Ist eine interessante Diskussion, vor allem, weil sie mich auch bald betrifft.
Unabhängig davon, wie die Kinder heute sind, ich finde es nicht gut, von der eigenen Kindheit abzuleiten. Damals war damals und heute ist heute.
Die Gesellschaft entwickelt sich nunmal weiter. Wenn dem nicht so wäre, würden unsere Kinder heute bereits mit 4 in irgendeinem Tagebau schuften müssen, so wie die Kinder vor 300 Jahren.
Und die heutige Gesellschaft ist nunmal "digitalisiert". Ein Kind welches ohne Computererfahrung in die Schule kommt, kann ganz schnell zum Aussenseiter werden. Und wie Aussenseiter behandelt werden, brauch ich nicht zu schreiben. Ich war selbst einer...der Aussenseiter schikaniert hat.
Die heutige "Generation Kind" ist nunmal nicht mehr die Natur-Abenteuerer-Generation wie die von vor 30 Jahren. Ich finde das sollte man berücksichtigen bei der heutigen Kindererziehung.
So, soviel zum Pro der Förderungserziehung.
Da ich selbst 100% Freilandaufzucht (auf nem Dorf in der Zone am Rand des größten Truppenübungsplatzes der DDR war), und jetzt das Glück habe direkt am riesigen Müggelsee, -wald zu wohnen, wird mein Kind sowie es laufen kann irgendwo draussen abgesetzt, und kann zusehen, wie es den Weg nach Hause findet.
