keko hat geschrieben:Da ich hier scheinbar der noch einzige gläubige Katholik bin, kann ich auch unverblümt sagen: Ich find´s schön, dass er Pabst geworden ist und freu mich richtig drüber

Also katholisch bin ich. Wie gläubig, das lassen wir mal dahingestellt. Und dass der Ratzinger Papst geworden ist, bei aller Skepsis, freut micht. Ich denke, dieser Mann ist noch für manche Überraschung gut. Sicher, gewissen Dinge werden sich unter seine Ägide nicht ändern, aber da er als konservativ-rechtgläubig (d.i. orthodox) gilt und großen Rückhalt bei seinen konservativen Kollegen hat, wird er ein sehr mächtiger Papst sein und vielleicht Dinge umsetzen, an die sich ein "liberaler" Papst nicht rantrauen würde. Schlimmstenfalls läuft es so weiter wie unter Woytila und das wird die Kirche ja wohl noch verkraften.
Ehrlich gesagt kann ich mit dem Intellektuellen Ratzinger mehr anfangen als mit der Heulsusenfraktion a la Drewermann, die so furchtbar an der Kirche leidet. Gut, der Ratzinger hat andere Meinungen als ich, aber es sind wenigstens klare, begründete Positionen, nicht dieses Alles-ist-möglich-alles-ist-erlaubt-Geschwurbel.
@keko: Ihr Bayern seid doch dazu verpflichtet, jetzt einen kleinen Papst-Koller zu bekommen.
