Ist Spaß unweigerlich mit Sport verbunden?drullse hat geschrieben:Ja?Wagnerli hat geschrieben:Die Welt da draussen hat noch mehr zu bieten.drullse hat geschrieben:Was ist daran falsch?Wagnerli hat geschrieben:Ich kenne genug Triathleten, die den ganzen Jahresurlaub dem Sport
opfern und das mit Freude.
Was?
Und die Frage ist ernst gemeint. Was kann mir die Welt MEHR bieten als Spaß?
keko´s Training für den Hausgebrauch
Moderator: Moderator
Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch
Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch
Nein. Aber wenn mir Sport Spaß macht - warum muss ich dann etwas Anderes machen in meiner raren Freizeit?Voldi hat geschrieben:Ist Spaß unweigerlich mit Sport verbunden?
Ich kann die Leute absolut verstehen, die ihren Urlaub dafür nutzen. Für mich es - auch wenn ich momentan mit dem Sport an sich etwas hadere - quasi unvorstellbar, kein Fahrrad und keine Laufschuhe mitzunehmen, wenn ich verreise.
Weiteratmen - DAS ist der Trick!!!
Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch
Genau, Spass !!drullse hat geschrieben:
Und die Frage ist ernst gemeint. Was kann mir die Welt MEHR bieten als Spaß?
Das ist doch das entscheidende Wort.
Leider kommt bei vielen Triathleten der Spass nicht an der ersten Stelle, sondern Verbissenenheit, (übertriebener) Ehrgeiz und nicht selten vor allem auch Geltungsbedürfnis.
Viele kompensieren gerade mit Triathlon Defizite im Rest ihres Lebens (ich kann mich da ruhigen Gewissens auch einschliessen).
Tatsache aber ist. Mit der Spass-Fraktion im Triathlon kann nicht soviel Geld verdient werden, die Spass-Fraktion schert sich nicht um trainingspläne, den neuesten aerodynamischen Schnickschnak und die abgefahrensten Ernährungsstratgien. Monozentrische Betrachuntungsweisen mit dem Triathlon als Mittelpunkt des Universums sind nicht zuletzt desshalb auch in den letzten JAhren zu einem Geschäftsmodell geworden.
Leute, die mit dem Radl von A nach B wollen, es einfach toll finden durch den Wald zu laufen oder einfach nur sich wohl fühlen, wenn sie von Wasser umgeben sind passen da nicht rein.
Du kannst aus einem dicken Schwein kein Rennpferd machen,
aber Du kannst versuchen, daraus das schnellste Schwein zu machen.
aber Du kannst versuchen, daraus das schnellste Schwein zu machen.
Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch
Echt jetzt ?drullse hat geschrieben:Und die Frage ist ernst gemeint. Was kann mir die Welt MEHR bieten als Spaß?
Ich dachte das Thema "Spaßgesellschaft" hätte seinen Zenit vor über 10 Jahren durchschritten ...
Das war doch noch vor Leidkultur verpönt ...
Ansonsten ja ... warum sollte man seine Frei-Zeit nicht komplett mit Sport, Training, WK, Reisen verbringen ?
Jeder, wie er meint ...
"Verpassen" werden wir wohl alle irgendwas ...
Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch
Die Frage ist ahlt, ob Du wirklich viel siehst.
Ich werde im September sicher nicht viel von Wales sehen, wäre aber ohne Triathlon nie dort hingekommen.
Bei uns geht gemeinsamer Sporturlaub nicht, weil Hazel am Rad drehen würde, wenn nie darf, wie er eigentlich möchte, deshalb fliegt er alleine nach Malle.
Dann kommt noch dazu, dass ich gerne Urlaub ganz ohne Sport mache z. B. Städtetouren.
Wadern verstehe ich jetzt nicht als Sport machen im Urlaub.

Ich werde im September sicher nicht viel von Wales sehen, wäre aber ohne Triathlon nie dort hingekommen.
Bei uns geht gemeinsamer Sporturlaub nicht, weil Hazel am Rad drehen würde, wenn nie darf, wie er eigentlich möchte, deshalb fliegt er alleine nach Malle.
