3er zug...geht das auch ohne die rechte seite ;)

Es gibt keine blöden Fragen, nur blöde Antworten. Davon aber genug.

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think-or-thwim
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Beitrag von think-or-thwim »

Mechi hat geschrieben:
.......Bei mir sieht es wie so aus: Wenn ich mal längere Strecken im lockeren Tempo schwimme (3-4km), dann mache ich einen 5 oder 7er Zug und habe das Gefühl stundenlang ohne Atemnot weiterpaddeln zu können. Im WK (Sprint) oder bei 100er Sprints muß ich jedoch auf 2er Atmung zurückgreifen (oder 2er und 3er Zug gemischt), weil ich sonst im Sauerstoffzelt wiederbelebt werde müßte.

.....


Nur um zu demonstrieren, daß es das Non Plus Ultra in Sachen Atmung beim Schwimmen nicht gibt und jeder für sich herausfinden muß,was am besten ist: bei mir ist es genau umgekehrt: auf kurzen Strecken atme ich äußerst wenig, manchmal maximal 2x /Bahn, auf langen Strecken pendelt sich eher ein 2er und ab und zu 4er Rhythmus ein.

Ich verstehe alelrdings immer noch nicht, welchen Vorteil man hat, wenn man beidseitig atmen kann! Mehr Flexibilität im Atemrhythmus?
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Mechi
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Beitrag von Mechi »

Moin T-o-T, habe schon auf deine Reaktion darauf gewartet :lol:

Ausnahmen haben die Regel :cool:

Die beidseitige Atmung verbessert IMHO den "geradeauslauf"- sekundär wäre vll noch eine entstehende muskuläre Dysbalance und dadurch eingeschränkte Beweglichkeit (verhaut mich ruhig für diese Äußerung :evil: !!).
Meine Ausführung bezog sich eher auf den ambitionierten Anfänger, wenn jemand seit Jahren schon nahzu perfekt schwimmt, dann macht er sich eh keine Gedanken um den Atemstilwechsel. ;)
Die von Dir angesprochene Flexibilität ist im WK sicher ganz angenehm, wenn man gerade mal nicht links oder rechts atmen kann, weil dort der Gegner seine Beine hat.

Gruß

jens
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think-or-thwim
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Beitrag von think-or-thwim »

Mechi hat geschrieben:
Meine Ausführung bezog sich eher auf den ambitionierten Anfänger



da kann ich dir nur recht geben, denn wer die Chance hat, das beidseitige Atmen von Anfang an zu lernen, sollte es möglichst tun, vorausgesetzt es bringt einen nicht völlig aus der Bahn. Doch genau das muß man selbst herausfinden: optimiert es das Schwimmen für einen persönlich oder belastet es eher nur?
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schorsch
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Beitrag von schorsch »

gestern hatte ich im training einige varianten drin um mal nach links zu atmen. seit meinem bandscheibenvorfall habe ich links eine blockade und wenn ich nach links atme gehe ich mit dem oberkörper zu sehr mit und meine beine sacken ab, dann ist mein schwimmzug alles andere als ruhig. aber es hat mal spass gemacht und ist auch besser gegangen als ich dachte. vorteile für einen dreierzug sehe ich in meinem fall auch nicht, denn das argument der dreierzug wäre gegenüber dem zweierzug ruhiger und harmonischer trifft bei mir nicht zu. ich habe keine probleme mit zweier- und viererzug. orientierungsprobleme kann man in einem baggersee schlecht über den dreierzug kompensieren, denn die boje ist genau vor einem und nicht seitlich, also muss man nach x zügen wohl oder übel mal den kopf heben um diese wieder anzupeilen.

gruss schorsch
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vb_man
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Beitrag von vb_man »

Ich hab langsam Angst vor Deinem Seminar.

Ich will doch nur vor der Wassrleiche aus dem letzten Winter wieder aus dem Langener Waldsee kommen :(
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think-or-thwim
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Beitrag von think-or-thwim »

schorsch hat geschrieben:gestern hatte ich im training einige varianten drin um mal nach links zu atmen. seit meinem bandscheibenvorfall habe ich links eine blockade und wenn ich nach links atme gehe ich mit dem oberkörper zu sehr mit und meine beine sacken ab, dann ist mein schwimmzug alles andere als ruhig. aber es hat mal spass gemacht und ist auch besser gegangen als ich dachte. vorteile für einen dreierzug sehe ich in meinem fall auch nicht, denn das argument der dreierzug wäre gegenüber dem zweierzug ruhiger und harmonischer trifft bei mir nicht zu. ich habe keine probleme mit zweier- und viererzug. orientierungsprobleme kann man in einem baggersee schlecht über den dreierzug kompensieren, denn die boje ist genau vor einem und nicht seitlich, also muss man nach x zügen wohl oder übel mal den kopf heben um diese wieder anzupeilen.

gruss schorsch


Die Sache mit dem Geradeausschwimmen hat sicherlich Hand und Fuß. Dennoch sagt man mir als einseitger Atmer (hört sich komisch an, nicht wahr...einseitiger Atmer :???: ) nach, daß ich so schnurgerade schwimme, als würde mich jemand mit einem Seil durchs Wasser ziehen, Es gibt da einen recht guten "Trick", der bei mir super funktioniert, was das geradeausschwimmen anbelangt. Aber wenn ich den Trick bereits hier preisgebe, hab ich bald nix mehr fürs Seminar, womit ich euch ein wenig nerven kann :lol:
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Beitrag von think-or-thwim »

vb_man hat geschrieben:Ich hab langsam Angst vor Deinem Seminar.

Ich will doch nur vor der Wassrleiche aus dem letzten Winter wieder aus dem Langener Waldsee kommen :(


Brauchst du nicht, VB! Wenn du willst, üben wir ein wenig " absaufen, aber richtig und schnell " :lachen
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HUGO
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Beitrag von HUGO »

samstag wars wieder so weit...schwimmtraining.
hab ab und zu versucht n dreierzug zu schwimmen was die ersten meter klappt aber danach dann wieder in unkoordiniertes gepaddel endet.
zweierzug auf die andere seite bringt ungefaehr das gleiche ergebnis.
an der luft allein kanns nicht liegen weil ich immer oefter n viererzug auf "schokoladenseite" einbring und inzw. auch ganze bahnen so schwimmen kann...bin danach dann zwar wieder ganz froh ne bahn 2er schwimmen zu duerfen, aber ich hab nicht das gleiche absaufgefuehl wie wenn ich auf die falsche seite atmen will.
naja...ich werd jetz erstma schoen brav meine bahnen ziehn und zusehn dass ich
a: bissi schneller werd(hab momentan nur rund 2,4km/h drauf
b: insgesamt n bischen mehr ruhe in meinen stil bringe

man darf ja nich vergessen dass ich noch totaler anfaenger bin...also ich denk ma mittel bis langfrisitg geht da noch einiges, und bis ffm hab ich ja noch anderthalb jahre zeit
Pfingsten 2007, EmuMan 2007 an der Kroatischen Adriaküste...du willst mitmachen? Dann tus doch!!
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