Schon klar!Flow hat geschrieben:Man darf unterscheiden zwischen Hitzeverträglichkeit und Schwitzen (Schweißmenge).
Mit der Hitze kommt man besser zurecht, wenn man ihr oft ausgesetzt ist. Da gibt es wohl Trainings- und Anpassungseffekte.
Das (vermehrte) Schwitzen gehört aber zu diesen Anpassungseffekten !
Schwitzen hat schließlich eine Funktion. Es sorgt dafür, daß Wasser auf der Haut verdampft und somit den Körper kühlt.
Ist der Körper regelmäßig Hitzezuständen ausgesetzt, reagiert er mit schnellerer/höherer Schweißproduktion darauf. Zunächst sinnvoll, da er nun besser kühlt als ein "Nichtschwitzender". Im Extrem einer Hitze-LD-Situation in der Folge wiederum etwas problematisch auf Grund des Wasserverlustes.
Wenn ich mich recht erinner', hat man bei Urlaubern in heiße Länder nach etwa einer Woche eine erhöhte Schweißproduktion festgestellt.
Ich weiß nicht mehr, ob neue Schweißdrüsen gebildet wurden, oder die vorhandenen besser arbeiteten, in jedem Fall ist das vermehrte Schwitzen ein Zeichen eines höheren "Trainingszustandes".
Ich hatte meine besten Wettkämpfe bei Hitze - aber auch meine absolut schlechtesten. Ich schwitze auch im Winter meine Hemden naß. Im Grunde ist das kein Problem, sofern ich genug nachführe. Wenn das mal nicht klappt (extrem schwül, vergessen, Verdauung spielt nicht mit, ...) geht es dahin. Dann hilft gar nichts mehr.