Dann kommt noch dazu, dass ich gerne Urlaub ganz ohne Sport mache z. B. Städtetouren.
Wadern verstehe ich jetzt nicht als Sport machen im Urlaub.
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Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch
Danke Peter! Besser hätt ich nicht ausdrücken können, was mir gerade durch den Kopf gingPeterMUC hat geschrieben:
Genau, Spass !!
Das ist doch das entscheidende Wort.
Leider kommt bei vielen Triathleten der Spass nicht an der ersten Stelle, sondern Verbissenenheit, (übertriebener) Ehrgeiz und nicht selten vor allem auch Geltungsbedürfnis.
Viele kompensieren gerade mit Triathlon Defizite im Rest ihres Lebens (ich kann mich da ruhigen Gewissens auch einschliessen).
Tatsache aber ist. Mit der Spass-Fraktion im Triathlon kann nicht soviel Geld verdient werden, die Spass-Fraktion schert sich nicht um trainingspläne, den neuesten aerodynamischen Schnickschnak und die abgefahrensten Ernährungsstratgien. Monozentrische Betrachuntungsweisen mit dem Triathlon als Mittelpunkt des Universums sind nicht zuletzt desshalb auch in den letzten JAhren zu einem Geschäftsmodell geworden.
Leute, die mit dem Radl von A nach B wollen, es einfach toll finden durch den Wald zu laufen oder einfach nur sich wohl fühlen, wenn sie von Wasser umgeben sind passen da nicht rein.
Und ich glaub darum geht´s auch oft den restlichen Familienmitglieder. Noch find ich´s nich so wahnsinnig schlimm wenn der Elefant an einem sonnigen Wochenendmorgen zu mehrstündigen Radfahrten aufbricht anstatt mit mir in den Park zu gehen.
Das könnte sich ändern wenn der Zwerg da ist und ich hoffe einfach mal, dass er dann im Zweifel mehr Spaß am Park hat und vielleicht die Tour ein bißchen abkürzt.
Andererseits sind wir glücklicherweise beide solche Spaßathleten, die soziale Verpflichtungen recht leicht über geplante Trainingseinheiten stellen.
Edith sagt noch, dass wir irgendwie auch ohne große Ambitionen eine ganzen Menge Geld dafür ausgeben ... aber sicher lange nicht so viel wie manch ambitionierter Athlet.
Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch
Ach Drullse ... das habe ich doch gar nicht gesagt. Du kannst tun und lassen was du willst (wobei ich nicht sicher bin ob ein sportfreier Urlaub dir nicht mal gut tun würde ... aber das gehört jetzt nicht hierhin).drullse hat geschrieben:Nein. Aber wenn mir Sport Spaß macht - warum muss ich dann etwas Anderes machen in meiner raren Freizeit?Voldi hat geschrieben:Ist Spaß unweigerlich mit Sport verbunden?
Ich kann die Leute absolut verstehen, die ihren Urlaub dafür nutzen. Für mich es - auch wenn ich momentan mit dem Sport an sich etwas hadere - quasi unvorstellbar, kein Fahrrad und keine Laufschuhe mitzunehmen, wenn ich verreise.
Und ich bin sicher Wagnerlis Beispiel hat sich auch nicht auf dich bezogen.
Ich kann auch verstehen, dass man seinen Urlaub für Sport nutzt ... wie gesagt: Grenzwertig wird es dann wenn die eigenen Familie darunter leidet. Ohne Kinder ist das wieder was ganz anderes. Ich könnte und wollte nicht meinen Jahresurlaub mit Rad und Laufschuhen verbingen. Am Ende würde ich noch das Rollerfahren verlernen
Zuletzt geändert von Voldi am 27 Mär 2012 10:36, insgesamt 1-mal geändert.
Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch
Nein, jeder soll das machen, wie er es für richtig hält.drullse hat geschrieben:Nein. Aber wenn mir Sport Spaß macht - warum muss ich dann etwas Anderes machen in meiner raren Freizeit?Voldi hat geschrieben:Ist Spaß unweigerlich mit Sport verbunden?
Ich kann die Leute absolut verstehen, die ihren Urlaub dafür nutzen. Für mich es - auch wenn ich momentan mit dem Sport an sich etwas hadere - quasi unvorstellbar, kein Fahrrad und keine Laufschuhe mitzunehmen, wenn ich verreise.
