Bekannten sich getrennt haben. Das war so ein tolles kleines chaotisches Familienunternehmen.taunusschnecke hat geschrieben:Ich war gerne Hausfrau, das ist nämlich ein abwechslungereicher toller Job. Also ich hatte ja auch noch kinder , hund , pferde und haus und Garten...
Den Rücken freihalten, sich ganz um die Erziehung der Kinder kümmern, viel aufgeben... Ich glaube, hier liegt der Hund für mich persönlich begraben (unabhängig von der Betrachtung der Menschen um mich herum): Dieser tradierte Lebensentwurf, der mich in die Rolle des Versorgers drängt und mich aus weiten Teilen des Familienlebens ausschließt, entspricht noch nicht einmal im Ansatz meiner Vorstellung von Gleichberechtigung. Das ist es, was mich bei so einer Aussage vom Hocker fallen lässt. So ganz persönlich.taunusschnecke hat geschrieben:Und wenn jene junge Dame den Erziehungsauftrag annehmen will und das in Ruhe machen möchte....warum nicht? Es ist ein 168 stundenjob ind er Woche und man gibt viel auf.
"Ich bin bekannt für meine Ironie. Aber auf den Gedanken, im Hafen von New York eine Freiheitsstatue zu errichten, wäre selbst ich nicht gekommen."
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Re: Schuld! Aber wer denn nun?
Ja , der Eine ist in der Rolle des Ernährers und macht Karriere...
Die Andere ist an der Basis und rödelt den Haushalt...
Wenn man miteinander redet , dann kann das ganz gut klappen...
Wenn man gegenseitig bereit ist den partner teilhaben zu lassen an seinem Bereich.
Meistens entsteht warum auch immer aber noch eine Konkurenz und dann geht es los...
In der Tat ist es schöner wenn man beide Parts mehr vermengen kann, das ist aber doch sehr individuell abhängig vom jeweiligen Arbeitsplatz und damit verbundenem Einkommen.

Die Andere ist an der Basis und rödelt den Haushalt...
Wenn man miteinander redet , dann kann das ganz gut klappen...
Wenn man gegenseitig bereit ist den partner teilhaben zu lassen an seinem Bereich.
Meistens entsteht warum auch immer aber noch eine Konkurenz und dann geht es los...
In der Tat ist es schöner wenn man beide Parts mehr vermengen kann, das ist aber doch sehr individuell abhängig vom jeweiligen Arbeitsplatz und damit verbundenem Einkommen.