Erdbeben in Japan - bald ein neuer Super-GAU?

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thilo69
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Re: Erdbeben in Japan - bald ein neuer Super-GAU?

Beitrag von thilo69 »

PeterMUC hat geschrieben:Zum Thema Dagegen und Deutscher Bürokratismus

http://www.merkur-online.de/lokales/lan ... 85620.html
:nono
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Thorsten
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Re: Erdbeben in Japan - bald ein neuer Super-GAU?

Beitrag von Thorsten »

Vielleicht genehmigen sie stattdessen ein AKW im Baustil einer bayrischen Dorfkirche :mrgreen: :nono.
Die meisten Radwegbeschilderungen wurden von Aliens erschaffen.
Sie wollen erforschen, wie Menschen in absurden Situationen reagieren.
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Linus
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Re: Erdbeben in Japan - bald ein neuer Super-GAU?

Beitrag von Linus »

runningmaus hat geschrieben:http://www.japanblog.de/

Eine Bekannte - Anja aus Winterberg, bzw. Genetix im Netz - ist seit Jahren in Japan und hat ihren Blog aktualisiert....
Link siehe oben

:tomtiger
Sehr gut beschrieben, vor allem bemerkenswert fand ich den folgenden Gedankengang der auch meinen Eindruck seit drei Wochen widerspiegelt:
Ist eine Katastrophe dieses Ausmasses wirklich der richtige Anlass fuer Wahlkampftaktik? Bisher – und wir alle hoffen, dass das so bleibt – ist noch kein Mensch in Japan durch radioaktive Strahlung getoetet worden, aber mehr als 10.000 durch das Erdbeben und den darauf folgenden Tsunami. Ist es fair, dass dies so in den Hintergrund rueckt, hinter Debatten ueber Atomausstieg in Deutschland? Wenn ich Sprueche hoere, wie „Fukushima ist ueberall“, dann frage ich mich wirklich, ob die Leute, die sowas schreiben, auch nur eine Sekunde ernsthaft darueber nachgedacht haben, oder ihr sicheres „ueberall“ vielleicht mal fuer eine Weile gegen das „ueberall“ der Arbeiter am Kernkraftwerk tauschen moechten.
Ich kann Leute, die mich ernst nehmen, einfach nicht ernst nehmen,
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thilo69
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Re: Erdbeben in Japan - bald ein neuer Super-GAU?

Beitrag von thilo69 »

Linus hat geschrieben:
runningmaus hat geschrieben:http://www.japanblog.de/

Eine Bekannte - Anja aus Winterberg, bzw. Genetix im Netz - ist seit Jahren in Japan und hat ihren Blog aktualisiert....
Link siehe oben

:tomtiger
Sehr gut beschrieben, vor allem bemerkenswert fand ich den folgenden Gedankengang der auch meinen Eindruck seit drei Wochen widerspiegelt:
Ist eine Katastrophe dieses Ausmasses wirklich der richtige Anlass fuer Wahlkampftaktik? Bisher – und wir alle hoffen, dass das so bleibt – ist noch kein Mensch in Japan durch radioaktive Strahlung getoetet worden, aber mehr als 10.000 durch das Erdbeben und den darauf folgenden Tsunami. Ist es fair, dass dies so in den Hintergrund rueckt, hinter Debatten ueber Atomausstieg in Deutschland? Wenn ich Sprueche hoere, wie „Fukushima ist ueberall“, dann frage ich mich wirklich, ob die Leute, die sowas schreiben, auch nur eine Sekunde ernsthaft darueber nachgedacht haben, oder ihr sicheres „ueberall“ vielleicht mal fuer eine Weile gegen das „ueberall“ der Arbeiter am Kernkraftwerk tauschen moechten.
Nenn mich meinetwegen Egoist, aber es ist nun mal so:

1. Tsunami: Recht unwahrscheinlich, dass es in Bayern einen geben wird. Ergo: Die Leute vor Ort haben mein Mitgefühl, aber ich keine Angst, dass mir das auch passieren kann.
2. Erdbeben: Ähnlich wie 1., jedoch mit marginal höherem Risiko.
3. Atomkatastrophe: Wer mag hier die Wahrscheinlichkeit ausrechnen? Ich kann das Gefährdungspotential nur wage einschätzen, ergo habe ich Angst und frage mich, was man dagegen tun kann.