Für mich gibt es aber einen großen Unterschied zwischen Urlaub und Trainingslager.
Ich war mal mit Hazel am Gardasee und er hat mich in den Wahnsinn getrieben, weil er ständig irgendwelche Radtouren ausgearbeitet hat.
Was ein Stress.
Wir werden dieses Jahr den großen Kompromiss wagen.IM Wales, Edinburg, dann den West Highland Way und ein bisschen Whisky trinken.
Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch
Du sprichst da IMHO einen wirklich wichtigen Punkt an, der dafür sorgt, dass ich meinen Spaß am Sport verloren habe. Die gewaltsame Mega-Kommerzialisierung unseres Sports (die die WTC grade auf die Spitze treibt), schreckt mich immer mehr ab und hat fast dazu geführt, dass ich mein ganzen Zeug verkaufen wollte. Im Moment taste ich mich ganz langsam wieder ran, merke aber auch, dass mich jede neue Meldung über Wettkämpfe, die in Minuten ausgebucht sind, die eine Wettkampfplanung über ein Jahr im Voraus oder ähnliches anwidern und sofort wieder abschrecken.PeterMUC hat geschrieben:Genau, Spass !!
Das ist doch das entscheidende Wort.
Leider kommt bei vielen Triathleten der Spass nicht an der ersten Stelle, sondern Verbissenenheit, (übertriebener) Ehrgeiz und nicht selten vor allem auch Geltungsbedürfnis.
Viele kompensieren gerade mit Triathlon Defizite im Rest ihres Lebens (ich kann mich da ruhigen Gewissens auch einschliessen).
Tatsache aber ist. Mit der Spass-Fraktion im Triathlon kann nicht soviel Geld verdient werden, die Spass-Fraktion schert sich nicht um trainingspläne, den neuesten aerodynamischen Schnickschnak und die abgefahrensten Ernährungsstratgien. Monozentrische Betrachuntungsweisen mit dem Triathlon als Mittelpunkt des Universums sind nicht zuletzt desshalb auch in den letzten JAhren zu einem Geschäftsmodell geworden.
Leute, die mit dem Radl von A nach B wollen, es einfach toll finden durch den Wald zu laufen oder einfach nur sich wohl fühlen, wenn sie von Wasser umgeben sind passen da nicht rein.
Der ganze Quatsch und Hype um Ernährungsformen, Trainingsweisheiten (die sich bei näherer Betrachtung bisher nie als Neuigkeit rausstellten) und die allgegenwärtige Materialschlacht sind dann weitere Punkte, die zumindest mir den Spaß am Sport nehmen können.
Genau deswegen war für mich Portugal auch URLAUB - im Sinne des Wortes: ich habe abgeschaltet auf dem Rad, es genossen, einfach rumzukurbeln oder zu laufen. Habe ich was Neues gesehen? Wenig. Stört mich das? Nein.
Weiteratmen - DAS ist der Trick!!!
Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch
Ich gehörte zu den Leute die einfach von A nach B wollen und sich an der Gegend erfreuen.PeterMUC hat geschrieben:Genau, Spass !!drullse hat geschrieben:
Und die Frage ist ernst gemeint. Was kann mir die Welt MEHR bieten als Spaß?
Das ist doch das entscheidende Wort.
Leider kommt bei vielen Triathleten der Spass nicht an der ersten Stelle, sondern Verbissenenheit, (übertriebener) Ehrgeiz und nicht selten vor allem auch Geltungsbedürfnis.
Viele kompensieren gerade mit Triathlon Defizite im Rest ihres Lebens (ich kann mich da ruhigen Gewissens auch einschliessen).
Tatsache aber ist. Mit der Spass-Fraktion im Triathlon kann nicht soviel Geld verdient werden, die Spass-Fraktion schert sich nicht um trainingspläne, den neuesten aerodynamischen Schnickschnak und die abgefahrensten Ernährungsstratgien. Monozentrische Betrachuntungsweisen mit dem Triathlon als Mittelpunkt des Universums sind nicht zuletzt desshalb auch in den letzten JAhren zu einem Geschäftsmodell geworden.
