Ich habe früher auch schon Bausparverträge angedreht bekommen und irgendwann wieder abgestoßen. Ist immer die Frage, ob es GARANTIEN gibt, dass der Bausparvertrag zu einem bestimmten Zeitpunkt zugeteilt wird oder ob es nur eine provisionsgeile vollmundige Versprechung des "Vermögensberaters" ist. Und weißt du denn definitiv, dass du in 3 Jahren genau dein Traumhaus findest? Vielleicht doch schon in einem halben Jahr oder die Umstände verändern sich dahingehend, dass du plötzlich doch erst später oder gar nicht kaufen willst. Wünscht man keinem, aber berufliche und private Veränderungen können einen immer ereilen. Und wie sieht es dann mit deinem Bausparvertrag analog zu einer Vorfälligkeitsentschädigung aus, wenn du die Hütte wieder verkaufen musst oder wie stellst du dich, wenn du da einzahlst aber am Ende doch kein Haus kaufst?
Gerade beim aktuellen Niedrigzinsniveau ist der Vorteil eines "günstigen" Bausparsdarlehens kaum noch relevant.
Ich habe über die DiBa finanziert. Man hätte vielleicht noch was billigeres finden können, andererseits boten die mir eine Flexibilität, die ich jetzt dank finanzieller Umstrukturierung (weg von meinen bestehenden fondsgebundenen Lebensversicherungen

) ausgiebig nutzen werde, indem ich Sondertilgungen leiste und meinen Tilgungssatz ein gutes Stück höher schraube. hoher Tilgunssatz ist aktuell eh das Beste. Und schließ bloß nicht extra eine (Kapital- oder fondsgebundene) Lebensversicherung ab, um die als Tilgungsersatz zu verwenden und am Ende wegen der viel höheren Rendite mit Plus rauszukommen. Plus macht da vor allem der Verkäufer der LV. An der Stelle habe ich auch schon Lehrgeld bezahlt.
Um Angebote zu vergleichen, ist der einzig auschlaggebende Faktor die Restschuld am Ende der Zinsbindung. Da sind alle Zinsen, Gebühren, Kosten, Besonderheiten durch Verechnungsarten usw. schon drin. Nicht einzeln ersichtlich, aber letzten Endes willst du nichts anderes als deine Schulden begleichen.