Es ist doch vollkommen logisch, dass uns bei all der menschlichen Tragödie in Japan, hier in Deutschland vorallem das Thema Atomenergie beschäftigt. Klar kann man nicht von heute auf morgen alle AKWs abschalten, aber wenn wir nie anfangen und das Thema vor uns her schieben, wird nie was passieren. Ich sag`s gerne noch mal: Auch ein Marathon beginnt mit EINEM SCHRITT!

Zum Thema Wahlkampftaktik: Da nehme ich keine Partei aus, dass aktuelle Ereignisse ganz sicher IMMER genutzt werden, um Wahlkampf zu machen. Die Grünen wären schön blöd gewesen, hätten sie das Thema nicht gespielt. Was ist daran schlecht? Politik funktioniert so! Deswegen mag ich Politik nicht. Aber es hiflt auch nix, sich vor der Realität zu verschließen.
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Linus
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Re: Erdbeben in Japan - bald ein neuer Super-GAU?

Beitrag von Linus »

thilo69 hat geschrieben: Nenn mich meinetwegen Egoist, aber es ist nun mal so:

1. Tsunami: Recht unwahrscheinlich, dass es in Bayern einen geben wird. Ergo: Die Leute vor Ort haben mein Mitgefühl, aber ich keine Angst, dass mir das auch passieren kann.
2. Erdbeben: Ähnlich wie 1., jedoch mit marginal höherem Risiko.
3. Atomkatastrophe: Wer mag hier die Wahrscheinlichkeit ausrechnen? Ich kann das Gefährdungspotential nur wage einschätzen, ergo habe ich Angst und frage mich, was man dagegen tun kann.

Es ist doch vollkommen logisch, dass uns bei all der menschlichen Tragödie in Japan, hier in Deutschland vorallem das Thema Atomenergie beschäftigt. Klar kann man nicht von heute auf morgen alle AKWs abschalten, aber wenn wir nie anfangen und das Thema vor uns her schieben, wird nie was passieren. Ich sag`s gerne noch mal: Auch ein Marathon beginnt mit EINEM SCHRITT!
Gerade beim Marathon ist es aber ziemlich blödsinnig loszulaufen solange man noch nicht am Start steht und die Strecke nicht findet. Aber genau das passiert gerade - so richtig weiß noch niemand was in Japan passiert ist, aber die bundesdeutsche Energiepolitik wird als Reaktion von jetzt auf gleich komlett über den Haufen geworfen und umgekrempelt. Da entwerfen wir mal ganz schnell neue Sicherheitsstandards in die die Erkenntnisse aus Fukushima aufgrund der Kürze der Zeit garantiert nicht einfliessen. Und das für die gesamte Restlaufzeit.
Logisch wäre ein Szenario daß die Erkenntnisse aus Fukushima berücksichtigt - werden wir nicht kriegen, wir kriegen Massenhysterie und Kurzschlußreaktionen.
thilo69 hat geschrieben:Zum Thema Wahlkampftaktik: Da nehme ich keine Partei aus, dass aktuelle Ereignisse ganz sicher IMMER genutzt werden, um Wahlkampf zu machen. Die Grünen wären schön blöd gewesen, hätten sie das Thema nicht gespielt. Was ist daran schlecht? Politik funktioniert so! Deswegen mag ich Politik nicht. Aber es hiflt auch nix, sich vor der Realität zu verschließen.
Das Schüren unbegründeter Ängste ist für mich per se schlecht. Wer anders keine Politik machen kann ist IMHO unqualifiziert. Realität ist aber wohl daß es bei der Masse der Bevölkerung wohl so funktioniert.

Ach ja, ich finde Atomkraft übrigens schon immer unverantwortlich - unüberlegte Panikreaktionen aber eben auch.
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drullse
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Re: Erdbeben in Japan - bald ein neuer Super-GAU?

