Mein Gott, sind Beerdigungen deprimierend.
Ein Kollege aus meinem Büro, der Raum schräg gegenüber. Seine Frau war meine Ausbilderin vor 11 Jahren. Er ein genialer Kopf - und stirbt mit 60 an einem Hirntumor.
Die ganze Schç%&//& Forschung hat nix geholfen, sie sterben immer noch an den gleichen, fatalen Tumoren wie vor 15 Jahren, als ich noch im Labor gestanden habe und an eben diesen Dingen gearbeitet habe. 5 Kinder....der jüngste ist 11. Familie, Kollegen, Freunde. Ich in so froh, dass ich da keine Routine drin habe, aber ich habe auch Angst davor, dass es in Zukunft zur Routine wird. Letztes Jahr ein Requiem für einen Sportfreund (46) Jahre, dieses Jahr ein Kollege aus dem Flur....und immer diese Gedanken an die eigene Familie
Carpe Diem ! Aber zur Tagesordnung übergehen geht auch nicht einfach.
Jetzt erst mal frei bis Mittwoch, raus in die Berge, Abstand, Urlaub, ich hoffe das hilft.