Linus hat geschrieben:Ich würde eine einfache Prüfung vorschlagen: an die Heckscheibe wird ein Zettel mit einem kurzen Text gehängt, der muß vom Fahrersitz aus ohne Spiegelnutzung gelesen werden.
Und was mache ich wenn ich mal wieder "rücken" habe ?
S.o., gefahr laufen beim Rückwärtsfahren Kinder zu überfahren.
Also war es doch gut die Karre mit Rückfahrkamera und Psc auszurüsten
Zum Thema:
Ich bin in sll den Jahren noch nur bewusst von einem der berüchtigten fahranfänger von der Straße geholt, genötigt, geschnitten oder sonst was worden....
Du kannst aus einem dicken Schwein kein Rennpferd machen,
aber Du kannst versuchen, daraus das schnellste Schwein zu machen.
Hab das Thema neulich auch mal mit jemandem diskutiert. Was spricht dagegen ab ca 60 Jahren einen regelmäßigen Kurz(!)-Check bei der Fahrschule einzuführen, wo ein Seh- und Reaktionstest gemacht wird. Kosten vielleicht 5-10,-€. Stellen sich unregelmäßigkeiten heraus muß eine kurze Fahrprüfung o.ä. abgelegt werden. Es gibt eine Chance der Nachprüfung falls der Teilnehmer durch fällt.
Gleiches gibt es ja schon in ähnlicher Form für alle anderen auffällig gewordenen Verkehrsteilnehmer (Punktesystem).
Die aktuellen Mittel- und Oberklassewagen wie sie von vielen Rentnern gerne gefahren werden sind heutzutage bei Fehlbedienung Waffen! Hunderte von PS und Massen jenseits von 2t sind üblich. Wenn ich überlege wie mein Opa zuletzt mit seinem Benz gefahren ist bin ich ehrlich gesagt froh, dass er (wegen Schlaganfall) den Lappen abgeben musst. Diese Sorglosigkeit mit der er unterwegs war (ahhh, des passt scho noch / ich fahr seid 50 Jahren unfallfrei / ...) hat mir regelmäßig die Schweißperlen auf die Stirn getrieben. Oft war es nur der Aufmerksamkeit der anderen Verkehrsteilnehmer zu verdanken, dass da nix schlimmes passiert ist.
Bei den jungen Leuten ist es oft maßlose Selbst- bzw Fahrzeugs-Fehleinschätzung. Aber halt in die andere Richtung. Da passieren einfach die schwereren Unfälle...
"Training ist kein Ponyschlecken !"
"Realität ist immer ein Kompromiss..."
"Prepare for the worst-and enjoy every moment of it !"Col. Chris Hadfield
Wagnerli hat geschrieben:Ob das wohl daran liegt, dass die meisten Unfälle
von jungen Leuten gemacht werden ?
Wahrscheinlich machen junge Leute mehr Unfälle, aber das rechtfertigt nicht, dass man ein Problem auf der anderen Seite ausser Acht lässt.
Genau, zum Beispiel das Alkoholproblem.
Jeder der einmal mit mehr als 0,0 promille erwischt wurde sollte lebenslang Führerscheinentzug bekommen.
Zitat aus der auto-bild " Bei den Unfallzahlen, hat jetzt die Allianz-Versicherungs AG ermittelt, bleiben sie hinter den jungen Fahrern weit zurück. Nach der Studie haben ältere Autofahrer jenseits der 65 im Jahr 2006 rund 12.500 Verkehrsunfälle verursacht. Dagegen ließen die 18-24jährigen es mehr als 78.000 mal krachen. Es werden also nur elf Prozent aller Unfälle im Verkehr durch Senioren verursacht. Das passt auch zusammen: Alte bewegen sich nach der Devise "Schleichen statt Leichen" vorsichtiger auf den Straßen ..."
Vor welcher Altersgruppe sollte ich also mehr Angst haben?
Zuletzt geändert von Frank am 24 Aug 2011 14:01, insgesamt 1-mal geändert.
I’ve seen things you people wouldn’t believe. Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhauser Gate. All those moments will be lost in time like tears in rain.
Wer verbietet diesen zwei Vollidioten die in HH ständig bei Rot über die Ampeln donnern das Radfahren? Und wie kann ich das kontrollieren? Na gut, außer andere Radfahrer und die Fußgänger, gefährden die sich ja nur selbst!
Wagnerli hat geschrieben:Ich finde die Autofahrer mit 15-20 Jahre Fahrpraxis und eigener Auslegung der Verkehrsregeln viel schlimmer.
Die glauben, dass sie im Recht sind oder Dank ihrer Erfahrung alles in Griff haben.
Den Satz kannst Du auch gut mit "Radfahrer" bilden...
Und dann paßt auch das folgende besser:
Ich finde es nicht gut, auf eine Gruppe Verkehrsteilnehmer rumzuhaken.
...
Wenn wir alle einbisschen mehr Verständnis und Rücksicht aufbringen,
dann funktioniert das schon.
Wagnerli hat geschrieben:
Ich finde es sehr problematisch einfache eine Gruppe Verkehrteilnehmer rauszunehmen.
Vor 2 Jahren gab es einen Sommer lang eine Aktion von der Polizei, die hieß "Unrad". Dabei wurde quasi Jagd auf Radfahrer gemacht, die sich nicht vorschriftsmässig verhielten und anschließend darüber in der Tageszeitung berichtet. Mich hat das tierisch aufgeregt. Nicht, dass man sich als Radfahrer nicht an die Regeln halten sollte, aber das war echt eine Propagandefrechheit. Wieso nicht mal eine Aktion Un-Rentner"? So was traut sich aber niemand.
Das liegt einfach daran, dass die Radfahrer deutlich mehr Verkehrsverstöße begehen,
als die alten Leute.
Mir ärgert sowas auch, aber leider haben sie oft Recht.
Nur sind die Folgen i.d.R. wesentlich harmloser, wenn ein Radfahrer Verkehrsverstöße begeht. Meist zieht er selbst den Kürzeren. Wenn Opa Hans mit seinem 2,5t 320CDI unterwegs ist und den Verkehr nicht mehr blickt, kann das anders aussehen.
Aber es geht mir nicht darum, Verkehrsteilnehmer gegeneinander auszuspielen. Ich kapier einfach nicht, warum ältere Verkehrsteilnehmer nicht regelmässig zum Test müssen, so wie in anderen Ländern auch.