Beitrag von drullse »

Linus hat geschrieben:Sehr gut beschrieben, vor allem bemerkenswert fand ich den folgenden Gedankengang der auch meinen Eindruck seit drei Wochen widerspiegelt:
Bisher – und wir alle hoffen, dass das so bleibt – ist noch kein Mensch in Japan durch radioaktive Strahlung getoetet worden, ...
Bemerkenswert finde ich die Aussage, es sei noch niemand durch die Strahlung getötet worden. Glaubt das ernsthaft jemand? Ich nicht...
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Osso
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Re: Erdbeben in Japan - bald ein neuer Super-GAU?

Beitrag von Osso »

drullse hat geschrieben:
Linus hat geschrieben:Sehr gut beschrieben, vor allem bemerkenswert fand ich den folgenden Gedankengang der auch meinen Eindruck seit drei Wochen widerspiegelt:
Bisher – und wir alle hoffen, dass das so bleibt – ist noch kein Mensch in Japan durch radioaktive Strahlung getoetet worden, ...
Bemerkenswert finde ich die Aussage, es sei noch niemand durch die Strahlung getötet worden. Glaubt das ernsthaft jemand? Ich nicht...
Sagen wir es mal so: Der Todeszeitpunkt von einer kleinen dreistelligen Anzahl der Helfer ist zeitlich, signifikant Richtung Gegenwart verschoben worden. Durch die Strahlung unmittelbar sterben tatsächlich sehr selten Menschen. Während den Beiden Atombombenabwürfen, sowie in Tschernobyl war das wohl so. Bei Atombmbenabwürfen muss man auch unterscheiden, was denn zuerst tödlich wirkte. Für Jeden, der zu nah dran war, lässt sich das nicht genau trennen zwischen ionisierender Strahlung und sonstiger elektromagnetischer Stahlung. Wer in duch einfache Sichtlinienunterbrechung nicht auch durch das optische Spektrum eingeäschert wurde starb unmittelbar durch die ionisierende Strahlung. Bei weiter anwachsender Entfernung kann man dann von Strahlenkrankheit sprechen. Die meisten streben dann relativ kurzfristig an den Folgen. Das ganze geht dann fließend über in eine deutliche Anfälligkeit für Tumorerkrankungen. Je später der Todeszeitpunkt, desto weniger korreliert dann allerdings der Tod mit der Strahlungsexposition. Liegt einfach in der Natur einer teilweise "zufällig" erscheinenden Erkrankung.

Somit bleibt festzuhalten, dass in Japan, wegen Fukushima noch keiner durch die Strahlung gestorben ist. Bei einigen der kommenden Todesopfern wird man es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf den Reaktorunfall zurückführen können. Bei später (Zeitmaßstab> einige Jahre) Sterbenden kann man das aber eben nicht mit 99,9..% Wahrscheinlichkeit sagen.

sorry fürs nüchtern sein ;-)
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drullse
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Re: Erdbeben in Japan - bald ein neuer Super-GAU?

Beitrag von drullse »

Osso hat geschrieben:sorry fürs nüchtern sein ;-)
Paßt schon. Ich kacke dazu noch eine Korinthe: für mich sind diejenigen, die jetzt einer zu hohen Dosis ausgesetzt waren quasi tot, also schon gestorben.

So bitter es ist.
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Re: Erdbeben in Japan - bald ein neuer Super-GAU?

Beitrag von Wagnerli »

Es war nur eine Frage der Zeit, bis diese Meldung kommen mußte.

:(
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Osso
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Re: Erdbeben in Japan - bald ein neuer Super-GAU?

Beitrag von Osso »

was denn für ne meldung?
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Linus
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Re: Erdbeben in Japan - bald ein neuer Super-GAU?

Beitrag von Linus »

Osso hat geschrieben: sorry fürs nüchtern sein ;-)
Ich würde mir wünschen, das ganze Thema würde hier viel nüchterner behadelt. Dann würde sich aber wohl außer ein paar Fachleuten niemand mehr dafür interessieren.