Leute, die mit dem Radl von A nach B wollen, es einfach toll finden durch den Wald zu laufen oder einfach nur sich wohl fühlen, wenn sie von Wasser umgeben sind passen da nicht rein.
Hazel ist auch im Urlaub oft ganz untriebig und bei ihm entsteht der Eindruck, dass die Strecke von A nach B abgearbeitet werden muß.
Mich verwirrt das oft.
Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch
Den Fehler habe ich auch mal gemacht. Aber man lernt ja. Die letzten Urlaube würde ich nicht als Trainingslager bezeichnen, sie waren aber vermutlich auch sportlich gesehen effektiver und erfolgreicher was den Trainingserfolg angeht als die "klassischen" Trainingslager, die ich gemacht habe.Wagnerli hat geschrieben:Für mich gibt es aber einen großen Unterschied zwischen Urlaub und Trainingslager.
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Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch
Ich war doch genauso, bis noch vor gut drei Jahren. Das ist eine Phase....Wagnerli hat geschrieben:Ich gehörte zu den Leute die einfach von A nach B wollen und sich an der Gegend erfreuen.PeterMUC hat geschrieben:Genau, Spass !!drullse hat geschrieben:
Und die Frage ist ernst gemeint. Was kann mir die Welt MEHR bieten als Spaß?
Das ist doch das entscheidende Wort.
Leider kommt bei vielen Triathleten der Spass nicht an der ersten Stelle, sondern Verbissenenheit, (übertriebener) Ehrgeiz und nicht selten vor allem auch Geltungsbedürfnis.
Viele kompensieren gerade mit Triathlon Defizite im Rest ihres Lebens (ich kann mich da ruhigen Gewissens auch einschliessen).
Tatsache aber ist. Mit der Spass-Fraktion im Triathlon kann nicht soviel Geld verdient werden, die Spass-Fraktion schert sich nicht um trainingspläne, den neuesten aerodynamischen Schnickschnak und die abgefahrensten Ernährungsstratgien. Monozentrische Betrachuntungsweisen mit dem Triathlon als Mittelpunkt des Universums sind nicht zuletzt desshalb auch in den letzten JAhren zu einem Geschäftsmodell geworden.
Leute, die mit dem Radl von A nach B wollen, es einfach toll finden durch den Wald zu laufen oder einfach nur sich wohl fühlen, wenn sie von Wasser umgeben sind passen da nicht rein.
Hazel ist auch im Urlaub oft ganz untriebig und bei ihm entsteht der Eindruck, dass die Strecke von A nach B abgearbeitet werden muß.
Mich verwirrt das oft.
Du kannst aus einem dicken Schwein kein Rennpferd machen,
aber Du kannst versuchen, daraus das schnellste Schwein zu machen.
aber Du kannst versuchen, daraus das schnellste Schwein zu machen.
Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch
Pass mal auf, dass das aktuell nicht nur eine Phase ist und das andere der NormalzustandPeterMUC hat geschrieben: Ich war doch genauso, bis noch vor gut drei Jahren. Das ist eine Phase....
Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch
Dein Wort in Gottes Ohr.
Ich bin wirklich gespannt, wie die 150 km Wadern in Schottland so werden.
Auf Kauai ist er mir mal verloren gegangen, weil er den Trail abgearbeitet hat, während ich mich an den Blümchen erfreute.
Ich bin wirklich gespannt, wie die 150 km Wadern in Schottland so werden.
Auf Kauai ist er mir mal verloren gegangen, weil er den Trail abgearbeitet hat, während ich mich an den Blümchen erfreute.
Re: keko und sein Training für den Hausgebrauch
Ich habe so den Eindruck, Du kannst schon froh sein, dass er DICH nicht abarbeitetWagnerli hat geschrieben: Auf Kauai ist er mir mal verloren gegangen, weil er den Trail abgearbeitet hat, während ich mich an den Blümchen erfreute.
Du kannst aus einem dicken Schwein kein Rennpferd machen,
aber Du kannst versuchen, daraus das schnellste Schwein zu machen.
aber Du kannst versuchen, daraus das schnellste Schwein zu machen.