keko hat geschrieben:maultäschle hat geschrieben:
Ich erlebe hier, wie Bekannte Kindergärten und Krippe um Krippe abklappern und mehr oder weniger auf Knien rutschen um IRGENDWO einen Platz für das Kind zu bekommen.
Bekannte sind umgezogen, damit die Großeltern zu ihnen ziehen konnten, um auf die Kinder aufzupassen.
Bei Freunden fuhren die Großeltern 5 Monate lang jeden Sonntag abend von Tübingen nach Frankfurt und blieben bis Donnerstag abend in einer 4 Zimmerwohnung um auf den Kleinen aufzupassen, weil erst dann ein Krippenplatz frei wurde...
In Offenbach (Stand November 2011) waren 400 (!) Kinder auf der Warteliste für die Hortplätze.
Nur mal so..
MIr ist es bewußt, dass das in anderen Regionen anders aussehen mag, aber zumindest im RHein-Main-Gebiet ist die Situation prekär.
Aber ist ja kein Problem: ab August gibts zum Trost ja dann das Betreuungsgeld um Muttchen ruhig zu stellen.
Damit kann sie dann ja schön shoppen gehen.. oder es auf ihre Rente anrechnen lassen

Ach, das sind so die üblichen Horrorgeschichten. Mag sein, dass es so ist, aber das muss man sich halt irgendwie durchwurschteln.

Zur Not bleibt man mal 2 oder 3 Jahre daheim und arbeitet dann irgendwo anders weiter. Das ist doch alles nicht dramatisch. Es geht doch nur um einen Job.
Klar. Geht alles. Ging Jarhunderte lang.
Aber wer von beiden Partnern bleibt den bitte im Regelfall zuhause?
Und wer von beiden steigt meistens danach wieder halbtags ein?
Blöd nur, dass heute Partnerschaften öfter in die Brüche gehen als früher...
Ohne Dir zu nahe treten zu wollen:
Würde Deine Frau rein mit ihrem jetztigen Job über die Runden kommen? Und hat sie Deiner Meinung nach, wenn sie jetzt wieder Vollzeit einsteigen würde, noch die gleichen Karrierechancen wie jemand, der die letzten 15 Jahre Vollzeit durchgearbeitet hat? Reicht ihre Rente im Fall einer Scheidung?