Ich wage mal eine Zukunftprognose: in 10 Jahren wird Japan die führende Technologienation für erneuerbare Energien sein - mit intensiver Nutzung deutscher Ideen und Patente. Und in Deutschland werden wir immer noch diskutieren welche Chancen die regenerativen Energien für die Technologienation Deutschland bieten.
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Osso
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Re: Erdbeben in Japan - bald ein neuer Super-GAU?

Beitrag von Osso »

Linus hat geschrieben:
Osso hat geschrieben: sorry fürs nüchtern sein ;-)
Ich würde mir wünschen, das ganze Thema würde hier viel nüchterner behadelt. Dann würde sich aber wohl außer ein paar Fachleuten niemand mehr dafür interessieren.

Ich wage mal eine Zukunftprognose: in 10 Jahren wird Japan die führende Technologienation für erneuerbare Energien sein - mit intensiver Nutzung deutscher Ideen und Patente. Und in Deutschland werden wir immer noch diskutieren welche Chancen die regenerativen Energien für die Technologienation Deutschland bieten.
Ich habe da ein anderes Szenerio im Sinn...

Aufgrund des "gesamtgesellschaftlichen Konsens" den die Kasperlekommision "Ethikrat Energie" mit immerhin 3 kirchlichen Vertretern gefunden hat, wird in ca. 10 Jahren das letzte AKW auslaufen. Dieser Ethikrat hat auch beschlossen, dass steigende Energiekosten zumutbar sind. Alle die in der gehobenen (Einkommens)Mittelschicht und darüber liegen kommen damit auch Prima zurecht, denn sie wohnen in energieneutralen modernisierten Häusern oder Wohnungen und können sich auch energiesparende Geräte leisten. Durch die Solarförderung sind viele, die bereits genug Geld hatten um in "Öko" zu investieren sogar einem kleinen Wohlstand gekommen. Das gemeine Volk bezahlt durch die höheren Preise diesen Wohlstand mit. Dummerweise können wir unseren Stromverbrauch doch noch nicht komplett decken, weshalb aus dem benachbarten Ausland Strom importiert werden muss. Liegt einfach an der Dauer deutscher Planungsverfahren. Die Regenerativen konnten nicht schnell genug ausgebaut werden, genau wie die Netzverbünde und Energiespeicher. ca 15 Jahre Später 2036 also ist der geplante Ausbau auf dem gewünschten Stand des Jahres 2021.


Bevor mich einer falsch versteht. Ich hab nix gegen einen Atomausstieg. Nur muss dann auch akzeptiert werden, dass wer A sagt auch B sagen muss. Da muss man halt ein Energieinfrastrukturkonzept entwickeln und muss, wenn einem der Ausstieg denn soooooooo wichtig ist, dieses ohne Rücksicht auf Verluste umsetzen. Das heißt: Ein Umzug muss den Betroffenen der Maßnahmen kostenneutral möglich sein. Wer nicht geht muss dann unter der Stromtrasse wohnen, pech gehabt. Wer über sein Landschaftsbild jammert, weil sich irgendwo ein Windrädel dreht darf ungehört weiterjammern. Dann muss ein klein wenig umverteilt werden, damit alle net zueinander bleiben.

Dan kam ja diese Woche schon wieder die ersten Rufe hoch, die Anpassung des Solarförderungsgesetzes müssten zurückgenommen werden. Mumpitz! Das Installieren einer gegeben Leistung wird immer preiswerter. Da kann man nicht ne Rolle Rückwärts machen. Da versuchen nur die Ökolobbyisten die Margen für sich zu erhöhen. Da unterscheiden die sich halt nicht im geringsten von von den Strahlemännern. Letztlich schaufelt das nur Geld in die Hände von Leuten, die eh schon genug Geldhaben, insbesondere einer gewissen wohlhabenden Schicht, die zwar versteht, das riesige Rendietewerte für alle nicht möglich sind, selbst genug Geld haben, eben jene hohen Rendieten haben wollen, über die ungerechte Welt sinnieren, aber ein dickes Auto fahren, ein Eigenheim haben und zweimal im Jahr ne Fernreise machen können.
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Re: Erdbeben in Japan - bald ein neuer Super-GAU?

Beitrag von Anja »

Linus hat geschrieben:
Osso hat geschrieben: sorry fürs nüchtern sein ;-)
Ich würde mir wünschen, das ganze Thema würde hier viel nüchterner behadelt. Dann würde sich aber wohl außer ein paar Fachleuten niemand mehr dafür interessieren.

Ich wage mal eine Zukunftprognose: in 10 Jahren wird Japan die führende Technologienation für erneuerbare Energien sein - mit intensiver Nutzung deutscher Ideen und Patente. Und in Deutschland werden wir immer noch diskutieren welche Chancen die regenerativen Energien für die Technologienation Deutschland bieten.
hier = hier im Forum oder in Deutschland oder was meinst Du damit?

Grundsätzlich wäre es sicher mal interessant wie still es auf der Welt wird, wenn sich zu allen Themen nur noch Fachleute (Profis auf ihrem Gebiet mit entsprechender Ausbildung) äußern, und ansonsten alle still sind, egal um was es geht. Dann könnten wir hier auch ganz schnell zusperren vermute ich.
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12.10.2014 - München Marathon * 12.07.2015 - Challenge Roth * 27.09.2015 - Berlin Marathon *
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Re: Erdbeben in Japan - bald ein neuer Super-GAU?

Beitrag von thilo69 »

Anja hat geschrieben:Grundsätzlich wäre es sicher mal interessant wie still es auf der Welt wird, wenn sich zu allen Themen nur noch Fachleute (Profis auf ihrem Gebiet mit entsprechender Ausbildung) äußern, und ansonsten alle still sind, egal um was es geht. Dann könnten wir hier auch ganz schnell zusperren vermute ich.
Dann wäre die Welt nur noch trist!!! :(

...und vorallem, wer definiert denn, ob man "Fachmann" ist? Die Fachleute selbst! Was wäre das für ein Geklüngel! ;)
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Re: Erdbeben in Japan - bald ein neuer Super-GAU?

Beitrag von Osso »

thilo69 hat geschrieben:
Anja hat geschrieben:Grundsätzlich wäre es sicher mal interessant wie still es auf der Welt wird, wenn sich zu allen Themen nur noch Fachleute (Profis auf ihrem Gebiet mit entsprechender Ausbildung) äußern, und ansonsten alle still sind, egal um was es geht. Dann könnten wir hier auch ganz schnell zusperren vermute ich.
Dann wäre die Welt nur noch trist!!! :(

...und vorallem, wer definiert denn, ob man "Fachmann" ist? Die Fachleute selbst! Was wäre das für ein Geklüngel! ;)
Was ist denn das für ein pessimistischer Grundton? Gerade der Streit unter Fachleuten ist um einiges härter. Da hat ja jeder für seine Sicht der Dinge eine lange durchdachte Erklärung parat. Im zweifelsfall auch noch eine, die sich für Ihn selbst nicht von der eigenen Person trennen lässt, schlimmstenfalls ist es sogar das einzigste was er hat. Diese Fachleute sind aber auch nur Menschen und behrren gerne auf Ihrem Standpunkt. Da wird sich gestritten und gezankt, das ist schlimmer als im Kindergarten. Jeder der mal im universitären Wissenschaftsbetrieb verwickelt war wird das bestätigen können. Die Heftigkeit der Auseinandersetzung korrreliert dabei auch nicht im geringsten mit der Relevanz des Themas für den Rest der Menschheit.

Es soll auch keineswegs in Abrede gestellt werden, sich ueber ein Thema unterhalten zu dürfen. Wo kämen wir dahin? Das wär ja völlig daneben. (Eigentlich wär es gut, wir Physiker als Generalisten dürfen überall mitreden, der Rest nur in seinem Bereich :-) )

Es geht nur darum, das die Entscheidungen und die öffentliche Debatte von Fachmeinungen bestimmt werden.
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